Freizeit im Studium - Hobbys für Studenten

Freizeit im Studium hat jeder Student und sei der studentische Alltag noch so voll gepackt mit Vorlesungen, Seminaren und Co. Während die einen ihre freie Zeit strikt nach dem Kosten-Nutzen-Schema einteilen, leben andere mitunter sogar in den Tag hinein. Dabei kann eine richtige Freizeitgestaltung einen wertvollen Ausgleich zum Studium schaffen und dafür sorgen, dass man auch nach der dritten Vorlesung am Tag immer noch motiviert ist.

Kopf frei bekommen
Eine sinnvolle Freizeitgestaltung hilft Studenten dabei, den Kopf wieder frei zu bekommen und sich zu entspannen. Quelle: Syda Productions – 325616897 / Shutterstock.com

Soziale Netzwerke und Aktivitäten im Netz stehen hoch im Kurs

Freizeit ist im Studium Mangelware – das ist gemeinhin die Aussage von zielstrebigen Studenten, die es nicht einmal schaffen, während ihrer freien Zeit richtig abzuschalten. Dabei gibt es dafür die unterschiedlichsten Wege, sodass man nur diejenige Aktivität finden muss, die einem selbst bei der Entspannung hilft. Zum Standard-Repertoire in Sachen Freizeitgestaltung gehören bei vielen Studenten beliebte soziale Netzwerke wie die nachstehenden:



Hier bleiben sie nicht nur mit Freunden auch abseits des Uni-Lebens in Kontakt, sondern informieren sich auch über die neusten regionalen und überregionalen Neuigkeiten. Viele Studenten haben auch die Seite ihrer Universität abonniert und bleiben somit immer up to date. Generell stehen Aktivitäten im Netz bei Studenten hoch im Kurs, was nicht zuletzt auch damit zu tun, dass die Generation bereits damit groß geworden ist. Doch wenn man vom Ausgleich zum Studium spricht, sind einigen Studenten die Standard-Hobbys aber mitunter auch zu langweilig. Deswegen geht der ein oder andere auch gerne mal einer Zockeraktivität nach. Während die Studenten dafür früher abends raus mussten, findet das Ganze mittlerweile ebenso fast ausschließlich online statt.

Sportliche Aktivitäten können nachhaltig das Stresslevel reduzieren

Sport als Hobby

Viele Unis haben ein vielfältiges Angebot in Sachen Hochschulsport, aber man kann sich auch selbst darum kümmern. Quelle: Monkey Business Images – 198943055 / Shutterstock.com

Wer zu derjenigen Gruppe von Personen gehört, die sich neben dem Studium regelmäßig auspowern wollen, findet im Bereich des Sports mannigfaltige Möglichkeiten vor. Egal, ob man eher sportlich oder unsportlich ist: Entsprechende Aktivitäten helfen dabei, das eigene Stresslevel zu reduzieren, denn beim Sport setzt der Körper nach jetzigem Kenntnisstand unter anderem das Glückshormon Serotonin frei. Zusammen mit den Botenstoffen Dopamin, Adrenalin und Noradrenalin trägt es dazu bei, dass gerade Aktivitäten wie Laufen im Uni-Alltag sehr förderlich sind. Studenten haben in der Regel in Sachen Sport immer zwei Möglichkeiten:

1.    Eigenorganisation
2.    Hochschulsport

Wer das Ganze selbst organisieren möchte, hat nicht nur die freie Wahl, sondern profitiert auch von einem sehr großen Angebot in der Region. Die Alternative lautet Hochschulsport, wo zusammen mit anderen Studenten die verschiedensten Kurse wahrgenommen werden können. Beliebte Gemeinschaftsaktivitäten für Studenten sind unter anderem Fußball und Kampfsport, zumal man bei letzterem auch Frust und andere negative Gefühle gezielt loswerden kann. Obendrein ist mit regelmäßigem Sport auch der positive Effekt verbunden, sich nach einer gewissen Zeit fitter und vitaler zu fühlen, was wiederum das allgemeine Wohlbefinden und auch die Belastbarkeit steigert. Alternativ zum Sport bieten sich jedoch auch klassische Entspannungsübungen an, die man bei ausreichender Beherrschung später auch leicht in Belastungssituationen anwenden kann.

Bloggen hilft bei der Reflektion und hält Studenten fit im Kopf

Reflektion von Erlebnissen
Wenn Studenten während ihrer freien Zeit bloggen, können sie Erlebtes reflektieren und dabei abschalten. Quelle: Solis Images – 530341360 / Shutterstock.com

Eine weitere Methode, die Freizeit im Rahmen des Studiums sinnvoll zu gestalten, ist auch das Bloggen. Dieses ist gerade für Digital Natives interessant und so haben etliche Studenten sogar einen eigenen Blog zu einem bestimmten Themengebiet. Wer beispielsweise Grafikdesign studiert, kann seine Leser hierauf etwa über aktuelle Ausstellungen oder technische Neuerungen in diesem Gebiet auf dem Laufenden halten. Das Bloggen an sich hat dabei viele nützliche Effekte, zu denen unter anderem die nachstehenden gehören:

  • Training des kreativen Schreibens
  • Möglichkeit der Monetarisierung

 

Bloggen ist ideal für Studenten, die ohnehin ein Faible für das Schreiben besitzen. Läuft der eigene Blog richtig gut, kann er im weiteren Verlauf unter Umständen sogar monetarisiert werden, wofür wiederum diverse Möglichkeiten wie Advertising oder Affiliate-Marketing zur Verfügung stehen. Nichtsdestotrotz sind mit dem Bloggen auch Stolpersteine verbunden, denn verdient man damit als Student Geld, benötigt man nicht nur ein vollständiges Impressum auf der Seite. Weiterhin notwendig wird dann auch ein Gewerbeschein, der allerdings gegen kleines Geld bei dem zuständigen Gewerbeamt beantragt werden kann. Letztlich muss das Thema, dem man seinen Blog widmet, aber auch nicht unbedingt etwas mit dem eigenen Studium zu tun haben. Hier kann man sich auch stattdessen problemlos ganz auf seine persönlichen Interessen fokussieren.


Job bei Studenten- und Lokalzeitungen verträgt sich auch mit der Uni

Möchte man als Student nicht unbedingt seine Hobbys in den digitalen Bereich verlagern, bietet sich eventuell auch eine Arbeit bei studentischen respektive lokalen Zeitungen an. Abgesehen davon, dass diese Alternative vor allem für Studenten aus den Bereichen der Publizistik und Kommunikationswissenschaft Sinn ergibt, kann sich das redaktionelle Geschehen auch für Lernende aus anderen Bereichen interessant darstellen. Lokale Studentenzeitungen nehmen oftmals gerne Studenten für kleinere Fachartikel auf, allerdings sollte dann auch die notwendige Expertise vorhanden sein. Eine Vergütung ist nicht immer drin, je nachdem wie die Zeitung finanziert wird. Im Redaktionsteam profitieren Studenten dann unter anderem von folgenden Aspekten:

  • Konstruktive Kritik
  • Verbesserung der eigenen Fähigkeiten
  • Sammeln von Erfahrungen

 

Gerade das Sammeln von Erfahrungen und das Erlernen des Umgangs mit Kritik ist für Studenten, die später in diesem Bereich arbeiten wollen, unheimlich wertvoll. Die gelernten Skills können nämlich in Zukunft auch potenzielle Arbeitgeber überzeugen und in der einen oder anderen Situation hilfreich sein. Man sollte jedoch darauf achten, sich derartige Tätigkeiten auch entsprechend nachweisen zu lassen, sodass man in doppeltem Maße davon profitieren kann.