Schwerpunkt „Verhaltensorientiertes Marketing und Management“

Liebe Studierende,

das Vorlesungsprogramm des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Handelsmanagement ist Teil der Schwerpunktes „Verhaltensorientiertes Marketing und Management“ an der Universität des Saarlandes. Weitere Mitglieder des VMM-Teams sind Prof. Gröppel-Klein (Institut für Konsum- und Verhaltensforschung)Prof. Scholz (Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insb. Organisation, Personal- und Informationsmanagement) und Prof. Heidenreich (Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Technologie- und Innovationsmanagement).

Der folgenden Tabelle können Sie entnehmen, welche Veranstaltungen für den Schwerpunkt ab dem WS 2017/18 gewählt werden können.

Übersicht Schwerpunkt VMM

Schwerpunkt VMM Für den Schwerpunktausweis VMM ist die V/Ü „Marktforschung“ Pflicht, weitere 36 CPs müssen aus dem Stamm-, Zusatz- und Wahlbereich belegt werden. Zudem müssen die Seminar- und Masterarbeit im Schwerpunktbereich verfasst werden.

Ich wünsche Ihnen viel Freude und Erfolg beim Besuch der Veranstaltungen von VMM!

Ihr Bastian Popp

Neue Publikation: Consumer–brand identification revisited: An integrative framework of brand identification, customer satisfaction, and price image and their role for brand loyalty and word of mouth

Popp, B., & Woratschek, H. (2017). Consumer-Brand Identification Revisited: An Integrative Framework of Brand Identification, Customer Satisfaction, and Price Image and their Role for Brand Loyalty and Word-of-Mouth. Journal of Brand Management, 24(3), 250-270. doi: 10.1057/s41262-017-0033-9

Die Identifikation von Konsumenten mit einer Marke (oder einem Unternehmen oder einer Gruppe) hat in den letzten Jahren beträchtliche Aufmerksamkeit in Wissenschaft und Praxis erhalten. Sie stellt einen zentralen Treiber des Konsumentenverhaltens dar und in zahlreichen Studien konnten positive Auswirkungen auf die Kundenloyalität und weitere Zielgrößen im Marketing (z. B. das Weiterempfehlungsverhalten und die Toleranz gegenüber Fehlern) bestätigt werden. Im vorliegenden Beitrag wird ein Modell vorgeschlagen und empirisch getestet, dass die Konsumentenidentifikation, die Kundenzufriedenheit und das Preisimage integriert und sowohl die Wirkungszusammenhänge dieser Konstrukte untereinander als auch deren Auswirkungen auf die Kundenloyalität und das Weiterempfehlungsverhalten untersucht. In der empirischen Studie wurden 1443 Teilnehmer eines repräsentativen Consumer-Panels befragt und zehn Produkt- bzw. Dienstleistungsmarken untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass die Identifikation, die Zufriedenheit und das Preisimage die abhängigen Größen Kundenbindung und Weiterempfehlung signifikant beeinflussen. Zudem existieren signifikante Zusammenhänge unter den Konstrukten: Die Identifikation mit einer Marke trägt positiv zur Zufriedenheit mit dieser bei und wirkt sich positiv auf das wahrgenommene Preisimage aus (was wiederum die Gesamtzufriedenheit erhöht). Durch die Offenlegung dieser Zusammenhänge und der relativen Wichtigkeit verschiedener Loyalitätstreiber trägt die vorliegende Studie dazu bei, den richtigen Strategie-Mix aus Branding, Pricing und Relationship Marketing zu finden. Die erstmalige Integration des Identifikationskonzepts, des Preismanagements und des Relationship Marketing stellt zudem auch aus akademischer Sicht einen wertvollen Beitrag dar.

Der Beitrag ist beim Verlag und bei ResearchGate verfügbar.

Neue Publikation: Brand Communities: Grundidee, Konzept und empirische Befunde

Brand Communities stellen interessenbasierte Gemeinschaften von Konsumenten dar, die auf eine bestimmte Marke ausgerichtet sind. Sie gehören sicherlich zu den in Wissenschaft und Praxis in den letzten Jahren am häufigsten diskutierten Themen aus dem Markenmanagement. Prof. Dr. Bastian Popp gibt in einem Beitrag im renommierten Handbuch Markenführung” (Herausgeber: Prof. Dr. Franz-Rudolf Esch) einen Überblick über das Phänomen der Brand Communities. Insbesondere werden die zentralen Charakteristika von Markengemeinschaften und Kriterien zur Typologisierung von Brand Communities vorgestellt. Zugleich wird dieses Phänomen von anderen konsumorientierten Gruppen abgegrenzt. Anschließend wird die enorme ökonomische Relevanz von Brand Communities skizziert und die Implikationen in einem Fazit festgehalten.

Der Beitrag ist bei SpringerLink und bei ResearchGate oder per Mail an das H.I.MA. verfügbar.

Zitationsangabe: Popp, B. (2017). Brand Communities: Grundidee, Konzept und empirische Befunde. In F.-R. Esch (Ed.), Handbuch Markenführung (Vol. 2, pp. 1-15). Wiesbaden: Springer. doi: 10.1007/978-3-658-13361-0_43-1

Handbuch Dienstleistungsmanagement mit Beiträgen zu Value Co-Creation, Wertschöpfungskonfigurationen und Qualitätsmessung erschienen

Mit dem „Handbuch Dienstleistungsmanagement“ ist ein neues Standardwerk für Wissenschaft und Praxis zur aktuellen Dienstleistungsforschung erschienen. Herausgeber des Handbuchs sind Prof. Dr. Hans Corsten und Prof. Dr. Stefan Roth. Prof. Dr. Bastian Popp trug (zusammen mit Prof. Dr. Herbert Woratschek und Assoc.-Prof. Dr. Chris Horbel) drei Kapitel zu den Themen „Value Co-Creation“, „Wertschöpfungskonfigurationen“ und „Qualitätsmessung” bei, in denen jeweils ein Überblick über den Stand der Forschung zu diesen Themen gegeben wird:

Horbel, C., Woratschek, H., & Popp, B. (2016). Value Co-Creation. In H. Corsten & S. Roth (Eds.), Handbuch Dienstleistungsmanagement (pp. 63-78). München: Vahlen. (über ResearchGate anfordern

Popp, B., Horbel, C., & Woratschek, H. (2016). Wertkette, Wertshop und Wertnetzwerk. In H. Corsten & S. Roth (Eds.), Handbuch Dienstleistungsmanagement (pp. 507-517). München: Vahlen. (über ResearchGate anfordern)

Woratschek, H., Popp, B., & Horbel, C. (2016). Merkmalsorientierte Ansätze der Qualitätsmessung. In H. Corsten & S. Roth (Eds.), Handbuch Dienstleistungsmanagement (pp. 1197-1217). München: Vahlen. (über ResearchGate anfordern)

Informationen zum Handbuch gibt es beim Verlag Vahlen: http://www.vahlen.de/productview.aspx?product=16435604

Popp, B., & Woratschek, H. (2017). Consumers’ relationships with brands and brand communities – The multifaceted roles of identification and satisfaction. Journal of Retailing and Consumer Services, 35, 46-56. doi: 10.1016/j.jretconser.2016.11.006

(Full-text download available at the journal website and via ResearchGate (subscription free).

We are pleased that our paper “Consumers’ relationships with brands and brand communities – The multifaceted roles of identification and satisfaction” has been published in the Journal of Retailing and Consumer Services. In this paper, Prof. Dr. Bastian Popp and Prof. Dr. Herbert Woratschek integrate relationship marketing and brand management literature to study the role of consumer-brand identification and customer satisfaction as core relationship drivers to study their interrelationships as well as the effects on customer loyalty and word-of-mouth communication. Considering multiple interacting targets of identification in brand communities, the empirical study unfolds the multifaceted, context-specific relevance of identification and satisfaction: While the effect of identification on brand loyalty is mediated by customer satisfaction, satisfaction has no significant effect on community loyalty. Moreover, brand communities are particularly useful for gaining new customers, whereas no increase in brand loyalty could be found. Managers are generally advised to specify constructs of interest related to different relevant targets of identification.

Privatdozent Dr. Bastian Popp erhielt am Dienstag (20.6.17) in der Staatskanzlei die Ernennungsurkunde zum Professor für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Handelsmanagement.

Vollständige Pressemeldung der Staatskanzlei: https://www.saarland.de/225500.htm 

Kontaktdaten

Institut für Handel & Internationales Marketing

Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre,
insbesondere Handelsmanagement

Universität des Saarlandes
Campus Gebäude A5.4

66123 Saarbrücken

Tel.: +49 (0)681 302-4475
Fax: +49 (0)681 302-4532
hima(at)mx.uni-saarland.de

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