Lagenlook Mode - Sehr beliebt bei Studenten


Der Lagenlook, auch Layering oder Zwiebellook genannt, behauptet sich schon seit Jahren in der Modewelt. Bei Studenten ist er sehr beliebt, weil man bei dieser Moderichtung einige wenige Kleidungsstücke immer wieder anders kombinieren kann. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass alle Stücke zueinander passen. Das gilt für die Farben und für die Stoffe. Auf der sicheren Seite ist man wenn man sich alle Schichten Ton in Ton oder zum Beispiel in Naturfarben anschafft. Da das Budget bei Studenten meist schmal ausfällt, ist es für sie besonders wichtig mit wenigen Stücken immer gut und praktisch gekleidet zu sein. Hierbei gilt, lieber einige edle Stücke anschaffen, die sich gut kombinieren lassen, als teure Einzelstücke die zu nichts passen. Nicht zuletzt sieht der Lagenlook einfach lässig aus und ist bequem. Man ist gut angezogen, ohne zu fein auszusehen, denn overdressed an der Uni möchte ja niemand sein. Aufgewertet durch extravagante Accessoires hat man aber auch schnell mal ein passendes Outfit zum Ausgehen oder für offizielle Anlässe.

Was ist Lagenlook?
Beim Lagenlook werden mehrere Schichten an Kleidung übereinander getragen. Sie sollten verschiedene Längen haben und verschiedene Farben, damit man die einzelnen Lagen auch gut erkennen kann. So sieht das Outfit nicht zu kompakt aus und die Trägerin wirkt auch schlanker. Die einzelnen Stücke können ruhig kontrastieren, sollten aber miteinander harmonieren. Man kann auch ungewöhnliche Kombinationen zum Beispiel ein zartes Sommerkleid unter einer schweren Lederjacke mit derben Stiefeln und einem voluminösen Schal zusammen tragen. Wichtig ist, schmale Hosen oder Leggings als Kontrast zu den weiten Oberteilen zu kombinieren, damit das Ganze nachher nicht zu sackartig aussieht. Das könnte passieren, wenn man extrem weite Oberteile mit einer weiten Marlenehose kombiniert, das wäre dann entschieden Zuviel des Guten. Zum Lagenlook gehören unbedingt noch bequeme Schuhe oder schöne Stiefel, der Absatz sollte keinesfalls zu hoch sein.

Lagenlook in der Übergangszeit
Im Frühjahr und Herbst, wenn das Wetter plötzlich von kalten zu warmen Temperaturen umschlägt und umgekehrt, ist der Lagenlook ideal. Man trägt viele dünne Schichten an Kleidung übereinander, was einfach wärmer hält als nur ein dickes Kleidungstück. Dieses Phänomen kennt man ja auch beim Sport, wo man zum Beispiel beim Wintersport mehrere dünne Lagen an Kleidung übereinander trägt. Und sollte das Thermometer dann klettern, kann man sich praktischerweise einzelner Schichten entledigen. So ist man immer richtig angezogen und kommt im Hörsaal nicht ins Schwitzen, wenn es draußen noch kühler ist.

Lagenlook bei Figur Problemen
Wohl kaum einer hat die ideale Modelfigur, aber egal ob ein paar Pölsterchen versteckt werden sollen oder ob man zu dünn ist und das kaschieren will, der Lagenlook ist hierfür immer ideal. Insgesamt sind für den Lagenlook dünne fließende Stoffe von Vorteil, die nicht aneinander kleben und nicht auftragen, denn unvorteilhaft dicker aussehen möchte man ja nicht unbedingt. Man kann versuchen, die Schichten von eng anliegenden zu weiteren Teilen zu kombinieren, angefangen mit einem schicken Top oder Unterhemd, darüber dann ein weiteres T-Shirt, ein Pullover und noch eine lange Jacke, darüber dann wieder eine kurze Weste. Alle Schichten sollten gut sichtbar sein, zum Beispiel durch extrem tiefe Ausschnitte und eben verschiedene Längen.

Quellen:
www.fashionlinesite.com/lagenlook-mode-die-lassige-note-aus-skandinavien.html

http://de.wiktionary.org/wiki/Lagenlook

Bildquelle: Lagenlook Mode by Hebbeding © Hebbeding
Bildquelle: Lagenlook Mode by Hebbeding © Hebbeding