Ablauf der Zeitschriftenpublikation

Die Publikation von Zeitschriften erfolgt mit der Software Open Journal Systems (OJS). Da Journals sehr unterschiedliche Gestalt haben können, sollte die konkrete Realisierung eines Journals im direkten Kontakt mit den Ansprechpartnern an der SULB besprochen werden. Zum derzeitigen Zeitpunkt werden verschiedene Zeitschriftenprojekte (mit der bestehenden Open-Access-Zeitschrift theologie.geschichte und neuen Journalen) prototypisch realisiert. Weitere Vorhaben sind willkommen und können mit der SULB besprochen werden.

  1. Wie ist der Workflow?
    Die SULB stellt den Herausgebern der Journals die technische Plattform in Form der Software OJS bereit. Innerhalb dieses technischen Rahmens sind die Herausgeber in der Gestaltung ihrer Journals recht frei, allerdings sollten sich Logo des Verlags und Hinweise auf die SULB und die UdS im Onlineauftritt der Journals wieder finden. Die Basiskonfiguration eines neuen Journals wird von der SULB in Absprache mit den Herausgebern vorgenommen. Die Herausgeber fungieren als Verwalter ihres Journals, in dem sie Hefte, Jahrgänge, Rubriken etc. anlegen, Einreichungen entgegennehmen, Gutachter verwalten und zuordnen können, die Kommunikation mit involvierten Personen abwickeln und natürlich Beiträge, sprich das Journal publizieren können.

    OJS verfügt standardmäßig über drei verschiedene Publikationsworkflows zur Verwaltung und Begutachtung von Einreichungen:

    • Double Blind Peer Review: Gutachter und Einreicher sind einander unbekannt.
    • Single Blind Peer Review: Der Einreicher kennt den Gutachter nicht, der Gutachter kennt den Einreichenden.
    • Editorial Review: Die Herausgeber begutachten die Beiträge selbst.

    Weitere Spielarten wie die Begutachtung der Einreichungen im Email-Umlauf bei Verwendung von OJS zur Publikation und Visualisierung oder eine Form der Open Review, bei der Artikel und Gutachten zusammen online gestellt werden, sind möglich.


  2. Kosten

    Für das Hosting des Zeitschriftenpublikationsworkflows fallen in der Pilotphase keine Kosten an. Kosten entstehen nur, wenn die Herausgeber der Journals eine gedruckte Ausgabe z.B. in Form eines Jahresbandes wünschen. Da solche Druckausgaben im Verlag ähnlich der Buchpublikationen gehandhabt werden, finden Sie Informationen zu den Unkosten und Einkünften unter Buchpublikation: Was bekommt der Autor? Welche Kosten entstehen.