Wege in Deutschland - ein Projekt zur Integration von Flüchtlingen

Im Jahr 2015 haben über 1,2 Mio. Flüchtlinge in Deutschland Schutz gesucht. Dies stellt unsere Gesellschaft vor große Herausforderungen, die neben der Versorgung, insbesondere die Integration der Schutzsuchenden in die hiesige Gesellschaft betreffen.


Noch herrscht Unklarheit darüber, welche Faktoren einen erfolgreichen und langfristigen Integrationsprozess bedingen. Daher wurde von Dr. Elisabeth Hahn, Dr. Nida Bajwa und Jun.-Prof. Dr. Martin Obschonka das Projekt „Wege in Deutschland“ initiiert. Im Fokus dieses groß angelegten Projekts steht die Identifikation integrationsfördernder und -hemmender Einflussfaktoren besonders in den Bereichen der sog. nicht-kognitiven Faktoren (z.B. Motivation, Selbstkonzept und Selbstwirksamkeit) sowie persönlichkeitsrelevanten Aspekten (z.B. Selbstregulation, Zukunftsvorstellungen). Ein weiterer Kernbereich bezieht sich auf Gründermotivationen und –perspektiven. Eine erfolgreiche Integration wird im Rahmen des Projekts insbesondere im Sinne einer schulischen oder beruflichen Perspektive bzw. Laufbahn verstanden. Es soll die Bedeutung von sog. Metaskills und Einstellungen in Bezug auf vergangene Ereignisse und zukünftige Möglichkeiten für die Integration und den damit verbundenen Erfolg herausgestellt werden.

Ansprechpartner

Elisabeth Hahn