Design Thinking – Methodenbaukasten für das Innovations-/Strategiemanagement

 

 

Hintergrund:
Aktuell hält „Design Thinking“ als systematischen Ansatz für kreatives Innovations- und Strategiemanagement Einzug in DAX-Unternehmen wie Deutsche Bank oder SAP. Auch große US-Konzerne wie P&G oder General Electric nutzen das Vorgehen um Lösungsideen für Problemstellungen unterschiedlichster Natur zu generieren. Design Thinking zeichnet sich dabei durch seinen iterativen Ansatz aus, der rationales, zahlenorientiertes, mit emotionalem, kreativem Denken verbindet und dabei Lösungen aus Perspektive des Endkunden / - anwenders schafft.

 

 

Lernziele:
In einem ersten Schritt werden den Teilnehmern Grundlagen aus dem Innovations- und Strategiemanagement vermittelt. Ein wesentlicher Fokus liegt dabei auf der strukturierten Beschreibung von Geschäftsmodellen. In diesem Zusammenhang wird das Business Model Canvas von Alexander Osterwalde Framework zu Beschreibung von Geschäftsmodellen näher dargelegt und findet anhand konkreter Praxisbeispiele Anwendung.
In einem nächsten Schritt wird aufgezeigt wie neue technologische Möglichkeiten zum Beispiel Internet of Things neue Datenquellen generieren und wie hieraus Potential entsteht Geschäftsmodelle gezielt zu verändern.
Im letzten Schritt stellt sich die Frage wie ich gezielt methodisch im Unternehmenskontext vorgehen kann, um bereits etablierte Innovationsmanagement Ansätze durch agile Methoden zu erweitern. Zielsetzung dabei ist es auf Basis der neuen technologischen Möglichkeiten das Geschäftsmodell von Unternehmen zu optimieren und insbesondere Ansätze zu generieren um es zu Transformieren. In diesem Zusammenhang wird Design Thinking als ein Methodenbaukasten zur Adressierung von Fragestellungen aus dem oben genannten Themenkomplex vertiefend vorgestellt. Hierbei wird insbesondere dargelegt, wie sich durch den Einsatz von Design Thinking Lösungsideen für Problemstellungen aus Perspektive des Endkunden / -anwenders ableiten lassen, die eine gegebene (technische) Machbarkeit und wirtschaftliche Tragfähigkeit berücksichtigen. Die theoretischen Aspekte von Design Thinking und die zugrunde liegenden Phasen, werden während der Veranstaltung anhand praxiserprobter Methoden bzw. Werkzeuge veranschaulicht.

 

 

Inhalt:

  • Einführung in Innovations-/Strategiemanagement
  • Beschreibung von Geschäftsmodellen und deren Analyse
  • Vertiefung von Design Thinking

  • Intention
  • Charakteristische Merkmale
  • Phasen

  • Einsatzgebiete von Design Thinking
  • Methoden und Werkzeuge zur Umsetzung von Design Thinking in der Praxis
  • Durchlauf der Design Thinking Phasen anhand einer konkreten Problemstellung aus der
    Praxis

 

 

Vorgehen:
Bei der Veranstaltung wird großer Wert auf Interaktion gelegt. Konkret bedeutet dies, dass sich Theorie und praktische Anwendung stetig abwechseln mit einem stärkeren Fokus auf dem Anwendungsteil.

 

 

Literaturliste:

  • Change by Design – How Design Thinking Transforms Organizations and Inspires Innovation; Tim Brown (2009)
  • The Art of Innovation; Tom Kelley and Jonathan Littman (2001)
  • The Design of Business: Why Design Thinking is the Next Competitive Advantage; Roger L. Martin (2009)
  • Designing for Growth – A Design Thinking Toolkit for Managers; Jeanne Liedtka and Tim Oglivie (2011)
  • Business Model Generation; Alexander Osterwalder and Yves Pigneur (2010)
  • Gamestorming – A Playbook for Innovators, Rulebreakers, and Changemakers; Dave Gray, Sunni Brown, James Macanufo (2010)