Umzug des Sekretariat

Das Sekretariat ist bereits umgezogen und ist nun in Geb. B3.1, 1. OG, Raum 1.22 zufinden. 

Bitte werfen Sie zukünftig Hausarbeiten usw. im Geb. B3.1 in den dafür vorgesehenen Briefkasten ein oder geben Sie diese direkt bei Frau Nöther im Büro ab. 

 

Post, Hausarbeiten usw. können bei Frau Nöther im Büro abgegeben oder in das Postfach im Eingangsbereich geworfen werden. 

Wichtige Mitteilung zur Bibliothek:

 

Die Bibliothek ist umgezogen!

Der Bestand in der Bereichsbibliothek 1 der Philosophischen Fakultät (P) in Geb. B3.2 zu finden und kann zu den offiziellen Öffnungszeiten genutzt werden. 

 

 

 

Soeben erschienen!

Warum tragen Bankgebäude Tempelfassaden? Weil Architektur stets mehr erfüllt als bloßen Zweck: Sie inszeniert, kommuniziert Anspruch und Bedeutung. Dies trifft auch auf die römischen Großvillen mit längsaxialem Wirtschaftshof zu. „Monumente der Macht – die gallo-römischen Großvillen vom längsaxialen Typ“, beleuchtet in 18 Beiträgen internationaler Forscher, die in Borg (Saarland) zu einem Kolloquium zusammengekommen waren, die verschiedenen Aspekte dieser Architektur, welche funktionale Zweckmäßigkeit und Distinktionsbedürfnis vereint.

Unter sozio-ökonomischen Gesichtspunkten vergleicht C. Schucany die Landgüter von Settefinestre und Biberist. J. Monnier veröffentlicht erste Ergebnisse der Ausgrabungen in der pars rustica der Villa von Orbe-Boscéaz. B. Horisberger untersucht die Wirtschaftsbereiche der Villen im Kt. Zürich. Die zahlreichen Villen der Picardie erfahren eine umfassende Analyse durch J.-L. Collart. M. Feller präsentiert die Geschichte der 2004 ausgegrabenen Villa im lothringischen Peltre, von bescheidenen Anfängen zur Villa mit Bassin, „cour d’agrément“ und längsaxialem Hof. Ebenfalls in Lothringen wurde bei Liéhon eine Großvilla von 2003 bis 2008 teils ausgegraben, teils geophysikalisch prospektiert; J.-D. Laffite stellt die Ergebnisse vor. Die Großvillenanlagen von Gillenfeld/Strohn und Mettendorf werden von P. Henrich und C. Mischka statistisch untersucht. Über die saarländischen Villen Borg, Reinheim und Nennig berichten von archäologischer Seite B. Birkenhagen, F. Sărăţeanu-Müller, P. Buwen und R. Echt, von geophysikalischer Seite J. Kubiniok und D. Brück. J. Wiethold und V. Zech-Matterne analysieren paläobotanisches Material aus Borg, Liéhon und Peltre. R. Kastler und P. Marko geben einen Einblick in die Verhältnisse in Noricum. Abgerundet wird der Band durch eine Auswertung panegyrischer Quellen und Gesetzestexte zur Villenwirtschaft im 4. Jh. von H. Schlange-Schöningen und einen Überblick zu den Villen in den Nordwestprovinzen von H. Seilheimer. 

487 S., Beiträge auf Deutsch und französisch (mit Résumé bzw. Zusammenfassung in der jeweils anderen Sprache), zahlreiche Abb.