Veranstaltung: Studierende mit psychischen Erkrankungen – Herausforderungen für die Gestaltung von Studium und Beratung

Bei einer Umfrage gaben 7% der befragten Studierenden an, sich durch eine gesundheitliche Beeinträchtigung im Studium eingeschränkt zu fühlen. Bei 45% der Studierenden seien psychische Erkrankungen der Grund dafür.

Wann24.11.2017 
von 09:00 bis 14:00
WoCRB, n.n
TeilnehmerDas Seminar richtet sich an Lehrende, Mitarbeitende
zentraler und dezentraler Beratungsstellen
sowie der studien- und prüfungsbezogenen
Verwaltung der htw saar und der UdS


7% der Studierenden in Deutschland fühlen sich durch eine gesundheitliche Beeinträchtigung im Studium eingeschränkt. Zu diesem Ergebnis kam es bei der Umfrage „beeinträchtigt studieren“ des Deutschen Studentenwerks. Nach Selbsteinschätzung der teilnehmenden Studierenden wirken sich für 45% von ihnen psychische Beeinträchtigungen am stärksten auf das Studium aus. Sowohl Lehrende als auch in der Beratung tätige Personen stoßen im Umgang mit Studierenden mit psychischen Beeinträchtigungen immer wieder an ihre Grenzen.

Ziele:

Ziel ist es, den Teilnehmenden einen ersten Überblick über die Situation von Studierenden mit psychischen Beeinträchtigungen zu geben.

Inhalte:

  • Überblick über die häufigsten psychiatrischen Störungsbilder: Angststörungen, Depression, Schizophrenie, Persönlichkeitsstörungen, Essstörungen…
  • Kommunikation in schwierigen Gesprächssituationen
  • Herausforderungen in der Lehre
  •  Auswirkungen von psych. Erkrankungen im Studium
  • Fallbeispiele der Beteiligten

Referent:

Rainer Weber, Dr. rer. medic., Dipl.-Psychologe, Leitender Psychologe und Stellvertreter Lehre der Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie, Universitätsklinikum Köln, Medizinische Fakultät der Universität zu Köln

 

 

 

Stellenausschreibung von SAP

Liebe Studierende,

die SAP sucht derzeit im Rahmen eines neuen Programm, Mitarbeiter aus dem Autismus-Spektrum.

 

weitere Informationen finden Sie hier in der aktuellen Stellenausschreibung.

Neues vom Wasserrohrbruch am Stuhlsatzenhausweg

Am Stuhlsatzenhausweg gab es am Dienstag gegen 18:45 Uhr einen Wasserrohrbruch in Höhe der unteren Mensatreppe. Die Straße wurde unterspült und ist jetzt zwischen der Schranke Universität-Ost und der unteren Mensa-Treppe in Höhe der Mathematik-Gebäude voll gesperrt. Die Schadstelle wurde inzwischen freigelegt und soll möglichst rasch repariert werden.

Autos und auch Fußgänger sollten den Baubereich weiträumig umgehen, die Bürgersteige sind zum Teil gesperrt. Die Zugänge zu den Gebäude E1 1 und E1 7 sowie dem Gästehaus des MPI sind beeinträchtigt.

Alle Busse werden umgeleitet: Für die Mensa-Haltestelle wurde eine Ersatz-Haltestelle in Höhe des INM eingerichtet, das untere Bus-Terminal wird über den Zugang Universität-Ost angefahren.

Die gute Nachricht: Alle Gebäude der Universität sind mit Wasser versorgt.

Fotos gibt es auf der Facebook-Seite der Universität: www.facebook.com/Saarland.University

Veranstaltung: Runder Tisch der Studierenden mit Behinderung oder chronischer Krankheit an der Universität des Saarlandes

Liebe Studierende,


am Donnerstag, dem 09.02.2017, findet um 16:00 Uhr im Forum der Mensa Geb. D4 1 der Runde Tisch der Studierenden mit Behinderung oder chronischer Krankheit statt. Hierzu laden die Stabsstelle Chancengleichheit, Kontaktstelle Studium und Behinderung, sowie das Referat Familie und Gleichstellung des AStA herzlich ein. Neben dem Kennenlernen anderer Studierender in ähnlichen Situationen kann dieses Forum zum Austausch von Informationen und Erfahrungen im Studium sowie im Alltag genutzt werden. Eine schöne Atmosphäre für informative Gespräche bietet der frisch renovierte Tagungsraum der Mensa. Es wird Kaffee, Kuchen und Getränke geben.


Aus organisatorischen Gründen wäre eine Anmeldung hilfreich (ksb@uni-saarland.de), aber auch ein spontaner Besuch ist gern gesehen.

Flyer

Wir danken dem Studentenwerk im Saarland für die räumliche und kulinarische Unterstützung.

Behindert sein oder behindert werden? Aspekte des Umgangs mit behinderten oder chronisch kranken Studierenenden

Insgesamt 7 % aller Studierenden haben eine gesundheitliche Beeinträchtigung, die sich (sehr) stark auf das Studium auswirkt. Diese Zahl macht es wahrscheinlich, dass jede Dozentin/jeder Dozent früher oder später Studierende mit Beeinträchtigung unterrichtet. Insbesondere Studierende mit nicht-sichtbaren Behinderungen bzw. chronischen Krankheiten werden nicht als Studierende mit besonderen Bedürfnissen wahrgenommen. Dass eine Beeinträchtigung für Außenstehende nicht sichtbar ist, bedeutet aber nicht, dass die Studierenden die gleichen Chancen auf reguläre Studien- und Prüfungsbedingungen haben.

Die Kontaktstelle Studium und Behinderung der UdS – Michelle Froese-Kuhn - und die Beauftragte für behinderte und chronisch kranke Studierende der htw saar – Isabelle Giro - laden interessierte Lehrende herzlich zur gemeinsamen Veranstaltung zum Thema Studieren mit Behinderung ein. Die Veranstaltung soll neben einer kurzen Präsentation den Raum für Fragestellungen und Diskussionen bieten und die Möglichkeit geben, Themen, die in weiteren Veranstaltungen behandelt werden sollen, aufzuzeigen.

Zielpublikum: Die Veranstaltung richtet sich an Lehrende und in der Beratung tätige Mitarbeitende der htw saar sowie der UdS. 

Ziel: Ziel der Veranstaltung ist es, Lehrende und Mitarbeitende für die Situation Studierender mit Beeinträchtigung zu sensibilisieren sowie Aspekte des Umgangs aufzuzeigen.

Veranstaltungsort: wird noch bekannt gegeben

Termin: 09. März 2017, 14:00 bis ca. 15:30 Uhr

Anmeldung unter isabelle.giro(at)htwsaar.de oder ksb(at)uni-saarland.de

Seminar: "Mal sehen was wirklich geht!" Low Vision und trotzdem: Tragfähige Perspektiven für Berufstätige und Studierende mit Sehbehinderung

Der Deutsche Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf e.V. lädt herzlich am 20. und 21. Januar 2017 zu dem Seminar "Mal sehen was wirklich geht!" ein.  

ein praxisorientiertes Orientierungs-, Informations- und Beratungsseminar für sehbehinderte Menschen mit Experten aus der Low-Vision Beratung und studien- und berufserfahrenen selbst Betroffenen. Dieses ist in zwei Teile gegliedert.

Im ersten Teil des Seminars wird durch einen BFW-Experten die Lesefähigkeit Beurteilt, um dann geeignete Hilfsmittel und sonstige Rahmenbedingungen (Beleuchtung u. a.) für ein ergonomisches Arbeiten zu finden.

Im zweiten Teil des Seminars bieten erfahrene selbst von einer Sehbeeinträchtigung betroffene Studierende und Berufspraktiker im Rahmen einer Peer-to-Peer-Beratung Ihren Erfahrungsschatz zu den Themen Behinderung-Studium-Beruf an. Darüber hinaus steht Ihnen RA Dr. Richter, Rechte behinderter Menschen gGmbH Marburg, für Fragen zu Anspruchsberechtigungen und Finanzierung von nötigen Hilfsmittel und Trainings zur Verfügung.

Abgerundet wird das Seminar von einem Workshop "Tablets und Smartphones, die alleskönnenden guten Geister - Nutzen und Grenzen für Menschen mit Sehbeeinträgigung".

Anmeldung per Mail an: wohnig(at)dvbs-online.de

Kosten (inklusive Unterkunft, Vollverpflegung, Tagungsgetränke): € 130,--

weitere Informationen sowie das Anmeldeformular sind zu finden unter: http://www.dvbs-online.de/php/dvbs-seminar814.htm

 

Ort: Berufsförderungswerk Dürfen, 52349 Düren, Karl-Arnold-Str. 132, Telefon: 0931900010

Termin: 20. und 21. Januar

„beeinträchtigt studieren – best2“: Studierendenbefragung startet am 21.November 2016

Ab Ende November werden an über 150 Hochschulen Studierende mit Behinderungen und chronischen Krankheiten zum zweiten Mal nach 2011 ausführlich zu ihrer Studiensituation befragt. Zur Zielgruppe gehören insbesondere Studierende mit Sinnes- und Bewegungs-Beeinträchtigungen, mit chronischen bzw. länger andauernden psychischen und körperlichen Erkrankungen, auch Studierende mit Teilleistungsstörungen (z.B. Legasthenie) und Autismus.

Das Deutsche Studentenwerk und das Deutsche Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung  wollen wissen: Unter welchen Voraussetzungen gelingt ein Studium mit Beeinträchtigungen? Was behindert ein erfolgreiches Studium? Welche Beratungs- und Unterstützungsangebote für Studierende mit Beeinträchtigungen haben sich bewährt? Wie gut funktionieren Nachteilsausgleiche?

Hochschulen, Studentenwerke und Politik brauchen differenzierte Daten, um notwendige Maßnahmen zum Abbau von Barrieren und zum Ausgleich von Benachteiligungen einleiten oder weiterentwickeln zu können.

Verbände und Interessengemeinschaften, die sich für die Rechte von Studieninteressierten und Studierenden mit Behinderungen und chronischen Krankheiten einsetzen, brauchen belastbare Daten zur Unterstützung ihrer politischen Arbeit.

Studierende können durch ihre Teilnahme an der Befragung einen wichtigen Beitrag zu Veränderungen leisten. Unser Appell an die Studierenden: Mitmachen!

Das Ausfüllen des Online-Fragebogens dauert in der Regel eine halbe Stunde. Anonymität und Datenschutz sind gesichert.

Im Frühjahr 2018 werden die Ergebnisse veröffentlicht.

best2 ist ein gemeinsames Projekt von Deutschem Studentenwerk (DSW), vertreten durch die Informations- und Beratungsstelle Studium und Behinderung, und Deutschem Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) in Kooperation mit dem Institut für Höhere Studien (IHS) Wien. Die Studie wird durch das Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung (BMBF) gefördert.

 

FAQ: www.best-umfrage.de/best2-ablauf-faq/

Mehr Informationen:


09/11/2016

Veranstaltung: Soziales Handeln neu gedacht! (Lebenshilfe Saarbrücken)

Liebe Studierende,

 

die Lebenshilfe Saarbrücken lädt am Mittwoch den 09.11.2016 zur Veranstaltung "Soziales Handeln neu gedacht!" ein.

Hauptthema der Veranstaltung ist, was es bedeutet, heute in unserer Gesellschaft als Mensch mit einer Behinderung Interessen zu haben und Chancen zu nutzen. Hierauf wird Hauptredner Raul Krauthausen näher eingehen, was zu neuen Einsichten oder einem Perspektiven Wechsel anregen soll. Er ist Autor des Buches: "Dachdecker wollte ich eh nicht werden".

 

Die musikalische Umrahmung gestaltet die Fachschule für Heilerziehungspflege der Lebenshilfe.

Beginn: 19:00

Einlass: 18:30

Ort: Sparkasse Saarbrücken, Hauptstelle

       Neumark 17, 66117 Saarbrücken

 

 

 

28/09/2016

Stellenausschreibung am DFKI

Liebe Studierende,

 

am DFKI werden derzeit zwei Hiwis für die Entwicklung einer Fahrplan-App mit speziellem Fokus auf Barrierefreiheit gesucht.

 

1.  Für den Bereich Frontend-Entwicklung (hauptsächlich html, css, javascript); wäre es gut, wenn Grundkenntnisse vorhanden sind, vieles kann man sich dann bei der Arbeit aneignen.

2.  für Nutzerstudien; unter anderem für die Organisation von Nutzerstudien und -workshops; Die Anforderungen sind eine Mischung aus psychologischer Forschung und User Interface Design.

 

Bewerbungen von Menschen, die eigene Erfahrung im Umgang mit Barrieren im täglichen Leben gesammelt haben, sind besonders erwünscht!

 

Bitte wendet euch an:

Alarith Uhde
alarith.uhde@dfki.de


23/06/2016

Saarbrücker Erklärung der Behindertenbeauftragten von Bund und Ländern

Aus der Pressemitteilung des saarländischen Sozialministeriums vom 09.06.2016: 

"Die Bundes- und Landesbehindertenbeauftragten haben auf ihrem  51. Treffen im Saarland  die Saarbrücker Erklärung gemeinsam verabschiedet. Darin heißt es: Der Entwurf des Bundesteilhabegesetzes in der jetzigen Form muss im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention überarbeitet werden. (...)

Sozialministerin Monika Bachmann sagte anlässlich des Treffens: „Die Behindertenbeauftragten tragen entscheidend dazu bei, die Selbstbestimmung und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen zu fördern und ihre Lebenssituation zu verbessern. Sie begleiten eng die aktuelle behindertenpolitische Debatte – beispielsweise zum Bundesteilhabegesetz - mit konstruktiver Kritik und sind Brückenbauer zwischen Behörden, Behindertenverbände und Politik.“

Als Referentinnen und Referenten hatte der Saarländische Landesbehindertenbeauftragten Wolfgang Gütlein die Geschäftsführerin der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (BAR) Dr. Helga Seel, ein Mitglied des Forums Behinderter Juristinnen und Juristen, Horst Frehe, Richter a.D., eine für Barrierefreiheit spezialisierte Architektin Nadine Metlitzky, Faktus 2 Institut in Erfurt und den Forscher Dr. Alexis Héloir vom Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) eingeladen.

Alexis Héloir stellte sein ehrgeiziges Projekt mit Entwicklung von Avataren für gehörlose Menschen vor. Avatare sind künstliche Personen oder Grafikfiguren, die einem Internetnutzer in der virtuellen Welt zugeordnet werden. Das Projekt lässt hoffen, dass bald neue technische Wege für die Kommunikation mit gehörlosen Menschen betreten werden können. (...)"


Archiv

02/11/2015

Kurzfilmvorführung zum Thema "Studieren mit Beeinträchtigung"

Beim Filmprojekt "Studieren mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen" hatten Studierende die Gelegenheit in zwei Workshops mit dem Dokumentarfilmer Jan Tretschok einen Kurzfilm zu drehen. Das Ergebnis des Projekts wird am 17.11.2015 um 19 Uhr beim Unifilm des AStA im Audimax der UdS zu sehen sein. Anschließend wird der Kinofilm "Still Alice" gezeigt. Eintritt 2,50 €.


14/07/2015

Achtung: Wegsperrungen auf dem Campus-Gelände

Im Zuge der Infrastrukturmaßnahme zur Erneuerung der Versorgungsleitungen auf dem Campus Saarbrücken muss ein neues 10kV-Mittelspannungskabel von Gebäude C8 1 (Stationsgebäude) bis zu Gebäude B4 1 (Audimax) verlegt werden.

Die Kabeltrasse verläuft entlang des Fahr- und Fußwegs hinter den Gebäuden C7 5-7 (Wohnheim D), C7 4 und B4 1. Daher wird es in den kommenden vier Wochen zu Sperrungen des Weges in zwei Teilabschnitten kommen.

Im jeweiligen Bauabschnitt sind weder Parken noch Durchgangsverkehr möglich. Auch werden kurzzeitig die Parkplätze gegenüber von Gebäude B8 1 wegen der Kabelverlegung entfallen, nach Abschluss der Arbeiten jedoch wieder eingerichtet.

Die Zufahrt für Feuerwehr und Rettungsfahrzeuge ist während der Baumaßnahme gewährleistet.

 


Bis zum 30. September können sich interessierte Pädagogen für das Zertifikatsprogramm "Fachkraft für inklusive Pädagogik und Praxis" bewerben. Das Programm startet im Herbst, dauert sechs Semester und kann berufsbegleitend absolviert werden. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 1.500€.

Das Weiterbildungsangebot an der Universität des Saarlandes vermittelt wichtige Grundlagen der inklusiven Pädagogik. Die Teilnehmer erlernen unter anderem Konzepte, die Bedürfnisse der einzelnen Kinder zu berücksichtigen, ihre eigenen Diagnosekompetenzen zu stärken und spielerisch die Konzentration und die Aufmerksamkeit von Kindern zu steigern. Die Kurse und Seminare zeigen außerdem auf, wie Pädagogen Kinder mit Migrationshintergrund gut fördern, wie sie den Zusammenhalt etwa in der Klasse stärken und Konflikte besser begleiten. Das Angebot richtet sich vor allem an Pädagogen, Lehrer, Erzieher und Sozialarbeiter mit mehrjähriger Berufserfahrung.

Weitere Informationen und Kontaktdaten finden Sie unter: www.uni-saarland.de/einrichtung/zell/inklusion

 


 

Am 08. September 2015 findet von 09:00 bis 16:30 Uhr in Kooperation mit der Stelle zur Förderung sozialer Kompetenzen der htw saar,  der Beauftragten für Studierende mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen der etw saar und der Kontaktstelle Studium und Behinderung der Universität des Saarlandes das Seminar "Eine Hochschule für alle - Mit Universal Design zur inklusive Lehre " statt. 

 

Das Seminar richtet sich an alle Dozierenden und Bildungsverantwortliche der htw saar und der Universität des Saarlandes.

Ziele:

  • Sie kennen das Konzept des Universal Design und verschiedene Varianten in Bildung und Erziehung
  • Sie sind in der Lage, potenzielle Barrieren in der eigenen Lehre zu identifizieren
  • Sie können das Konzept des Universal Design für Ihre Lehre nutzen

Inhalte:

  • Vielfalt der Studierenden
  • Studierende mit Behinderung und/oder chronischer Erkrankung
  • Barrieren in der Hochschullehre
  • Universal Design und seine Anwendung in der Hochschule
  • Umsetzungsbeispiele

Referent:

Dr. Björn Fisseler (wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrgebiet Sozialpsychologie, Fern-Universität Hagen)

Anmeldung unter:

team-weiterbildung(at)htwsaar.de oder ksb@uni-saarland.de

 


05/05/2015

Sichere Orientierung im Alltag und mit Bussen: 1. Saarlouiser Rollstuhl- und Rollatortag

 

Erstmalig findet am Samstag, 09. Mai von 11 bis 18 Uhr ein Informationstag zum Thema "Barrierefrei Unterwegs sein" mit Übungsparcours, Ständen sowie einem Rahmenprogramm für Jung und Alt auf dem Kleinen Markt in Saarlouis statt.

Im Rahmen des jährlichen "Aktionstages der Begegnung 5. Mai" der "Aktion Mensch" wird ein Schwerpunkt auf der Schulung von Rollator- und Rollstuhlfahrern liegen. Sie erhalten mit speziell ausgebildeten Helfen die Möglichkeit, den sicheren Einstieg in Busse zu üben. Die KVS Saarlouis GmbH stellt zu diesem Zweck zwei Busse (einen am Busbahnhof und einen auf dem Kleinen Markt vor dem ADAC) zur Verfügung. Zudem informieren der SaarVV und die KVS Saarlouis GmbH über aktuelle Angebote und über das Projekt MOBIA-Lotsenservice Saarbrücken.

 

Quelle: Pressedienst der Kreisstadt Saarlouis


Hinweis: Die Veranstaltung entfällt leider aufgrund zu geringer Anmeldezahlen!

Mit Universal Design zur inklusiven Lehre - Eine Hochschule für alle

Am 19. März findet in Kooperation mit der Stelle zur Förderung sozialer Kompetenzen der etw saar,  der Beauftragten für Studierende mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen der etw saar und der Kontaktstelle Studium und Behinderung der Universität des Saarlandes das Seminar "Mit Universal Design zur inklusive Lehre -  eine Hochschule für alle" statt. 

 

Das Seminar richtet sich an alle Dozierenden und Bildungsverantwortliche der htw saar und der Universität des Saarlandes.

Ziele:

  • Sie kennen das Konzept des Universal Design und verschiedene Varianten in Bildung und Erziehung
  • Sie sind in der Lage, potenzielle Barrieren in der eigenen Lehre zu identifizieren
  • Sie können das Konzept des Universal Design für Ihre Lehre nutzen

Inhalte:

  • Vielfalt der Studierenden
  • Studierende mit Behinderung und/oder chronischer Erkrankung
  • Barrieren in der Hochschullehre
  • Universal Design und seine Anwendung in der Hochschule
  • Umsetzungsbeispiele

Referent:

Dr. Björn Fisseler (wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrgebiet Sozialpsychologie, Fern-Universität Hagen)

Anmeldung verlängert bis 2. März unter

team-weiterbildung(at)htwsaar.de oder ksb@uni-saarland.de

 

30/06/2014

Bildungsbericht 2014 mit Schwerpunkt "Menschen mit Behinderungen"

Der fünfte Bildungsbericht "Bildung in Deutschland 2014" untersucht in einem Schwerpunktkapitel die Situation von Menschen mit Behinderungen in den verschiedenen Bildungsbereichen. Im Bereich Hochschule betont der Bericht die Zielgleichheit der Ausbildung für Menschen mit und ohne Behinderungen. Er benennt ungedeckte Unterstützungsbedarfe, fehlende Barrierefreiheit sowie die unzureichende Qualifizierung der Lehrenden und problematisiert die Situation für Menschen mit Behinderungen beim Übergang von der Schule ins Studium und vom Studium in den Arbeitsmarkt.

 

Pressemitteilung des BMBF vom 13.06.2014

Bildungsbericht 2014

 

Quelle: Deutsches Studentenwerk, Informations- und Beratungsstelle Studium und Behinderung (IBS)


03/06/2014

Podest für Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer beim AStA Open Air 2014

Der AStA der UdS wird in Kooperation mit Miteinander Leben Lernen und dem THW Ortsverband Saarbrücken für Rollstuhlfahrerinnen bzw. Rollstuhlfahrer und Personen mit sonstigem Handicap beim AStA Open Air am 13. Juni 2014 erstmals ein Podest aufbauen, um allen einen stressfreien und angenehmen Festivalbesuch zu ermöglichen.

 

Für eine bessere Planung wäre es hilfreich, wenn sich alle, die die Tribüne nutzen wollen, kurz im Vorfeld unter info(at)asta-open.de anmelden.

 

 


23/04/2014

Hochschulübergreifendes Videoprojekt „Miss Mut“

In diesem Seminar lernen die Studierenden wie sie in einem kleinen Team einen Kurzfilm erstellen. Die Teams sollen sich in diesem Projekt, wenn möglich, aus Studierenden aller Saarländischer Hochschulen zusammensetzen. In zwei Workshops werden die notwendigen Grundlagen wie die Erstellung von einem Exposé, Treatment, Storyboard, Setting, Kameraführung, Ton und Nachbearbeitung vermittelt. Das neu erlernte Wissen können die Studierenden anschließend im praktischen Teil umsetzen, indem sie einen Kurzfilm mit dem Thema „Studieren mit gesundheitlicher Beeinträchtigung“ drehen.

Ideen für solche Filme ergeben sich direkt aus dem Leben mit Behinderung:

  • Wie wirkt eine chronische Erkrankung auf den Studienalltag ein?
  • Wie sieht das Leben mit psychischen Beeinträchtigungen aus?
  • Wie machen sich sinnliche Einschränkungen oder Lernschwächen im Studium bemerkbar?
  • Wer von meinen Kommilitoninnen oder Kommilitonen  ist behindert, und was heißt das eigentlich: Behinderung?

 

Sie haben Lust, mehr über das Videoprojekt zu erfahren? Dann kommen Sie am
Mittwoch, 23. April 2014 um 18:00 Uhr zur Auftaktveranstaltung in die Hochschulgalerie der HBKsaar (Keplerstr. 3-5, 66117 Saarbrücken).
Für die Teilnahme an diesem Projekt ist die Teilnahme an der Auftaktveranstaltung erforderlich. Eine gesonderte Anmeldung ist nicht notwendig.



 

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf folgender Seite:
 www.hbksaar.de/miss-mut/


08/04/2014

Barrierefreies Theater für blinde und sehbehinderte

Das Saarländische Staatstheater bietet zum ersten Mal eine barrierefreie Vorstellung für blinde und sehbehinderte Menschen an: Das Schauspiel „Don Carlos“ wird am 27. April mit Audiodeskription gezeigt. Generalintendantin Schlingmann möchte mit der Initiative das SST für alle öffnen.

 

Am Sonntag, dem 27.  April um 18 Uhr findet im Saarländischen Staatstheater zum ersten Mal eine barrierefreie Vorstellung für blinde und sehbehinderte Menschen statt: Christoph Diems Inszenierung von Schillers „Don Carlos“ wird mit Audiodeskription gezeigt. Das Geschehen auf der Bühne wird dabei während der gesamten Vorstellung über Funkkopfhörer simultan beschrieben. Denn viele Zeichen des Theaters sind nur visuell wahrnehmbar – Mimik, Gestik, Bühnenbild, Kostüme und Licht – und bleiben blinden und sehbehinderte Zuschauern verschlossen. Um ihnen einen nachhaltigen und umfassenden Eindruck von der Aufführung „Don Carlos“ zu vermitteln, wird das Expertenteam von „audioskript“ aus Berlin die Live-Beschreibung intensiv vorbereiten. Ergänzend dazu ist vor der Vorstellung eine Bühnenführung mit Kostümpräsentation geplant, bei der sich die sehgeschädigten Besucher mit dem Bühnenraum und den verwendeten Materialien vertraut machen und die Hörerlebnisse mit Tast- und Raumerfahrungen bereichern können.
(Quelle: Saarländisches Staatstheater).


Mehr Informationen finden Sie auf der Seite des Saarländischen Staatstheaters.


06/03/2014

ZDFneo Doku "Ziemlich starke Frauen"

Die eine trainiert für eine Paralympics-Goldmedaille in Sotschi, die andere möchte eine Familie gründen und die dritte will zurück in den Job und endlich wieder ihr eigenes Geld verdienen. Die 6-teilige Dokusoap "Ziemlich starke Frauen" begleitet sechs Rollstuhlfahrerinnen im Alter von 20 bis 34 und zeigt, welchen Herausforderungen sie sich Tag für Tag stellen.

 

Nicht alle waren von Geburt an querschnittsgelähmt. Vier von ihnen waren durch eine Krankheit oder einen Unfall von einem Tag auf den anderen auf den Rollstuhl angewiesen. Anfangs ein schwerer Schlag. Sie hatten mit Depressionen und Wut zu kämpfen, doch schließlich entschieden sie sich für die Flucht nach vorn.

 

Mehr Informationen und die Folgenübersicht finden Sie hier.

 

 

Kontaktstelle Studium und Behinderung

Universität des Saarlandes
Campus Center, Gebäude A4 4
Zimmer 1.06
66123 Saarbrücken

Tel.: +49 681 302-5025
Fax: +49 681 302-5026
ksb(at)uni-saarland.de