Soeben erschienen!

Warum tragen Bankgebäude Tempelfassaden? Weil Architektur stets mehr erfüllt als bloßen Zweck: Sie inszeniert, kommuniziert Anspruch und Bedeutung. Dies trifft auch auf die römischen Großvillen mit längsaxialem Wirtschaftshof zu. „Monumente der Macht – die gallo-römischen Großvillen vom längsaxialen Typ“, beleuchtet in 18 Beiträgen internationaler Forscher, die in Borg (Saarland) zu einem Kolloquium zusammengekommen waren, die verschiedenen Aspekte dieser Architektur, welche funktionale Zweckmäßigkeit und Distinktionsbedürfnis vereint.

Unter sozio-ökonomischen Gesichtspunkten vergleicht C. Schucany die Landgüter von Settefinestre und Biberist. J. Monnier veröffentlicht erste Ergebnisse der Ausgrabungen in der pars rustica der Villa von Orbe-Boscéaz. B. Horisberger untersucht die Wirtschaftsbereiche der Villen im Kt. Zürich. Die zahlreichen Villen der Picardie erfahren eine umfassende Analyse durch J.-L. Collart. M. Feller präsentiert die Geschichte der 2004 ausgegrabenen Villa im lothringischen Peltre, von bescheidenen Anfängen zur Villa mit Bassin, „cour d’agrément“ und längsaxialem Hof. Ebenfalls in Lothringen wurde bei Liéhon eine Großvilla von 2003 bis 2008 teils ausgegraben, teils geophysikalisch prospektiert; J.-D. Laffite stellt die Ergebnisse vor. Die Großvillenanlagen von Gillenfeld/Strohn und Mettendorf werden von P. Henrich und C. Mischka statistisch untersucht. Über die saarländischen Villen Borg, Reinheim und Nennig berichten von archäologischer Seite B. Birkenhagen, F. Sărăţeanu-Müller, P. Buwen und R. Echt, von geophysikalischer Seite J. Kubiniok und D. Brück. J. Wiethold und V. Zech-Matterne analysieren paläobotanisches Material aus Borg, Liéhon und Peltre. R. Kastler und P. Marko geben einen Einblick in die Verhältnisse in Noricum. Abgerundet wird der Band durch eine Auswertung panegyrischer Quellen und Gesetzestexte zur Villenwirtschaft im 4. Jh. von H. Schlange-Schöningen und einen Überblick zu den Villen in den Nordwestprovinzen von H. Seilheimer. 

487 S., Beiträge auf Deutsch und französisch (mit Résumé bzw. Zusammenfassung in der jeweils anderen Sprache), zahlreiche Abb.

 

 

 

Liebe Studieninteressierte,
Kommilitoninnen und Kommilitonen, Kolleginnen und Kollegen,

nachdem ich in diesem Monat meinen 66. Geburtstag feiern durfte, habe ich mich entschlossen, im bevorstehenden Wintersemester nur noch eine halbe Stelle einzunehmen. Das bedeutet, ich werde nicht mehr von Montag bis Freitag täglich anzutreffen sein, und ich werde in der Lehre kürzer treten. Statt 8 Wochenstunden werde ich im Wintersemester nur noch 6 anbieten (nachzuschauen im LSF). Meine Vorlesungen finden mittwochs und freitags statt, das Proseminar freitags. Mittwochs, donnerstags und freitags werde ich grundsätzlich auf dem Campus erreichbar sein. Um meine knappere Dienstzeit besser planen zu können, werde ich im Wintersemester erstmals feste Sprechstundenzeiten einrichten: Mittwoch und Donnerstag, jeweils 15–16 Uhr. Außerhalb dieser Sprechstunden stehe ich nur in dringenden Fällen nach vorheriger Terminvereinbarung zur Verfügung. In den Weihnachtsferien fallen die Sprechstunden aus.

Meine früher genutzten Veranstaltungstermine am Montag wird im Wintersemester Frau Dr. des. Diana Sauer wahrnehmen. Frau Dr. Sauer bietet Ihnen die Gelegenheit, Vorlesung und Seminar im Bereich Frühgeschichte zu absolvieren. Da dies angesichts der derzeitigen personellen Situation am Lehrstuhl nicht jedes Semester angeboten werden kann, ergeht die dringende Aufforderung an alle, die im BA-Studiengang noch Punkte im Modul 7 (VFG/H3) erwerben oder das gesamte Modul absolvieren müssen, die Gelegenheit wahrzunehmen.

Ebenfalls nicht kontinuierlich angeboten wird der Zeichenkurs im Modul VF -M3 des Masterstudiengangs. Im kommenden Wintersemester wird Frau Carmen Kessler M.A. als Lehrbeauftragte den Zeichenkurs in Form einer Blockveranstaltung durchführen. Alle im Masterstudiengang Studierenden in der Ausrichtung Vor- und Frühgeschichte, die noch keinen Zeichenkurs erfolgreich absolviert haben, sind aufgefordert, den Kurs im kommenden Wintersemester zu belegen.

Im Übrigen kann ich berichten, dass ein neues Verfahren zur Besetzung des Lehrstuhls Vor- und Frühgeschichte in Gang gesetzt wurde. Fristgerecht sind über 20 Bewerbungen eingegangen. Darüber, welche Bewerber in die engere Wahl gezogen und zu einem öffentlichen Probevortrag eingeladen werden, wird eine Berufungskommission befinden, der als studentische Vertreterin Frau stud. phil. Samantha Hubert, als Vertreterin des Mittebaus u.a. Frau Michaela Loew M.A. und als Vertreter des Faches ich selbst angehören. Es wird Aufgabe der Berufungskommission sein, das Verfahren bis zum Abschluss des Wintersemesters so weit voranzubringen, dass die Lehre im Sommersemester 2017 gesichert sein wird.

Mit allen guten Wünschen für ein erfolgreiches Semester
Ihr

Rudolf Echt

Geänderte Öffnungszeiten IB Vor- und Frühgeschichte

Ab dem 20. März 2017 gelten bis auf Weiteres folgende Öffnungszeiten:

 

Dienstag                           11­­─14 Uhr

Mittwoch                          10­­─17 Uhr

Donnerstag                       11­­─18 Uhr

Freitag                             09─16 Uhr