Studenten der Saar-Uni berichten

Christoph Kurz, Physik

"Bereits für mein Grundstudium hätte ich mir kaum eine bessere Universität als die Saar-Uni vorstellen können. Der Schwerpunkt in Quantenoptik trifft genau meinen Geschmack. Besonders an kleineren Unis wie im Saarland ist das zahlenmäßige Verhältnis der Professoren und Mitarbeitern zu Studenten ausgezeichnet. Abgesehen vom fachlichen Zusammenspiel habe ich die unkomplizierte Zusammenarbeit sowohl mit Wissenschaftlern als auch mit Mitarbeitern in der Verwaltung schätzen gelernt. Was mich an der Physik fasziniert, ist ihre Allgegenwart. Im täglichen Leben, unserer hochtechnisierten Gesellschaft, aber auch in der Natur erlaubt einem das Verständnis für Physik ein Verständnis für die Welt. Das heißt nicht, dass man in den letzten Jahren der Schule unbedingt der Star des Physikkurses gewesen sein oder Physik überhaupt belegt haben muss. Aber wichtig sind eine natürliche Neugierde auf die Zusammenhänge in Natur und Technik sowie die Fähigkeit zum abstrakten und logischen Denken. Jemand, der diese Voraussetzungen mitbringt, darf sich dann auf ein faszinierendes und erfüllendes Studium mit ausgezeichneten Chancen auf dem Arbeitsmarkt freuen. Eine Karriere als Wissenschaftler bietet dabei enormen Freiraum und Entfaltungsmöglichkeiten, die in der Industrie kaum zu finden sind. Aber auch viele etablierte Hightech-Unternehmen bieten Physikern sehr gute Arbeitsbedingungen." [mehr...]

Christoph Kurz studierte in Saarbrücken und München Physik und promovierte an der Saar-Uni. Anschließend entschied er sich, weiter in der Forschung tätig zu sein. Mit einem renommierten Feodor-Lynen-Stipendium der Alexander von Humboldt-Stiftung forscht er derzeit in den USA an der Seite des Physik-Nobelpreisträgers David Wineland an der Verbesserung der Untersuchung von Molekülen mittels Licht.

Maximilian Altmeyer, Medieninformatik

"Am Gymnasium konnte ich in der Mittelstufe Informatik als Hauptfach belegen. Dort habe ich plötzlich verstanden, wofür man komplizierte Rechenverfahren und logisches Denken braucht. Von da an hat mir auch die Mathematik viel Spaß gemacht, was jetzt im Studium von Vorteil ist. Nur Webseiten zu programmieren, reichte mir aber nicht aus. Der Studiengang Medieninformatik ist interdisziplinär ausgelegt. Man lernt nicht nur die Grundlagen der Informationstechnologie kennen, sondern beschäftigt sich auch mit Kommunikationsdesign und psychologischen Aspekten der digitalen Medien. Die Nähe zur kreativen Szene hat zum Ruf der Medieninformatik beigetragen, sie sei viel leichter als ein reines Informatikstudium. Das ist aber ein großer Irrtum. Viele denken beim Thema Medien nur an Journalismus und glauben, dass sie in der Medieninformatik ein bisschen Photoshop und Webdesign lernen. Damit unterschätzten sie die Herausforderungen dieses Uni-Studiums." [mehr...]

Maximilian Altmeyer hat sein Interesse für die Informatik während seiner Gymnasialzeit entdeckt. Noch während der Schulzeit gründete er eine Firma für Webdesign, mit der er sein Studium finanziert. Derzeit schreibt er an seiner Masterarbeit, in der es um eine Art digitales Haushaltsbuch geht. Anschließend wird er mit dem Masterstudium der Medieninformatik an der Saar-Uni beginnen.

Katharina Gassewitz, Deutsch-Französische Studien. Grenzüberschreitende Kommunikation und Kooperation

Katharina Gassewitz

"Nach meinem Bachelor war ich auf der Suche nach einem Studiengang, der speziell auf grenzüberschreitende, interkulturelle Tätigkeiten ausgerichtet ist. Ein trinationales Studium war und ist für mich eine sehr gute Möglichkeit, die akademischen und beruflichen Welten von (mindestens) drei Ländern kennen zu lernen und mich diesbezüglich fachlich, interkulturell und sprachlich zu bilden. Wir haben beispielsweise in dem Studienjahr in Metz oft in binationalen Tandems oder in multinationalen Gruppen gearbeitet, was die persönlichen interkulturellen Kompetenzen im Bereich des wissenschaftlichen Arbeitens nochmals zusätzlich gefördert hat. An Saarbrücken schätze ich die Lage. Als Studentin in meinem Studiengang ist es praktisch, sich schnell, einfach und oft günstig an die Partneruniversitäten in der Großregion begeben zu können. Außerdem bin ich sehr zufrieden mit der Betreuung und der Arbeitsatmosphäre in meinem Studiengang. Die Dozenten stehen bei Fragen stets zur Verfügung und begleiten uns gut durch das Studium." [mehr...]

Nach einem sprach-, literatur- und kulturwissenschaftlichen Bachelor in den Fächern Anglistik/Amerikanistik und Romanistik schrieb sich Katharina Gassewitz in den Masterstudiengang "Deutsch-Französische Studien: Grenzüberschreitende Kommunikation und Kooperation" an der Saar-Uni ein. Im Rahmen ihres Studiums absolvierte sie zwei Praktika in Kamerun, wo sie derzeit auch ihre Masterarbeit schreibt.

 
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