vendredi, 13. octobre 2017

Vizepräsident des Pharmaunternehmens Merck spricht an der Universität des Saarlandes

Am Freitag, 13. Oktober 2017, ist die AG Lebensqualität des Digitalisierungsforums Saar auf dem Saarland Informatics Campus zu Gast. In diesem Rahmen hält Cord Stähler -  Senior Vice President des deutschen Pharmakonzern Merck - einen Impulsvortrag zum Thema „Digitalisierung im Gesundheitswesen: Wie Ärzte und Patienten vom Fortschritt profitieren“.

Der Vortrag findet um 16 Uhr c.t. in Hörsaal 001, Gebäude E1 3 statt. 


Cord Stähler, Vizepräsident des Pharmaunternehmens Merck KgaA, spricht auf Einladung des Zentrums für Bioinformatik der Universität des Saarlandes. Thema seines Vortrages ist die Digitalisierung im Gesundheitswesen und wie Ärzte und Patienten davon profitieren können. Der Vortrag findet im Rahmen der Arbeitsgruppe Lebensqualität des Digitalforums Saar statt. Das Forum bearbeitet Themen des 2016 gegründeten Digitalisierungsrates, der als Beratergremium für die saarländische Ministerpräsidenten Annegret Kramp-Karrenbauer fungiert.

Die Merck KGaA ist ein deutsches Chemie- und Pharmazieunternehmen mit Sitz in Darmstadt. Cord Stähler, Vizepräsident der Merck KgaA, spricht über die „Digitalisierung im Gesundheitswesen: Wie Ärzte und Patienten vom Fortschritt profitieren“. Stähler folgt damit einer Einladung von Professor Andreas Keller, der nicht nur am Zentrum für Bioinformatik der Saar-Uni forscht, sondern sich auch in der Arbeitsgruppe Lebensqualität des Digitalforums Saar engagiert.

Die Arbeitsgruppe Lebensqualität hat 84 Themen definiert, darunter auch „Menschen und Daten“, „Risiken der Digitalisierung“, „Sport“, Infrastruktur und Technik“ „Gesundheit und Pflege“. In letzterem ist insbesondere Professor Andreas Keller im Bereich „eHealth“ und „Big Data“ aktiv. Zusammen mit dem Diagnostikentwickler Curetis entwickelt Kellers Forschungsgruppe am Zentrum für Bioinformatik eine neuartige Technologie, um Resistenzen gegen Antibiotika schneller nachzuweisen. Jedes Jahr sterben in der Europäischen Union etwa 25.000 Menschen an antibiotikaresistenten und damit schwer behandelbaren Bakterien. Die Geheimwaffe der Forscher: Eine umfassende Gendatenbank und leistungsfähige Rechenverfahren.


Fragen beantworten:
Professor Andreas Keller
Lehrstuhl für Klinische Bioinformatik
Universität des Saarlandes
Tel.: +49 681 302 68611
E-Mail: andreas.keller(at)ccb.uni-saarland.de

Redaktion:
Gordon Bolduan
Kompetenzzentrum Informatik Saarland
Saarland Informatics Campus E1.7
Universität des Saarlandes
Tel.: +49 681 302 70741
E-Mail: gbolduan(at)mmci.uni-saarland.de

Hintergrund: Saarland Informatics Campus
Den Kern des Saarland Informatics Campus bildet die Fachrichtung Informatik an der Universität des Saarlandes. In unmittelbarer Nähe forschen auf dem Campus sieben weitere, weltweit renommierte Forschungsinstitute. Neben den beiden Max-Planck-Instituten für Informatik und Softwaresysteme sind dies das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), das Zentrum für Bioinformatik, das Intel Visual Computing Institute, das Center for IT-Security, Privacy and Accountability (CISPA) und der Exzellenzcluster „Multimodal Computing and Interaction“.


Über Curetis
Curetis (www.curetis.com) ist ein 2007 gegründetes Molekulardiagnostikunternehmen, das sich auf die Entwicklung und Kommerzialisierung von verlässlichen, schnellen und kosteneffizienten Produkten für die Diagnostik von schweren Infektionskrankheiten konzentriert. Die Diagnostiklösungen von Curetis ermöglichen die Schnellbestimmung von Krankheitserregern und genetischen Antibiotikaresistenzmarkern binnen weniger Stunden. Andere derzeit verfügbare Techniken benötigen dafür Tage oder Wochen. Firmensitz ist Holzgerlingen bei Stuttgart.