Zentrale Sammelstelle für radioaktive Abfälle der Universität am Standort Homburg

Kontakt:

Frau Gabi Bauch
Tel.:  06841-16-26080

Fax.: 06841-16-26252

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Allgemeines:

Untenstehend sind die geltenden Regelungen für die zentrale Entsorgung radioaktiver Abfälle der Universität zusammengefasst. Bei Unklarheiten geben der Strahlenschutzbevollmächtigte der Universität oder der Strahlenschutzbeauftragte für den Betrieb des Sammellagers, Herr Elmar Arend, Auskunft.

Die Zwischenlagerung bzw. Entsorgung radioaktiver Stoffe wird, soweit dies notwendig ist, am Campus Homburg zentral organisiert und abgewickelt. Die Universität hat dazu einen zentralen Sammelraum in der Biophysik / Gebäude 76, eingerichtet. Ferner wurde ein Abholdienst organisiert.

Unabhängig von der Organisationsform bleibt jedoch der jeweilige Strahlenschutzbeauftragte verantwortlich für Inhalt, Zustand und richtige Deklaration des radioaktiven Abfalls und für Folgen aus unrichtigen Angaben und fehlerhafter Handhabung. Er hat auch dafür zu sorgen, daß alle betroffenen Mitarbeiter über die Bedingungen des Umgangs mit den Abfällen ausreichend informiert werden und sie diese auch einhalten. Das Konzept der zentralen Entsorgung von radioaktiven Abfällen der Universität wurde vom saarländischen Umweltministerium genehmigt. Die Einhaltung aller Bedingungen ist Voraussetzung für die Genehmigungen von Handhabung, Lagerung und Entsorgung dieser Abfälle.

Regelung für die Annahme und Zwischenlagerung radioaktiver Abfälle:

  1. Annahme zur Einlagerung von radioaktiven Abfällen sowie Rückgabe abgeklungener Abfälle
    Radioaktive Abfälle können nach telefonischer Anmeldung bei Herrn Arend jeweils Dienstags in der ersten und dritten Woche eines Monats zwischen 13:00h und 15:00h angenommen werden.


  2. Anmeldung des Transports zur Entsorgung und Zwischenlagerung von radioaktiven Abfällen
    Die zuständigen Strahlenschutzbeauftragten müssen den Entsorgungsbedarf rechtzeitig (eine Woche vorher) bei Herrn Arend anmelden. Dazu schicken Sie eine von Ihnen ausgefüllte "Begleitliste und Transportanmeldung" per Fax an Herrn Arend. Die entsprechenden Formulare können Sie getrennt für kurz- und langlebige radioaktive Abfälle vom Intranet herunterladen (siehe unten).

  3. Der Transport radioaktiver Abfälle zur und von der Biophysik
    Herr Flesch vom Facility Management Homburg transportiert die Abfälle auf Antrag von Herrn Arend zum Sammellager in der Biophysik. Die vom verantwortlichen Strahlenschutzbeauftragten ausgefüllten Formulare müssen beim Transport mitgeführt und zusammen mit den Abfällen im Sammellager abgegeben werden.

  4. Rücknahme abgeklungener kurzlebiger radioaktiver Abfälle
    Wie oben beschrieben sind die jeweiligen Strahlenschutzbeauftragten selbst verantwortlich für die Beseitigung radioaktiver Abfälle mit kurzen Halbwertszeiten (< 100 Tage). Das bedeutet, dass sie selbst das Datum berechnen müssen, ab wann der aus ihrem Institut stammende Abfall soweit abgeklungen ist, daß er als normaler Müll entsorgt werden darf. Diese Abfälle werden dann wieder auf Ihren Antrag (bei Herrn Arend) zu den unter Punkt 1 festgelegten Terminen von Herrn Flesch zu ihren Instituten zurücktransportiert. Dort können sie dann als normaler Müll entsorgt werden.

  5. Entsorgung langlebiger radioaktiver Abfälle
    Radioaktive Abfälle mit langen Halbwertszeiten (> 100 Tage) werden im Sammellager der Biophysik bis zur Entsorgung durch zugelassene Firmen gelagert. Die Entsorgung dieser Abfälle wird von den zuständigen Mitarbeitern der Biophysik organisiert.

  6. Buchführung über die entsorgten bzw. gelagerten radioaktiven Abfälle
    Wir möchten an dieser Stelle daran erinnern, dass die Strahlenschutzbeauftragten außer über den Erwerb auch über den Verbleib (Lagerung, Entsorgung) der radioaktiven Stoffe Buch führen müssen, mit denen in ihrem Institut gearbeitet wird bzw. wurde.

Formulare:

Kurzlebige Nuklide (Halbwertszeit < 100 Tage)

Langlebige Nuklide (Halbwertszeit > 100 Tage)