jeudi, 19. octobre 2017

Vortrag: "Der westliche Balkan in der Europäischen Union: Perspektiven einer Region in Europa"

im Rahmen der Ringvorlesung "Der westliche Balkan – Geschichte, Politik, Sprachen, Kultur, Recht"

Donnerstags, 14.15 bis 16 Uhr, Campus A2 2, Raum 2.02

Die internationale und interdisziplinäre Ringvorlesung bietet einen umfassenden Einblick in die bewegte Geschichte und Politik des westlichen Balkans, seine Sprachen und ihre Varietäten, seine Kultur und Literatur sowie seine unterschiedlichen Rechtssysteme. Die Veranstaltung richtet sich an Studenten und Angehörige der Universität sowie die interessierte Öffentlichkeit. Die Veranstaltung kann im Rahmen des Zertifikats Europaicum anerkannt werden.

Veranstalter sind das Europa-Institut im Rahmen des SEE | EU Cluster of Excellence in European and International Law mit der finanziellen Unterstützung des DAAD und des Bundeministeriums für Bildung und Forschung, das International Office (Erasmus +) sowie das Europa-Kolleg CEUS.

Beginn der Vorlesungsreihe ist am Donnerstag, 19. Oktober 2017. Dann spricht Tobias Flessenkemper (Centre international de formation européenne) über "Der westliche Balkan in der Europäischen Union: Perspektiven einer Region in Europa".

Der Referent ist Balkanprojektdirektor beim Centre international de formation européenne CIFE und Mitglied des Präsidiums der Südosteuropa-Gesellschaft. In seinem Vortrag wird er der Frage nachgehen, warum wir uns als interessierte Europäerinnen und Europäer in Deutschland mit den Ländern Südosteuropas, ihrer Geschichte, Politik, Sprache, Kultur und Recht beschäftigen sollten.

Seit 2003 besteht für die Länder des westlichen Balkans die Aussicht auf Beitritt zur Europäischen Union. 2013 trat Kroatien bei. Bundeskanzlerin Angela Merkel rief im Sommer 2014 den Berliner Prozess in Leben, der die Region besser auf die EU vorbereiten soll. Im September dieses Jahres betonten der französische Präsident Emmanuel Macron und EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker die zukünftige Mitgliedschaft in ihren programmatischen Europa-Reden. Welche Chancen liegen im EU-Beitritt von Albanien, Bosnien-Herzegowina, Kosovo, Mazedonien, Montenegro und Serbien? Welche Herausforderungen bringt der Beitritt für ein sich rasch veränderndes Europa? Wie steht es um das Verhältnis der Länder untereinander, nach den Kriegen der 1990er Jahre? Wie sieht die Region ihr Verhältnis zu Russland, der Türkei und China? Was sind die euro-atlantischen Aussichten mit US-Präsident Donald Trump?

Kontakt und Information:
Dr. Ekaterina Klüh, International Office, Tel. 0681 302-71106, e.klueh@univw.uni-saarland.de
Mareike Fröhlich, Europa-Institut, Tel. 0681 302-6664, m.froehlich@europainstitut.de
Anne Rennig, Europa-Kolleg CEUS, Tel. 0681 302-4041, ceus@uni-saarland.de