5. Zulassung nach Härtegesichtspunkten/Nachteilsausgleich

Es besteht die Möglichkeit, mit dem Zulassungsantrag zusätzlich einen formlosen Härtefallantrag zu stellen. Unabhängig von Note und Wartezeit können Sie als Härtefall ins 1. Fachsemester zugelassen werden, wenn Sie sich gegenwärtig in einer besonders schwerwiegenden persönlichen Ausnahmesituation befinden, die eine sofortige Aufnahme des Studiums notwendig macht. Der Antrag kommt daher nur für wenige Personen in Betracht. Nicht jede Beeinträchtigung, mag sie auch als hart empfunden werden, rechtfertigt eine Zulassung als Härtefall. Der Verwaltungsausschuss der hochschulstart.de hat Richtlinien für die Entscheidung über die Härtefallanträge beschlossen. Diese Richtlinien, die Beispiele für Härtegründe enthalten, finden Sie online unter www.hochschulstart.de. Diese werden bei der Universität des Saarlandes entsprechend angewendet. Härtegründe müssen durch geeignete Belege nachgewiesen werden.

Leistungsbeeinträchtigungen, die eine/n Bewerber/in gehindert haben beim Erwerb der Studienberechtigung eine bessere Durchschnittsnote zu erreichen bzw. Umstände, die die/der Bewerber/in nicht zu vertreten hat, die aber den Erwerb der Studienberechtigung verzögert haben, können ausgeglichen werden. Erforderlich ist ein schriftlicher Antrag und Nachweise über den Grund und die Auswirkungen des Grundes. Weisen Sie derartige Umstände und deren Auswirkungen nach (Notenverbesserung nur mit Schulgutachten), werden Sie mit der verbesserten Durchschnittsnote/Wartezeit am Vergabeverfahren beteiligt. Auch hier gelten diehttp://www.hochschulstart.de/index.php?id=3478 unter www.hochschulstart.de aufgeführten Richtlinien analog.

Beim Auswahlverfahren für höhere Fachsemester können lediglich soziale Gründe für einen Hochschulwechsel berücksichtigt werden. Ein entsprechender Antrag ist schriftlich mit dem Zulassungsantrag zu stellen und zu belegen.