Fast 850 Teilnehmer wurden bei Typisierungsaktion an der Saar-Uni untersucht
Suche nach Knochenmarkspender

Ärztin Lisa Hartmann nimmt Student Oliver Thiel eine Blutprobe im Rahmen der Typisierungsaktion zugunsten eines Leukämie-Patienten an der Saar-Uni am 27. Januar 2010 ab. Foto: Uni
Gestern haben 842 Studenten und Mitarbeiter der Uni an einer Typisierungsaktion zugunsten leukämiekranker Menschen teilgenommen. Mit dieser Untersuchung der Gewebemerkmale können potenzielle Stammzellenspender ermittelt werden. Stammzellen werden im Knochenmark gebildet. Daher ist eine Knochenmarkspende oft die einzige Überlebenschance für Leukämiepatienten.
Die Typisierungsaktion, bei der den Studenten und Mitarbeitern zirka fünf Milliliter Blut abgenommen wurden, organisierte der Asta der Saar-Uni und die Fachschaft Anglistik mithilfe der DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei. Schirmherr der Aktion war Universitätspräsident Volker Linneweber. Gerechnet haben die Initiatoren mit rund 500 Teilnehmern. Umso mehr freut es die Macher der Aktion, dass sich deutlich mehr Studenten und Unimitarbeiter haben typisieren lassen.
Bei einer Typisierung werden die Gewebemerkmale des Spenders mit denen des Empfängers verglichen. Diese müssen nahezu identisch sein, damit eine Spende infrage kommt. Ein Patient, dessen Gewebemerkmale häufig zu finden sind, kann bereits unter 20000 Menschen einen Spender finden. Hat der Patient allerdings sehr seltene Gewebemerkmale, kann es sein, dass es sogar unter mehreren Millionen Menschen keinen passenden Spender gibt.
Im Rahmen der Aktion übergaben Klaus Eschmann und Boris Röder als Vertreter des Arzneimittelherstellers Ursapharm eine Spende von 3000 Euro an Universitätspräsident Volker Linneweber. Damit unterstützt das Unternehmen die Aktion, die 50 Euro pro Registrierung und Typisierung kostet.
Wer möchte, kann die Aktion mit einer Überweisung auf folgendes Spendenkonto unterstützen: Kontonummer 110 954 000, Bank 1 Saar, Bankleitzahl 591 900 00.
Das kostenfreie Foto zur Aktion zum Downloaden finden Sie in unserer Rubrik Pressefotos speziell. Weitere Fotos gibt es auf Anfrage bei der Uni-Pressestelle.
Weitere Informationen: www.dkms.de






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