Informationen für Mentorinnen und Mentoren

Warum ein Mentorenprogramm?

Ziel des Programms ist es Erstsemestern, die eine intensivere Betreuung wünschen, das Ankommen an unserer Universität zu erleichtern. Als erfahrene/r Studierende/r (ab dem 3. Semester) kannst du dein Wissen und deine persönlichen Erfahrungen an andere weitergeben und dadurch Studienanfänger/inne/n unkompliziert helfen, ihr Studium zu organisieren und erste soziale Kontakte in Saarbrücken zu knüpfen.

Wer?

Alle eingeschriebenen Studierenden ab dem 3. Semester, die sich gerne ehrenamtlich engagieren, anderen helfen und ihr Wissen weitergeben möchten. Die formellen Voraussetzungen für die Mentorentätigkeit haben wir hier zusammengestellt.

Meine Aufgaben als Mentor/in?

Sicherlich kannst du dich noch an die Fragen, Probleme und Fallstricke erinnern, die du zu Beginn deines Studiums hattest. Nun kannst du Erstsemester vor Vorlesungsbeginn unterstützen und ihnen dabei helfen, den Übergang von der Schule zur Uni besser zu meistern. Darüber hinaus wirst du für deine Aufgaben als Mentor/in in einer verpflichtenden Schulung qualifiziert. Ob du die persönlichen Voraussetzungen für eine Mentorentätigkeit mitbringst, kannst du unter der hier gespeicherten Checkliste herausfinden.

Wie läuft das Mentoring ab?

Vorgesehen sind vor Vorlesungsbeginn drei Gruppentreffen mit den Erstsemestern deines Fachbereiches. Deine Gruppe wird aus maximal 15 Mentees bestehen. Die Treffen können von dir unter Berücksichtigung wichtiger universitärer Termine für Studienanfänger/innen (z.B. Vorkurse) flexibel in der vorlesungsfreien Zeit organisiert werden. Idealerweise hat eines dieser drei Treffen eher Freitzeitcharakter und soll die soziale Anbindung der Erstsemester fördern. Bei den beiden anderen Treffen werden Infos rund um das Studium vermittelt. Darüber hinaus lernen die Studienanfänger/innen wichtige Anlaufstellen auf dem Campus kennen.

Du entscheidest selbst, ob und falls ja, inwieweit du deine Gruppe darüber hinaus unterstützen möchtest. Gerne kannst du weitere Treffen organisieren oder den Mentees das Semester über mit Rat und Tat zur Verfügung stehen.

Wann?

Bevor du deine Mentorengruppe betreust, sollst du an einer etwa vierstündigen Schulung der Zentralen Studienberatung teilnehmen. Von Mitte September bis Mitte Oktober werden mehrere Alternativtermine angeboten. Ab Mitte August ist die Anmeldung für deinen Wunschtermin möglich. Der Betreuungszeitraum wird sich in erster Linie unmittelbar auf die Zeit vor Semesterbeginn (also August - Anfang Oktober) konzentrieren. Die Betreuung der Mentees über einen längeren Zeitraum ist optional. Das bedeutet, du entscheidest, ob du nach Durchführung der drei obligatorischen Mentorentreffen weiterhin für die Gruppe oder Einzelpersonen als Ansprechpartner/in zur Verfügung stehst.

Was bringt mir das?

Durch die Mentorentätigkeit erwirbst du neben deinem Studium zusätzliche Kompetenzen und Fähigkeiten. Darüber hinaus lernst du die Uni von einem anderen Blickwinkel kennen und erhältst ein ausführliches Hintergrundwissen über universitäre Strukturen. Der (interdisziplinäre) Austausch mit anderen Akteuren der Uni (Studierenden, Dozenten, Studienfachberatern etc.) ist ausdrücklich gewünscht und hilft dir dabei, interessante Kontakte zu knüpfen. Mentoren/innen erhalten zudem ein Zertifikat über ihr freiwilliges soziales Engagement.

Wer sind meine Ansprechpartner/innen?

Ab dem WS 2015/16 wird das Mentorenprogramm der Universität des Saarlandes durch die Zentrale Studienberatung organisiert. Wenn du Fragen hast oder nicht weiter weißt, kannst du dich jeder Zeit an uns wenden.

Ganz gleich, ob du schon Mentor/in bist oder noch nicht!