Dienstag, 26. März 2013

Der saarländische Forschungsstand auf der Hannover Messe

Gemeinsame Pressemitteilung der Aussteller

 

Mit maßgeschneiderten Lösungen aus der Forschung präsentiert sich das Saarland vom 8. bis 12. April auf der Hannover Messe. Am saarländischen Forschungsgemeinschaftsstand in Halle 2, Stand C 40, sind vertreten die Universität des Saarlandes, das Leibniz-Institut für Neue Materialien (INM), das Fraunhofer-Institut für zerstörungsfreie Prüfverfahren (IzfP), das Zentrum für Mechatronik und Automatisierungstechnik (Zema) sowie die Spin-off-Unternehmen 3S GmbH, IS Predict GmbH und Interactive Software Solutions GmbH. Der saarländische Forschungsstand wird organisiert von der Kontaktstelle für Wissens- und Technologietransfer der Saar-Universität (KWT).


Überblick über den saarländischen Forschungsstand:

Die Projekte der Universität des Saarlandes:

Sensor-Kabel überwacht auch kilometerlange Zäune
Ob Flughäfen, Kernkraftwerke, Werks- und Forschungsgelände, Gleisanlagen oder auch der eigene Garten – Orte, zu denen Unbefugte keinen Zutritt haben, sind zahlreich. Groß ist das Bedürfnis, diese Stätten rund um die Uhr zu überwachen. Das war angesichts oft kilometerlanger Strecken und hoher Kosten bislang nicht möglich. Saarbrücker Forscher um Professor Uwe Hartmann haben gemeinsam mit Unternehmen eine neuartige Überwachungstechnik entwickelt, mit der solche Bereiche lückenlos und kostengünstig abgesichert werden können. Ihre Lösung: Magnetfeldsensoren in einem intelligenten Kabel beliebiger Länge, das in Zäune eingebaut oder in Straßen verlegt werden kann.
Mehr: www.uni-saarland.de/nc/aktuelles/artikel/nr/7764.html



Magnetismus-Netzwerk stellt sich als Ansprechpartner für Unternehmen vor
Magnetismus kann Produktionsprozesse kostengünstig vereinfachen, Bauteile kleiner und billiger machen, Produktionskosten senken und so Produkte auf dem internationalen Markt konkurrenzfähig machen. Das will das Magnetismus-Netzwerk der Großregion Saarland, Westpfalz und Lothringen auf dem saarländischen Forschungsstand der Hannover Messe beweisen. Als kostenlose Ansprechpartner für Unternehmen empfehlen sich Forschergruppen an den Universitäten des Saarlandes, Kaiserslautern und Lothringen, die sich in dem Netzwerk zusammengeschlossen haben. www.greater-magnetism.eu/
Mehr: www.uni-saarland.de/nc/aktuelles/artikel/nr/7770.html


Reibungsfrei und intelligent: Schwebende Metallplatte zeigt, was Magnetlager können
Wo sich etwas bewegen oder drehen soll, verringern so genannte Lager die Reibung – wie beim Auto zwischen Rad und Achse. Ein neuartiges Magnetlager, das nicht nur ganz ohne Reibung auskommt, sondern intelligent und selbstständig Störungen abschätzt und ausgleicht, haben Saarbrücker Forscher um Professor Joachim Rudolph entwickelt. Mit einer schwebenden Metallplatte, die einen Tischtennisball jongliert, zeigen sie ihr Know-how auf der Hannover Messe. Die Ingenieure suchen am saarländischen Forschungsstand Kontakt zu Partnern aus Unternehmen und Industrie, für die sie maßgeschneiderte Magnetlager-Lösungen entwickeln können.
Mehr: http://www.uni-saarland.de/nc/aktuelles/artikel/nr/7807.html

Trikopter eröffnet neue Perspektiven für Luftaufnahmen
Er kann schief in der Luft stehen oder in gerader Linie seitwärts schweben, ohne dass er zuvor gekippt werden müsste: Studenten und Forscher am Lehrstuhl für Systemtheorie und Regelungstechnik der Saar-Uni haben einen Trikopter entwickelt. Jeder der drei Propeller des Flugroboters lässt sich unabhängig schwenken. Hierdurch eröffnet das ferngesteuerte Fluggerät neue Perspektiven für Film- und Fotoaufnahmen. So wird zum Beispiel eine ununterbrochen gerade Kameraführung bei horizontalen Flügen möglich. Ihren Trikopter zeigt die Arbeitsgruppe um Professor Joachim Rudolph am saarländischen Forschungsstand.
Mehr: www.uni-saarland.de/nc/aktuelles/artikel/nr/7780.html

Intelligente Drähte mit Gedächtnis bewegen Bauteile wie künstliche Muskeln
Sie können Fledermaus-Modelle mit naturgetreuem Flügelschlag zum „Leben erwecken“, Inhalationsgeräte derart präzise steuern, dass Wirkstoffe genau am Wirkort in der Lunge landen oder große Lasten geräuschlos heben und senken: So genannte Formgedächtnis-Drähte machen auf den Punkt genaue Bewegungsabläufe möglich. Die Forschergruppen um die Professoren Stefan Seelecke und Joachim Rudolph arbeiten an der Universität des Saarlandes gemeinsam an neuartigen Methoden, technische Bauteile präzise zu bewegen. Die Ingenieure suchen am saarländischen Forschungsstand Partner für weitere Anwendungen.   
Mehr: www.uni-saarland.de/nc/aktuelles/artikel/nr/7791.html

Forscher „erlauschen“ Rohrverschleiß auf Western-Art
Saarbrücker Ingenieure entwickeln ein neuartiges Verfahren, das vorwarnt, wann Rohre, mit denen Erdöl oder Gas gefördert wird, ausgetauscht werden müssen. Dabei können sie genau erkennen, welches der einzelnen Rohre in der oft Hunderte Meter langen Leitung betroffen ist, die meist im Meer oder tief in der Erde steckt. Die Forschergruppe unter Federführung des Saarbrücker Aktorik-Spezialisten Professor Stefan Seelecke entwickelt ein Verfahren, das dort sitzt, wo es mit in die Tiefe kann: am Rohr, oder, genauer gesagt, in der Muffe, die Rohr mit Rohr unterbrechungsfrei verbindet. Am saarländischen Forschungsstand suchen sie Partner aus der Wirtschaft, mit denen sie die neue Prüfmethode zur Produktreife weiterentwickeln können.
Mehr: www.uni-saarland.de/nc/aktuelles/artikel/nr/7786.html


Frischhaltefolie als Pumpenantrieb mit Sensorfunktion
Ebenso schlicht wie effektiv ist ein neuartiges technisches Bauteil, das Saarbrücker Aktorik-Spezialisten um Professor Stefan Seelecke entwickelt haben: Eine dünne Folie wird durch elektrische Spannung so verformt, dass sie als motorlose Pumpe oder als feinfühliger Schalter eingesetzt werden kann. Sie übernimmt zusätzlich die Funktion eines Sensors, der ermöglicht, die Folie exakt „fernzusteuern“. Die Ingenieure suchen am saarländischen Forschungsstand Projektpartner, für die sie das neue Bauteil individuell anpassen können.
Mehr: http://www.uni-saarland.de/nc/aktuelles/artikel/nr/7774.htmlwww.uni-saarland.de/nc/aktuelles/artikel/nr/7774.html


Projekt des Fraunhofer-Instituts für Zerstörungsfreie Prüfverfahren (IZFP) und der Universität des Saarlandes:

Materialprüfer spüren mit Mikroflugzeug Schäden an Brücken und Gebäuden auf
Immer mehr tonnenschwere Lastwagen fahren Tag für Tag über Autobahnen und belasten vor allem die Brücken. Diese müssen daher regelmäßig kontrolliert werden, was kompliziert und teuer ist. Denn wenn Prüfingenieure mit schwerem Gerät anrücken, muss die Fahrbahn meistens gesperrt werden. Abhilfe können hier die Flugroboter schaffen, die Ingenieure des Fraunhofer-Instituts für Zerstörungsfreie Prüfverfahren IZFP und der Universität des Saarlandes entwickelt haben. Diese Mikrofluggeräte erfassen detailliert Schäden an Brücken und Gebäuden.
Mehr: http://www.uni-saarland.de/nc/aktuelles/artikel/nr/7808.html

Projekte des Leibniz-Instituts für Neue Materialien (INM):

Makroskopische und mikroskopische Leiterbahnen im Ein-Schritt-Verfahren
Elektronische Leiterbahnen bestimmen die Funktionsfähigkeit vieler Geräte und Instrumente, wie zum Beispiel in TFT-Bildschirmen von Displays und Touch-Screens oder bei Transpondern von RFID-Systemen. Hierin wechseln Strukturen mit großen Leiterbahnen mehrerer Millimeter mit kleinsten Strukturen einiger Mikro- oder Nanometer. Bisher wurden diese Leiterbahnen in unterschiedlichen Produktionsstufen hergestellt. Den Forschern am Leibniz-Institut für Neue Materialien (INM) ist es nun gelungen, makroskopische und mikroskopische Leiterbahnen in einem einzigen Produktionsschritt zu erzeugen.
Mehr: www.inm-gmbh.de/2013/03/hannover-messe-2013-makroskopische-und-mikroskopische-leiterbahnen-im-ein-schritt-verfahren/

Schaltbares Haftprinzip bewirkt rückstandloses Greifen im Vakuum
Automobil-, Halbleiter- und Displaytechnologie sowie Hersteller komplizierter Linsensysteme verwenden für ihre Waren Bauteile mit hochempfindlichen Oberflächen. Während des Produktionsprozesses werden solche Teile in vielen Verfahrensschritten hin- und hertransportiert. Jedes An- und Abheben über herkömmliche Greifsysteme birgt das Risiko von anhaftenden Rückständen oder Beschädigungen solcher Oberflächen. Saugnapfsysteme vermindern Rückstände, versagen jedoch im Vakuum ihren Dienst. Am Leibniz-Institut für Neue Materialien (INM) haben Forscher das Gecko-Haftprinzip nun so weiterentwickelt, dass sie es auch im Vakuum an- und ausschalten können.
Mehr: www.inm-gmbh.de/2013/03/schaltbares-haftprinzip-bewirkt-ruckstandloses-greifen-im-vakuum/


Firmen auf dem saarländischen Forschungsstand:


3S GmbH: 3S-OdorChecker und 3S-LeakChecker
3S ist ein Technologieunternehmen im Bereich der Gasmesstechnik, das sich auf die Entwicklung innovativer Prüftechnik zur Qualitätskontrolle spezialisiert hat. Mit der 3S-Technologie ist es möglich, die beiden Qualitätsmerkmale Dichtheit und Geruch schnell und sicher zu prüfen, ohne den Prüfling dabei in irgendeiner Form zu beeinträchtigen. Die beiden wesentlichen Elemente der 3S-Technologie sind patentierte Verfahrenstechnik und die temperaturmodulierte Betriebsweise der verwendeten Gassensoren. Der 3S-OdorChecker ist ein neuartiges System zur reproduzierbaren und objektivierten Bewertung von Gerüchen, das durch die verwendete 3S-Technologie die Etablierung eines selektiven sowie langzeitstabilen Prüfprozesses erlaubt. Der 3S-LeakChecker ist einzigartig, wenn es um die stressfreie bzw. unterdrucklose Dichtheitsprüfung an flüssigkeits- oder gasgefüllten Produkten geht.
Mehr: www.3S-ing.de

INTERACTIVE Software Solutions GmbH: Produktivitätssteigerung in Handwerk und Facility Management durch mobile Serviceprozess-Unterstützung
Interactive ist ein Unternehmen im Verbund der Scheer Group GmbH, Spezialist für Product Service Systems (PSS) und Anbieter mobiler interaktiver Serviceportale. Das international tätige Software- und Beratungsunternehmen hat sich auf die Entwicklung von Product Service Solutions spezialisiert. Es unterstützt Unternehmen, innovative Produkte mit neuen Dienstleistungen und Geschäftsprozessen zu verknüpfen, um so Wettbewerbsvorteile zu schaffen. Bisher wurde das Interactive Serviceportal ausschließlich zur Produktivitätssteigerung im Technischen Kundendienst in Betrieben des Maschinen und Anlagenbaus genutzt. 2013 steht das Serviceportal nun auch in einer speziellen Version für Handwerksbetriebe und Unternehmen im Facility Management Bereich zur Verfügung.
Mehr: http://www.interactive-software.de/www.interactive-software.de und www.interactive-handwerk.de

IS Predict GmbH stellt "Energy Intelligence"-Lösung vor
IS Predict ist ein Unternehmen im Verbund der Scheer Group.
In nur elf Monaten wurde die IT-Lösung zur Energieeffizienzssteigerung vierfach mit Innovationspreisen ausgezeichnete: 12 bis 62 Prozent Kosteneinsparung dank komplexer Analysen, hochgenauer Prognosen und vorausschauender Prozesssteuerung.
Im Mittelpunkt der diesjährigen Messe steht die Energy Intelligence Solution (EI), eine adaptive IT-Lösung, die mit ihren vorausschauenden Analysen die nächste Generation von Business Intelligence-Lösungen verkörpert. Dank ihrer Selbstlernmechanismen und nur minimal vorab benötigter Prozessinformationen kann die Energy Intelligence-Solution sehr flexibel in komplexen Einsatzbereichen signifikant die Energiekosten senken, wie bspw. in der Industrie, im Bereich Smart Grid und für Gewerbegebäude.
Mehr: www.ispredict.com



Der saarländische Forschungsstand wird organisiert von der Kontaktstelle für Wissens- und Technologietransfer der Universität des Saarlandes (KWT). Sie ist zentraler Ansprechpartner für Unternehmen und initiiert unter anderem Kooperationen mit Saarbrücker Forschern. Seit kurzem ist die Universität des Saarlandes auch „Gründerhochschule“ und wird dabei vom Bundeswirtschaftsministerium gefördert. www.uni-saarland.de/kwt