Die besten Apps für Studenten

Es gibt eine ganze Reihe an Apps, die nicht nur jeder Student auf dem Smartphone hat, sondern die auch jeder kennt. Mit den entsprechenden Programmen können Studenten unter anderem Essen nach Hause bestellen, Kinokarten reservieren oder live auf ihre großen Idole und Supersportler wetten. Doch wer als Student fernab des Freizeitspaßes wirklich an der Uni vorankommen will, sollte sich die folgenden, eher nicht so bekannten, Applikationen näher anschauen.

 
Nutzung des Handys

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Organisation ist das halbe Leben, und das gilt auch für das Studium

Wer sein Studium erfolgreich meistern will, der lernt an der Universität relativ schnell, dass ein entscheidender Faktor die intelligente Organisation ist. Was in der Schule noch keinen allzu großen Stellenwert eingenommen hat, kann hier mitunter über Erfolg oder Misserfolg und damit über die Zukunft entscheiden.

App iStudiez

Da es vielen Studenten, die noch nicht so lange an der Uni sind, schwer fällt, eigenständig und klug ihre Materialien zu organisieren und alles unter einen Hut zu bekommen, können bestimmte Apps hierbei extrem hilfreich sein. Beispielsweise gibt es eine App namens „iStudiez“, die es ermöglicht, ein Literatur-Verzeichnis zu erstellen und folgende additive Funktionen bereithält:

  • Eintragung wichtiger Termine
  • Speicherung von Noten und Durchschnitt
  • Synchronisation mit Mac

Doch es gibt noch weitere Anwendungen, die ebenfalls die aufwendige Organisation vereinfachen.

App Any.Do

Mit Any.Do wurde eine Applikation geschaffen, die besonders viel Wert auf Design legt und einen stetigen Überblick über die noch bevorstehenden Aufgaben bereithält. Praktisch ist auch Upad 3, mit dessen Hilfe Studenten PDF-Dateien direkt auf dem iPad handschriftlich ausfüllen können. Doch die App kann noch mehr: Wer während der Vorlesung zwar mitschreiben möchte, aber kein Papier zur Hand hat, kann die Notizen direkt mit Hilfe der App auf dem Tablet eingeben.

Effektives Lernen kann heutzutage sogar mit Hilfe einer App erzielt werden

 
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Etwas, das in welchem Studium auch immer keineswegs zu kurz kommen sollte, ist das Lernen für die Prüfungen. Bei manchen Studenten ist es aufgrund des hohen Aufwands in Examensstudiengängen verhasst, doch drum herum kommt letztlich niemand. Was läge also näher, als sich diesen Prozess so angenehm wie möglich zu gestalten und auch hierfür wieder sein Smartphone zu Hilfe zu nehmen. Hat man auf diesem eine App wie Brainyoo installiert, so können Inhalte geräteübergreifend konsumiert werden und es entsteht nie wieder das Problem, dass Content nur auf einem Device vorhanden ist, welches natürlich gerade nicht zur Hand ist.

Praktisch ist auch, dass Lernkarten sortiert respektive geordnet werden können, wobei das Ganze repetitiv nach dem Zufallsprinzip wiederholt werden kann. Praktisch auf keinem iOS-Gerät fehlen sollte die App iTunes U. Wer nicht zu jeder Vorlesung gehen möchte oder manchmal verhindert ist, kann mit ihrer Hilfe trotzdem die Inhalte nachholen:

1.    Hochschulen können hier aufgezeichnete Vorlesungen online stellen
2.    Informative Videos können bereitgestellt werden
3.    Vorreiter ist insbesondere die LMU München

Ein negativer Punkt ist, dass sich leider noch nicht alle Hochschulen an dem simplen aber effektiven Konzept beteiligen, obwohl dies den Studienalltag für die Lernenden dramatisch vereinfachen würde.

Fachspezifische Apps vermitteln kompaktes Wissen ganz besonders gut

 
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Positiv wiederum ist, dass es immer mehr fachspezifische Apps gibt. Je nachdem welches Fach man studiert, sollte man deshalb in regelmäßigen Abständen einen Blick in den App Store respektive den Google Play Store werfen. Besonders gut aufgestellt sind die MINT-Studiengänge, die aus den folgenden Bereichen bestehen:

•    Mathematik
•    Informatik
•    Naturwissenschaften
•    Technik

Während man früher noch für teures Geld einen hochwertigen Taschenrechner anschaffen musste, kann man sich heute die digitale Alternative schnell und unkompliziert in Form des Algeo Graphing Calculator auf das Smartphone laden. Sehr populär ist auch die Suchmaschine WolframAlpha, die im Handumdrehen dazu in der Lage ist, die passenden Kurven zu entsprechenden Formeln anzuzeigen. Weitere interessante Apps, die auch während der Vorlesung benutzt werden können, sind diese:


Doch auch Juristen können sich zumindest im strafrechtlichen Bereich durch eine App namens JuraShooter StGB helfen lassen. Hier werden unter anderem Definitionen und Grundbegriffe abgefragt.

Nachschlagewerke können sich auch im Alltag vielfach bezahlt machen

Definitiv bezahlt machen sich nicht nur im Rahmen des Studiums in der Regel schon nach kürzester Zeit Nachschlagewerke wie die folgenden:

•    Leo Wörterbuch
•    Dict.cc
•    Google Übersetzer/Bing

Wer komplizierte Texte vor sich hat, kann mit Hilfe des Leo Wörterbuches Zusammenhänge wesentlich schneller verstehen. Vorteilhaft ist, dass hier viele verschiedene Sprachen hinterlegt sind, sodass man nicht nur bei englischen Texten von der Applikation profitiert.

Dict.cc hat gegenüber der ersten Variante jedoch den Vorteil, auch offline zu funktionieren. Gerade innerhalb des Hörsaals oder im Keller eines Hochschulgebäudes kann es mit dem Internetempfang schon einmal knapp werden. Dict.cc ist sowohl in einer Standard-Variante als auch in einer Plus-Version erhältlich. Die erste ist kostenlos, die zweite kostet 9,99 Euro. Wer von diesen Anwendungen oder klassischen Übersetzern nicht profitieren kann, ist eventuell noch mit Apps gut beraten, die ausschließlich den Alltag vereinfachen. Zu nennen sind hier etwa „FlatMate“ oder „Kochmeister“.

Die erstgenannte App macht sich vor allem für WG-Bewohner bezahlt, weil sie einen Überblick über die anfallenden Ausgaben verschafft. Kochmeister hingegen ist vor allem für diejenigen Studenten interessant, die man viel zu häufig in der Mensa oder beim Fastfood-Restaurant antrifft. Ganze 60.000 Rezepte sind in der App nämlich fein säuberlich hinterlegt.