Wednesday, 31. May 2017

Interview mit Uni-Präsident Prof. Manfred Schmitt: Transfer von Forschungsergebnissen aus der Uni in Unternehmen verbessern!

Magazin SaarWirtschaft

Sie haben zwei Jahre lang in den USA geforscht. Was kann der Hochschulstandort Saarland vom dortigen System lernen?

Prof. Manfred Schmitt: Nach meiner Doktorarbeit erhielt ich von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) ein Stipendium, das es mir ermöglichte, mein eigenes Forschungsprojekt in den USA an einer Universität meiner Wahl durchzuführen. Diese wissenschaftliche Freiheit und finanzielle Unabhängigkeit war für mich enorm hilfreich, so dass ich mir ein optimales Forschungsumfeld in den USA aussuchen konnte. Nachdem ich im Vorfeld sechs verschiedene Institutionen in den USA und in Kanada kontaktierte, erhielt von allen eine Zusage; sicher auch dadurch bedingt, dass promovierte Wissenschaftler aus Deutschland nach wie vor weltweit einen exzellenten Ruf genießen und Forschungsstipendien der DFG in der internationalen Wissenschaftswelt höchst anerkannt sind. Letztendlich entschied ich mich für die University of Massachusetts Medical School, um am dortigen Department of Molecular Genetics & Microbiology zu forschen. Ich habe diese Wahl nie bereut und machte in dieser Zeit auch äußerst positive Erfahrungen mit dem Wissenschaftssystem in den USA, insbesondere in der Struktur und im wissenschaftlichen Konzept der postgradualen PhD-und Postdoc-Phasen.

Das vollständige Interview können Sie in der Ausgabe 05/2017 des Magazins SaarWirtschaft der saarländischen Industrie- und Handelskammer auf Seite 18 nachlesen: saarland.ihk.de