jeudi, 20. juillet 2017

Interview mit Uni-Präsident Prof. Manfred Schmitt über den Bildungsstandort Saarland: "Die Ausgaben für Bildung müssen insgesamt wachsen"

Handwerksblatt / Handwerkskammer des Saarlandes

Universitäts-Präsident Professor Manfred Schmitt sieht großen Finanzierungsbedarf zur Sicherung des Bildungsstandorts Saarland
 
DHB: Wo steht Ihrer Meinung nach die Universität des Saarlandes, wo soll sie hin und wie kommt sie dorthin?

Schmitt: Die Universität des Saarlandes zählt unter den mittelgroßen Hochschulen in Deutschland zu den forschungsstärksten Einrichtungen. Als einzige Landesuniversität deckt sie ein breites Angebot an attraktiven Studienprogrammen ab und ist in wissenschaftlicher, wirtschaftlicher und kultureller Hinsicht der wesentliche Innovationsmotor für das Saarland und die Region. Unser kurz- und mittelfristiges Ziel ist, die bestehenden Lehrangebote zu erhalten und auch konsequent entlang der universitären Schwerpunkte weiter auszubauen und zu profilieren. Unter den aktuellen Rahmenbedingungen einer nach wie vor im Bundesvergleich zu geringen Grundfinanzierung wird das für die Universität jedoch immer schwieriger. Dass wir unsere Leistungsstärke in Forschung und Lehre bislang auf diesem hohen Niveau halten konnten, liegt zum Großteil an unseren bisherigen Erfolgen bei der Einwerbung sogenannter Drittmittel insbesondere vom Bund und von der Europäischen Union. Um auch künftig im harten nationalen und internationalen Wissenschaftswettbewerb bestehen zu können und gleichermaßen kluge Köpfe an die Universität und junge Menschen in das Saarland zu ziehen, bräuchten wir jedoch eine dem Leistungsangebot der Universität entsprechende und im Bundesvergleich angemessene Grundfinanzierung durch das Land.

Das vollständige Interview können Sie hier nachlesen: hwk-saarland.de