Wissenschaftler der Saar-Uni im Ausland

Materialforschung unter der kalifornischen Sonne

Nur 100 Nachwuchsforscher in Deutschland erhalten pro Jahr ein Stipendium der Humboldt-Stiftung, um bis zu zwei Jahre im Ausland zu forschen. Der Materialwissenschaftler Andreas Rosenkranz wurde jetzt für San Diego ausgewählt. Für ein bis zwei Jahre kann er sich nun völlig unabhängig auf ein eigenes Forschungsprojekt konzentrieren und nebenbei das Wissenschaftssystem der USA kennenlernen. "Die Humboldt-Stiftung fördert nur herausragende Nachwuchsforscher, die das Potential für eine wissenschaftliche Karriere haben", erläutert Frank Mücklich, Professor für Funktionswerkstoffe und selbst Mitglied des Humboldt-Netzwerks, der die Doktorarbeit von Andreas Rosenkranz betreut und ihm den Kontakt nach San Diego vermittelt hat. Zuvor hatte Rosenkranz das Jahr nach Abschluss seiner Promotion mit einem weiteren Forschungsprojekt an der Päpstlichen Universität in Santiago de Chile überbrückt. [mehr]

Batterieforschung im New York des Orients

Der Akku im Smartphone ist in Windeseile leer, viele Nutzer laden sogar mehrmals täglich nach. Und irgendwann ist die Batterie ganz dahin. Woran das liegt, erforscht Nicolas Jäckel, Doktorand der Materialwissenschaft. Dafür hat es ihn nun nach Tel Aviv verschlagen, wo er bei einem Großen seines Faches forscht. Dabei wendet Jäckel ein recht neues In-situ-Verfahren an: Er beobachtet im laufenden Betrieb, was genau während des Auf- und Entladens im Akku vor sich geht. Die Erkenntnisse, die Batterieforscher auf diese Weise gewinnen, sind viel tiefergehend als bisher. Tel Aviv ist nicht der erste Auslandsaufenthalt für den jungen Wissenschaftler, denn zuvor war er bereits bei Konferenzen und zu Forschungsaufenthalten in Südafrika, den USA und Taiwan unterwegs. [mehr...]

 
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