Beleuchtungsideen für die WG

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Die meisten Studierenden entscheiden sich dafür, während ihrer Studienzeit in einer WG zu leben. Das ist auch eine gute Entscheidung, denn das WG-Leben hat viele Vorteile: Durch die Mitbewohner ist leicht Anschluss gefunden, sämtliche Kosten werden geteilt und die Abende lassen sich hervorragend gemeinsam verbringen. Allerdings haben WGs auch einen Nachteil: Sie sind sehr klein.

Oft steht jedem Studierenden nur ein Zimmer zur Verfügung, das zum Wohnen, Arbeiten und Schlafen gleichzeitig dient. Die Kochnische und das Bad werden in der Regel mit allen Mitbewohnern geteilt. Umso wichtiger ist es, das eigene WG-Zimmer clever einzurichten. Eine schöne Beleuchtung spielt dabei eine wichtige Rolle, denn:

„Lampen dienen nicht nur dazu, es in Ihren Räumen einfach nur hell zu gestalten. Leuchten sind wie ein neues Möbelstück, welches das Erscheinungsbild eines Raumes komplett verändern kann.“ (Quelle: lampenwelt.de)

Für viele Studierende ist das WG-Zimmer das erste eigene Reich nach dem Jugendzimmer in der elterlichen Wohnung. Hier werden Freundschaften geschlossen, Klausuren vorbereitet und TV-Abende verbracht, weshalb es umso wichtiger ist, sich in der WG rundum wohl zu fühlen. Nachfolgend wird erklärt, worauf Studierende bei der Planung ihrer Beleuchtung in der WG achten sollten, um eine Wohlfühl-Atmosphäre zu schaffen.


Allgemein-, Platz- und Akzentbeleuchtung – Wo liegen die Unterschiede?

Die Beleuchtung im WG-Zimmer erfüllt mehrere Aufgaben. Bei der professionellen Lichtplanung unterscheidet man daher die folgenden drei Begriffe:

  • Allgemeinbeleuchtung
  • Platzbeleuchtung
  • Akzentbeleuchtung

 

Die Allgemeinbeleuchtung dient dazu, ein harmonisches Licht im ganzen Raum zu verbreiten. Sie hilft bei einer schnellen Orientierung im Zimmer. Die Platzbeleuchtung kommt im WG-Zimmer hingegen insbesondere am Schreibtisch zum Einsatz. Sie versorgt ihn mit einem direkten und hellen Licht, um optimale Arbeitsbedingungen zu schaffen. Die Akzentbeleuchtung richtet sich an Kreative: Sie umfasst alle Möglichkeiten der Lichtgestaltung, mit der sich ganz konkrete Stimmungen kreieren lassen. Eine einzige Deckenlampe reicht im WG-Zimmer daher nicht raus – auch wenn es noch so klein ist. Mehrere Lichtquellen sind Pflicht, um jederzeit für optimale Lichtverhältnisse zu sorgen.

Die Grundbeleuchtung sorgt für direktes und indirektes Licht

Die Grundbeleuchtung kann von einer Deckenleuchte oder durch verschiedene Einbauleuchten erzeugt werden. Angesichts dessen, dass das WG-Zimmer Wohn-, Arbeits- und Schlafzimmer zugleich ist, sollte sich die Allgemeinbeleuchtung dimmen lassen. So können Studierende das Licht auf Knopfdrück an die aktuelle Situation anpassen. Nicht immer muss es für die Allgemeinbeleuchtung im Raum jedoch direktes Licht sein. Gerade in kleinen WG-Zimmern ist auch indirektes Licht geeignet. Sinnvoll ist es jedoch, eine indirekte Allgemeinbeleuchtung mit ein oder zwei Leuchten zu kombinieren, die direktes Licht aussenden. Denn: Indirektes Licht ist kontrastarm und erschwert das räumliche Sehen, wodurch die Augen schneller ermüden.

Für den Arbeitsplatz direkte und helle Lichtquellen wählen

Ja, Minimalismus am Arbeitsplatz ist in – gerade bei Studenten. Grundsätzlich spricht nichts dagegen, die Einrichtung am Schreibtisch auf das Mindeste zu reduzieren. Nichtsdestotrotz sollte am Schreibtisch nicht auf eine direkte Lichtquelle verzichtet werden. Gerade im Wintersemester arbeiten Studierende häufig nach den Vorlesungen und Seminaren noch im WG-Zimmer weiter an Hausarbeiten und Präsentationen oder lernen für Klausuren. Eine Schreibtischleuchte sollte platzsparend sein, aber über eine hohe Leuchtkraft verfügen. Im Idealfall lässt sie sich leicht bewegen und dimmen, sodass eine flexible Lichtgestaltung möglich ist.

Schöne Lichtstimmungen mit Akzentlicht zaubern

Zu guter Letzt ist es empfehlenswert, auch und gerade in kleinen WG-Zimmern mit einer Akzentbeleuchtung zu arbeiten. Damit haben Studierende die Möglichkeit, die Spielräume moderner Beleuchtungstechnik auszuschöpfen. In Frage kommen zum Beispiel LED-Leuchten jeglicher Art. Sie weisen einen geringen Stromverbrauch auf, sind langlebig und in unzähligen Varianten erhältlich. Zudem können selbst unscheinbar wirkende Spots und Strahler tolle Lichtszenarien kreieren. Hier können Studierende ihrer Kreativität freien Lauf lassen, denn es gilt: Erlaubt ist, was gefällt und für eine schöne Lichtstimmung sorgt.