Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses

Die Universität des Saarlandes ist stolz auf ihren wissenschaftlichen Nachwuchs. Sie sieht in ihm die Grundlage exzellenter Forschung und unterstützt ihn nach Kräften.

Strukturierte Doktorandenprogramme, Graduiertenkollegs und -schulen der Universität begleiten die erste Qualifikationsphase junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Sie unterstützen deren frühe wissenschaftliche Selbständigkeit und vermitteln neben Fachwissen auch Kompetenzen, die den Promovierenden helfen, ihr Forschungsprojekt kompetent durchzuführen und darzustellen. So werden sie auf den komplexen Arbeitsmarkt „Wissenschaft“ intensiv vorbereitet und erhalten eine international wettbewerbsfähige Qualifikation.

Nach dem Abschluss der Promotion beginnt für jene Absolventen, die eine wissenschaftliche Laufbahn anstreben, die zweite Qualifikationsphase. Sie schärfen in dieser Phase ihr eigenes Forschungsprofil, sammeln Erfahrungen auf dem Gebiet der Lehre und übernehmen zunehmend Verantwortung in größeren Forschungsvorhaben.

Die Universität bietet dem wissenschaftlichen Nachwuchs bei diesen Aufgaben Hilfe an: Sie ermutigt und unterstützt die jungen Wissenschaftler bei der Einwerbung eigener Forschungsmittel und stellt dazu ein spezielles Budget bereit. Sie richtet vermehrt Nachwuchsforschergruppen ein, was die Attraktivität unseres Forschungsstandortes gerade auch für Nachwuchswissenschaftler von außerhalb steigert. Nachwuchsgruppen der Universität und extern geförderte Nachwuchsgruppen (z.B. im Emmy-Noether-Programm) werden so ausgestattet, dass eine eigenständige Forschung von Anfang an möglich ist. Die institutionellen Rahmenbedingungen werden so gefasst, dass die jungen Wissenschaftler Freiräume erhalten, in denen sie eigenverantwortlich forschen und lehren können. Besonders qualifizierten Nachwuchswissenschaftlern ermöglicht die Universität im Rahmen von Tenure-Track-Verfahren die Überleitung auf reguläre Professuren. Dazu werden Overhead-Mittel aus dem zentralen Forschungsfonds eingesetzt.

Darüber hinaus legt die Universität Wert darauf, den wissenschaftlichen Nachwuchs im Rahmen von hochschuldidaktischen Qualifizierungsprogrammen auf eine spätere Lehrtätigkeit vorzubereiten. Mentorenprogramme unterstützen junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei der Karriereplanung. Ein Gastwissenschaftlerprogramm fördert den Austausch mit national und international führenden Forschergruppen. Ein Forschungspreis der Universität für Nachwuchswissenschaftler würdigt herausragende Leistungen.

Erfolgskennzeichen

  • Einwerbung von Mitteln für Graduiertenprogramme
  • Externe und extern geförderte Nachwuchswissenschaftler (z.B. Emmy-Noether-, Heisenberg- oder Humboldt-Stipendiaten sowie ERC-Grant-Inhaber)
  • Einrichtung von Nachwuchsgruppen
  • Selbständige Einwerbung von Drittmitteln durch die Nachwuchswissenschaftler
  • Nominierungen und Preise für Nachwuchswissenschaftler (z.B. EUYRI-Award, Emmy-Noether, ERC Starting Grant)
  • Berufungen von Nachwuchswissenschaftlern an andere Institutionen

 

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