Donnerstag, 28. Januar 2016

Wissenschaftler laden am Italientag zu Vorträgen auf dem Saarbrücker Campus ein

11. Februar, Kooperation der Universitäten des Saarlandes und Trier

 

Von Italienischem in Mozarts Musik, Neapels modernen Ruinen, Roms Architektur bis hin zum Spaziergang über den römischen Hügel Gianicolo: Am 11. Februar laden Wissenschaftler ab 14 Uhr auf dem Saarbrücker Campus alle Interessierten herzlich ein zu Vorträgen aus Romanistik, Kunstgeschichte, Musikwissenschaft und Geschichte (Gebäude B2 2, Raum 2.23). Der „Italientag der Historiker“, der abwechselnd in Trier und Saarbrücken stattfindet, ist ein Kooperationsprojekt des Lehrstuhls für Neuere Geschichte und Landesgeschichte von Professor Gabriele B. Clemens von der Universität des Saarlandes sowie des Lehrstuhls für Neuere und Neueste Geschichte von Professor Christian Jansen von der Universität Trier und wird in diesem Jahr unterstützt von der Saarbrücker Dante Alighieri Gesellschaft.

Um Anmeldung bis 4. Februar wird gebeten bei Judit Ruff: j.ruff(at)mx.uni-saarland.de


In sechs Vorträgen werfen Wissenschaftler der Universitäten Trier und des Saarlandes aus verschiedenen Perspektiven einen Blick nach Italien und eröffnen so Einsichten in ihre Forschungen: Um 14:30 Uhr spricht die Saarbrücker Romanistin Susanne Kleinert über „Postkolonialismus und Transkulturalität in der aktuellen Migrationsliteratur in Italien, insbesondere bei Igiaba Scego“. Der Kunsthistoriker Salvatore Pisani von der Saar-Universität beleuchtet um 15 Uhr „Neapels moderne Ruinen – Le Vele di Scampìa“. Spektakuläre Hausbesetzungen in Mailand in den frühen 1970er Jahren und ihre Folgen sind ab 15.30 Uhr Thema des Trierer Historikers Christian Jansen im Vortrag "Prendiamoci la città - Nehmen wir uns die Stadt". Der Saarbrücker Geschichtswissenschaftler Jens Späth nimmt die Zuhörer ab 16.30 Uhr mit auf einen Spaziergang über den Gianicolo, den „achten“ Hügel Roms. Um 17 Uhr stellt der Trierer Historiker René Moehrle „Roms Architektur zwischen Rationalismus, Faschismus und Gegenwart“ in den Fokus.

Nach dem Vortrag der Musikwissenschaftlerin Stephanie Klauk von der Saar-Uni, die ab 17.30 Uhr über „Italienisches in Mozarts Instrumentalmusik“ berichtet, findet um 18 Uhr ein „Kleines italienisches Konzert“ mit dem Duo Brillante (Ania Konieczny und Simone Littera) statt.

Der Italientag ist ein fachübergreifender Beitrag zum Europa-Schwerpunkt der Universität des Saarlandes. Es ist bereits die zweite Veranstaltung im Rahmen des Kooperationsprojektes der Saarbrücker und Trierer Historiker. Der erste Italientag fand 2014 in Trier statt. Die Vortragsveranstaltung wird im jährlichen Wechsel an den Universitäten Trier und des Saarlandes angeboten.


Kontakt:
Lehrstuhl für Neuere Geschichte und Landesgeschichte
Professor Dr. Gabriele B. Clemens, E-Mail: clemens@mx.uni-saarland.de
Dr. Jens Späth, E-Mail: jens.spaeth@uni-saarland.de
Tel.: 0681 302-3519