mercredi, 15. mars 2017

Helmholtz-Zentrum für IT-Sicherheit auf Uni-Campus geplant

Die Helmholtz-Gemeinschaft plant eines der bundesweit größten Forschungszentren für IT-Sicherheit auf dem Campus der Universität des Saarlandes. Das neue Institut soll noch in diesem Jahr gegründet werden und wird zum überwiegenden Teil vom Bund finanziert, weitere Mittel steuert das Land bei. Die Leitung des Zentrums wird Michael Backes, Professor für Informationssicherheit der Universität des Saarlandes und bislang Direktor des „Center for IT-Security, Privacy and Accountability“ (CISPA) der Saar-Uni übernehmen. Das CISPA wird in dem neuen Zentrum aufgehen, das mittelfristig auf mehr als 500 Forscher anwachsen soll.

Universitätspräsident Manfred Schmitt zeigte sich erfreut über die bevorstehende Gründung des Helmholtz-Zentrums: "Die IT-Sicherheitsexperten am CISPA haben sich in den vergangenen Jahren durch ihre vielfältigen Forschungsergebnisse national und international einen exzellenten Ruf erarbeitet. Wir freuen uns daher sehr, dass der hiesige Schwerpunkt für Cybersicherheit nunmehr noch weiter ausgebaut und hiermit auch das Informatik-Umfeld an der Universität des Saarlandes gestärkt wird."

In dem neuen Helmholtz-Zentrum für IT-Sicherheit sollen drängende Probleme der heutigen Gesellschaft erforscht werden und Antworten etwa auf folgende Fragen gefunden werden: Wie sieht die IT-Sicherheit von morgen aus, wenn wir autonome Fahrzeuge und Fabriken haben werden? Wie schützen wir uns vor großangelegten Cyberangriffen? Und wie geht digitaler Datenschutz in einer immer stärker vernetzten Welt?

Die Saarbrücker Zeitung hat darüber in mehreren Artikeln berichtet. Diese finden Sie im Medienecho.

Im SR Fernsehen war Professor Michael Backes außerdem Studiogast. Das Interview finden Sie hier.