Bachelor-Studiengang Kunst- und Bildwissenschaft


Zum Wintersemester 2016/17 startet der Studiengang "Kunst- und Bildwissenschaft". Die wichtigsten Unterschiede zum bisherigen Studiengang "Bildwissenschaften der Künste" sind ein höherer Anteil genuin kunsthistorischer Lehrveranstaltungen und die Ersetzung des Wahlpflichtfachs Musikwissenschaft durch Historische Anthropologie/Europäische Ethnologie.

Der Studiengang „Kunst- und Bildwissenschaft“ kann als Erweitertes Hauptfach, Nebenfach und Ergänzungsfach studiert werden. Im Erweiterten Hauptfach legt man den Schwerpunkt entweder auf Kunstgeschichte oder auf Klassische Archäologie. Veranstaltungen aus den Fächern Historische Anthropologie/Europäische Ethnologie und Philosophie ergänzen das Lehrprogramm.

Den Studierenden wird das Fach Kunstgeschichte in seiner ganzen Breite vermittelt. Der Studiengang lehrt fächerübergreifend Kernkompetenzen in der systematischen Analyse von visuellen Artefakten (Bilder, Gegenstände, Bauten etc.) aus einer Zeitspanne von der Antike bis in die Gegenwart. Neben das strukturierte Fakten- und Methodenwissen treten berufsqualifizierende Erfahrungen in den Bereichen Medienkompetenz, Museumskunde, Kunsthandel und Denkmalpflege, die in einem breiten Angebot praxisorientierter Module vermittelt werden.

Der Studiengang „Kunst- und Bildwissenschaft“ qualifiziert die Studierenden sowohl für den Wechsel in konsekutive Masterstudiengänge des Fachs Kunstgeschichte als auch für den direkten Übergang in eine berufliche Tätigkeit. Die durch das Studium vermittelten fachlichen Kenntnisse sowie die Fähigkeit zum fächerübergreifenden Denken, zur produktiven Verbindung unterschiedlicher Wissensgebiete und zur Analyse verschiedener Kulturkreise eröffnen den Zugang zu vielfältigen Tätigkeitsfeldern, zum Beispiel in Museen und der Denkmalpflege, in Kulturmanagement, Kulturjournalismus, Tourismus und Öffentlichkeitsarbeit.

Im Erweiterten Hauptfach sind Lateinkenntnisse unerlässlich. Sind diese zu Studienbeginn nicht vorhanden, können sie in den ersten Fachsemestern über universitätsinterne Lateinkurse nachgeholt werden.

Der Studiengang unterliegt nach derzeitigem Stand keiner Zulassungsbeschränkung. Es gelten die üblichen Einschreibefristen (in der Regel Anfang August bis Ende September für das Wintersemester und Anfang März bis Ende März für das Sommersemester).

Für Informationen können Sie sich jederzeit an den Studienfachberater Dr. Bernd Mohnhaupt wenden.

 

Studien- und Prüfungsordnungen: