Donnerstag, 14. Dezember 2017

Vortrag: "Die Entstehung der modernen Homöopathie"

um 19.15 Uhr im Helmholtz-Institut für Pharmazeutische Forschung (Geb. E8 1)

Am Donnerstag, 14. Dezember, um 19.15 Uhr veranstaltet die Deutsche Gesellschaft für Geschichte der Pharmazie (DGGP) in Zusammenarbeit mit der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft (DPhG) auf dem Campus der Universität des Saarlandes einen Vortrag zum Thema "Die Entstehung der modernen Homöopathie". Referent ist Prof. Michael Mönnich vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Die Veranstaltung steht allen Interessierten offen.

Die Homöopathie wurde von Samuel Hahnemann am Ende des 18. Jahrhunderts als Alternative zur damaligen Schulmedizin begründet und ist auch heute noch eine der wichtigsten alternativen Heilmethoden in Deutschland. Für Apotheker ist die Homöopathie besonders bedeutsam, da sie besonderen Wert auf die Therapie mit Arzneimitteln legt. Im 19. und 20. Jahrhundert wurde die klassische Homöopathie von Hahnemanns Schülern und Anhängern in verschiedenen Richtungen ausgebaut. So entstanden zum Beispiel die Fluxionspotenzierung, Komplexhomöopathie, Nosoden und Schüsslersalze. Der Vortrag stellt diese Entwicklungen vor und beleuchtet das medizinische Umfeld, in dem die klassische Homöopathie und ihre Weiterungen entstanden, denn ohne diese Kenntnis kann man der heutigen Anwendung nicht wirklich gerecht werden.

Hier finden Sie den Veranstaltungsflyer.

Veranstaltungsort:
HIPS Helmholtz-Institut für Pharmazeutische Forschung Saarland
Campus der Universität des Saarlandes
Gebäude E8 1 / Stuhlsatzenhausweg
66123 Saarbrücken
www.dphg.de