Partnerhochschule des Spitzensports

Studium und Spitzensport – lässt sich das vereinbaren? Klausurtermine, Anwesenheitspflicht und hoher Arbeitsaufwand kollidieren häufig mit wichtigen Wettkämpfen, Trainingslagern und Trainingszeiten. Um einen Ausweg aus diesem Dilemma, unter dem viele junge Leistungssportler und Leistungsportlerinnen stehen, aufzuzeigen, wurde am 27. Januar 2003 in Saarbrücken der Kooperationsvertrag zwischen der Universität des Saarlandes, dem Olympiastützpunkt Rheinland-Pfalz/Saarland, dem Studentenwerk und dem Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverband zur Förderung des Spitzensports an der Universität des Saarlandes unterzeichnet.

Die Uni des Saarlandes hat beste Voraussetzungen für eine enge Zusammenarbeit mit dem Spitzensport zu bieten:

die Hörsäle bzw. Seminarräume und Labors liegen Tür an Tür mit den hervorragenden Trainingsstätten der Hermann Neuberger Sportschule, dem Olympiastützpunkt mit den entsprechenden Trainern und Physiotherapeuten sowie den Ärzten und Leistungsdiagnostikern des Instituts für Sport- und Präventivmedizin. In dieser optimalen Form sind Hochleistungssport und zeitgleiches Studieren an nur sehr wenigen Standorten zu finden.

Mit Hilfe dieser Kooperationsvereinbarung wird es den studierenden Spitzensportlern und Spitzensportlerinnen erleichtert, Studium, Training und Wettkämpfe miteinander in Übereinstimmung zu bringen. Sie studieren in einer Ausnahmesituation und sind deshalb auf ein Entgegenkommen der Universität angewiesen. Die Universität verpflichtet sich mit dieser Vereinbarung den studierenden Kaderathleten und Kaderathletinnen, die am Olympiastützpunkt vor Ort betreut werden, eine größtmögliche Flexibilisierung des Studiums zu gewährleisten. Dabei sollen jedoch keine Leistungen geschenkt werden, im Sinne eines Studium-Light. Dies entsprechend zu kommunizieren ist sowohl der Universität also auch allen Athleten/innen sehr wichtig.