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SWS
Eine „Semesterwochenstunde“ dauert 45 Minuten und findet einmal in der Woche statt. Im Allgemeinen werden zwei Semesterwochenstunden pro Veranstaltung veranschlagt. Hinweise auf die Mindestzahl und Richtwerte bezüglich der Semesterwochenstunden finden sich in der Studienordnung und sollen den Studierenden helfen, das Studium in der Regelstudienzeit abzuschließen.


SaarLab
„SaarLab“ steht für den Verbund der sieben in der Region Saarland/ Westpfalz tätigen Schülerexperimentierlabore. Dazu gehören das NanoBioLab, das Mach-mit-Labor, das Centrum für Nanoanalytik, SinnTec, das Schnupperpraktikum für Mikrobiologie und Bioverfahrenstechnik, das Umweltschülerlabor und das Schülerlabor Advanced Materials. Weitere Informationen


Schein
Der „Schein“ ist ein Nachweis für Studienleistungen. Es gibt den Leistungsschein und den Teilnahmeschein. Letzteren kann es für die bloße Anwesenheit (so genannte „Sitzscheine“) oder Studienleistungen wie beispielsweise ein Referat geben. Leistungsscheine setzen ebenfalls die Teilnahme an der Veranstaltung voraus, weisen aber zusätzlich noch die erbrachten Studienleistungen wie z.B. eine Hausarbeit, eine Klausur oder ein Referat aus.


Schlüsselqualifikation (SQ)
„Schlüsselqualifikationen“ oder Schlüsselkompetenzen sind überfachliche Qualifikationen, die zum Handeln befähigen sollen. Dabei handelt es sich nicht um Fachwissen, das erworben wird, sondern um die Möglichkeit des Erlernens bzw. Schulung von kompetentem Umgang mit fachlichem Wissen. Zu den Schlüsselkompetenzen zählen beispielsweise Fähigkeiten wie erfolgreiches Verhandeln oder einen Vortrag gut zu präsentieren. An der Saar-Uni gibt es ein Zentrum für Schlüsselkompetenzen.

Schnupperstudium
Das Schnupperstudium bietet die Möglichkeit, an der Universität des Saarlandes sowie an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Saar bereits in der Sekundarstufe II Lehrveranstaltungen an der Uni zu besuchen. Dafür haben die Hochschulen eine Auswahl an bestimmten Lehrveranstaltungen getroffen, bei denen Schüler Uniluft schnuppern können. Es handelt sich dabei nicht um ein vorgezogenes Studium. Dabei sollen die Schüler sondern die ein oder andere Lehrveranstaltung erkunden und dabei herausfinden, welches Fach sie später einmal studieren wollen. Weitere Informationen


Schüler-Forschungszentren und Experimentiermöglichkeiten
Diese Projekte und Angebote werden speziell für Schüler veranstaltet. weitere Informationen

Schüler-Uni Saarbrücken
Die Saarbrücker Schüler-Uni bietet vor allem SchülerInnen ab der 10. gymnasialen Klassenstufe die Möglichkeit, sich frühzeitig über mathematisch-naturwissenschaftliche und ingenieurwissenschaftliche Studienfächer und deren Umfeld zu informieren. Die Schüler-Uni findet zwei- bis dreimal jährlich statt. Weitere Informationen


Semester
Das „Semester“ bezeichnet das akademische Studienhalbjahr und umfasst einen Zeitraum von sechs Monaten. Das Studienjahr („akademisches Jahr“) wird üblicherweise in ein Wintersemester (WS) und ein Sommersemester (SS) aufgeteilt. Das Semester umfasst die Vorlesungs- und die vorlesungsfreie Zeit.


Semesterbeitrag
Jeder Studierende muss bei der Immatrikulation oder der Rückmeldung einen von Hochschule zu Hochschule variierenden Betrag (Sozialbeitrag) einzahlen. Im Semesterbeitrag der Universität des Saarlandes ist ein Semesterticket für die kostenlose Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln enthalten. weitere Informationen


Semesterferien
„Semesterferien“ ist eigentlich ein irreführender Begriff, denn in dem Zeitraum dieser „Ferien“ finden lediglich keine Vorlesungen statt. Dennoch können Prüfungen und Praktika anstehen. Studenten müssen in dieser Zeit auch oft Hausarbeiten verfassen oder sich auf Lehrveranstaltungen vorbereiten.


Seminar
Ein „Seminar“ ist eine Lehrveranstaltung mit dem Ziel, Wissen zu erwerben oder zu vertiefen. Der Dozent leitet die Studierenden in kleinerem Kreise zum Lernen, Arbeiten und manchmal Forschen an.


Senat
Der „Senat“ ist ein Kollegialorgan, das der Exekutive, Legislative oder auch Judikative angehören kann. Universitär betrachtet ist der Senat das oberste Hochschulgremium, das über Angelegenheiten von Forschung, Lehre und Studium der gesamten Hochschule entscheidet.


s.t. (Sine tempore)
„Sine tempore“ ist lateinisch und bedeutet soviel wie „ohne Zeit“. Damit ist in der akademischen Praxis gemeint, dass eine Veranstaltung wie angegeben beginnt. Ist also beispielsweise „9 Uhr s.t.“ angegeben, wird die Veranstaltung pünktlich 9 Uhr beginnen.


Studentenausweis
Der „Studentenausweis“ bescheinigt durch einen aktuellen Stempel, Aufkleber oder Aufdruck den Status als Student. Bei Prüfungen oder auch der Nutzung einiger Uni-Einrichtungen wie der Mensa oder der Bibliothek muss man ihn vorlegen. An der Universität des Saarlandes heißt der Studentenausweis UdS-Card. Darauf ist zudem das Semesterticket vermerkt, so dass der Ausweis gleichzeitig als Fahrkarte für den öffentlichen Nahverkehr genutzt werden kann. weitere Informationen


Studentenwerk
Das „Studentenwerk“ kümmert sich um die soziale Betreuung und Förderung der Studenten einer Hochschule. So betreibt es beispielsweise die Mensa, die Wohnheime, das BAföG-Amt, meist eine Zimmer- und Wohnungsvermittlung und teilweise auch psychotherapeutische Beratungsstellen. Die bundesweit 61 Studentenwerke sind unter einem Dachverband, dem Deutschen Studentenwerk (DSW), zusammengefasst.


Studentische Hilfskraft
Die „studentische Hilfskraft“ wird auch „HiWi“ genannt und ist ein(e) Studierende(r), der/ die gegen Entgelt in Hochschuleinrichtungen beschäftigt ist und dort Archiv-, Büro-, Dokumentationsarbeiten oder auch wissenschaftliche Arbeiten verrichtet.


Studienbuch
Das „Studienbuch“ wird bei der Immatrikulation (Einschreibung) ausgestellt. Dort muss der Studierende sämtliche Studienunterlagen (wie Studienbescheinigungen und Scheine) sorgfältig bis zur Exmatrikulation (Abmeldung) dokumentieren. Das Studienbuch muss bei jeder Prüfungsanmeldung vorgelegt werden.


Studiengang
Der „Studiengang“ ist ein durch eine Studien- und eine Prüfungsordnung geregeltes Studium eines oder mehrerer Studienfächer. Der Studiengang führt zu einem berufsqualifizierenden Abschluss, z.B. Bachelor oder Master, und ist normalerweise „grundständig“. Das heißt, der Zugang zu dem Studiengang setzt kein vorheriges Studium voraus und ist nach dem Schulabschluss möglich. Ergänzungs- und Aufbaustudiengänge hingegen setzen bereits einen Hochschulabschluss voraus und sind daher nicht „grundständig“.


Studienjahr
An den Universitäten dauert das „Studienjahr“, auch das „akademische Jahr“ genannt, vom 1. Oktober bis zum 30. September des folgenden Jahres. An Fachhochschulen umfasst das Studienjahr i. d. R. die Zeit vom 1. September bis zum 31. August des folgenden Jahres.


Studienordnung
Die „Studienordnung“ regelt den Aufbau, Inhalt und Umfang eines Studiengangs. Sie enthält alle wichtigen Informationen über Zulassungsvoraussetzungen, Fristen, Anrechnung und Anerkennung von Qualifikationen. Empfohlen wird eine frühzeitige Auseinandersetzung mit der Studienordnung.


Studierendensekretariat
Die Einrichtung der Hochschule, die u. a. für das Bewerbungsverfahren, die Vergabe der Studienplätze und die Einschreibung zuständig ist, ist das „Studierendensekretariat“.


Studium generale
Das „Studium generale“ beinhaltet nicht-obligatorische Veranstaltungen, die auch für fachfremde Studierende interessant sein können. Diese Veranstaltungen dienen also der Allgemeinbildung. Daher ist es auch nicht möglich, das „Studium generale“ mit einem akademischen Grad abzuschließen.


Summa cum laude
Der lateinische Ausdruck „summa cum laude“ kann übersetzt werden mit „mit höchstem Lob“. Dieses Prädikat ist das Beste und Höchste, das im Rahmen einer Promotion vergeben werden kann und entspricht der Note „mit Auszeichnung“, die jedoch nur selten vergeben wird.


Symposium
Ein „Symposium“ ist eine Diskussionsveranstaltung. Dabei werden häufig wissenschaftliche und themengebundene Tagungen mit Vorträgen und Diskussionen veranstaltet, die der Erörterung aktueller, oft interdisziplinärer Problembereiche oder dem Austausch von Forschungsergebnissen verschiedener Wissenschaftseinrichtungen dienen.


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