Jahresbericht der Universitätsleitung - 2001
 
Haushalts- und Bauentwicklung
9.1 - Haushaltsentwicklung
9.2 - Sachmittel
9.3 - Beschäftigte/Stellenplan
9.4 - Bauplanung

9. Haushalts- und Bauentwicklung

9.1 Haushaltsentwicklung

Die Gesamtmittel im Haushalt der Universität im Jahr 2001 betrugen 268,7 Mio.-DM (ohne Drittmittel: vgl. Tabelle 12).

Im Laufe des Jahres wurden insgesamt 72 Mio.-DM an Drittmitteln eingeworben (vgl. Kap. 15).

9.2 Sachmitttel

Die Sachmittel sind gegenüber dem Vorjahr um 1,4 Mio.DM auf 63,9 Mio.DM gestiegen. Auch im Jahr 2001 waren 20,5 Mio.DM in einem Verrechnungstitel ausgebracht und wurden global an die Universitätskliniken überwiesen.

Forschung und Lehre Titelgruppe 81
(Forschung und Lehre)
19.395.00
Titelgruppe 82
(Berufungs- und Rufabwehrzusagen)
4.040.000
Titelgruppe 84
(Forschungsschwerpunkte)
275.000
Titel 971 01
(Überlastmittel)
935.000
Titel 971 03
(Zentraler Finanzierungsfonds)
800.000
Verrechnung mit dem Universitätsklinikum 20.500.000
F & L insgesamt 45.945.000
Zentrale Mittel Titel 517 01
(Heizung, Energie, Wasser)
14.400.000
Titel 519 01
(Bauunterhaltung)
1.600.000
Sonstige zentrale Mittel (Post, Telefon, Geschäftsbedarf,
Aus- und Fortbildung
1.578.500
ZM insgesamt 17.578.500
Sonstiges Staatsaufgaben 365.000
Sachmittel insgesamt 63.888.500

Als Grundversorgung wurden den Fächern 10.200.000 DM zugeteilt (36%) Für zentrale wissenschaftliche Dienstleistungen (Rechenzentrum, Telekommunikation, Zentralbibliothek, Sprachenzentrum etc.) wurden Mittel in Höhe von 5.705.000 DM (20%) zur Verfügung gestellt.

Mittel in Höhe von 12.530.000 DM (44%) wurden vom Präsidium aus Anlass von Berufungs- und Bleibeverhandlungen sowie antragsgebunden auf Empfehlung des Zentralen Forschungsausschusses projekt- und leistungsorientiert diskretionär vergeben.

Eine Maßnahme, die dazu dient, wissenschaftliches Engagement gezielt zu fördern, ist das Interne Literaturprogramm. Auch im Jahr 2001 wurden 1,5 Mio.DM an die Fakultäten und die Zentralbibliothek im Verhältnis zu den tatsächlichen Literaturausgaben des Vorjahres verteilt.
Eine weitere Maßnahme der Leistungssteuerung ist das Förderprogramm Anreizorientierung zur Beschleunigung der Studienreform, zur Studienzeitverkürzung und zur Verbesserung der Lehre (vgl. oben Kap. 1.3). Für das Haushaltsjahr 2001 standen hierfür 300.000 DM zur Verfügung.

Zum Inhalt

9.3 Beschäftigte / Stellenplan

Der Haushaltsplan der Universität wies 1.969 Stellen (Tabelle 13) sowie 136 Stellenäquivalente im Titel für wissenschaftliche Hilfskräfte (427 12) aus. Beschäftigt waren 4.167 Personen einschließlich Teilzeitbeschäftigten und Drittmittelbeschäftigten.

Der Anteil der Personalmittel am Gesamthaushalt (ohne Drittmittel) liegt über die Jahre hinweg relativ stabil bei 75% des Haushalts. Im Jahre 2001 betrugen die Personalmittel 204,8 Mio.-DM; ihre Zusammensetzung zeigt nebenstehende Tabelle.


P
e
r
s
o
n
a
l
a
u
s
g
a
b
e
n
Titel 422 01 - Dienstbezüge der planmäßigen Beamten
(288 Professoren, 132 Dozenten, Oberassistenten und Assistenten, 349 Direktoren, Akademische Oberräte, Räte, 130 Bibliotheks- und Verwaltungsbeamte)
63.135.000
Titel 422 03 - Anwärterbezüge
(14 Bibliotheks- und Verwaltungsbeamte)
227.000
Titel 425 01 - Vergütungen der Angestellten
(113 wissenschaftliche Angestellte, 670 Angestellte im Verwaltungs-
und technischen Dienst)
102.041.100
Titel 426 01 - Löhne der Arbeiter
(129 Handwerker, Tierpfleger usw.)
9.298.600
Titel 426 02 - Reinemachedienst
(100 Reinemachefrauen)
4.835.200
Titel 427 11 - Lehraufträge, Gastvorträge 1.822.000
Titel 427 12 - Vergütung für wissenschaftliche Hilfskräfte
Aus diesen Mitteln werden auch ca. 136 hauptberufliche wiss. Mitarbeiter vergütet
18.800.000
Titelgruppen 81, 82 und 84 1.490.000
Titel 441 01 - Beihilfen 900.000
Titel 427 15 - AB-Maßnahmen 2.600.000
Sonstige Personalausgaben 248.000
Staatsaufgaben 125.000
Personalmittel insgesamt 204.829.400

Die Verteilung der Stellen ergibt sich aus der Stellenzuweisungstabelle (Tabelle 13).

In der abschließenden Grafik wird die Aufteilung der Personalmittel auf Beschäftigtengruppen (Professor/inn/en, sonstige Wissenschaftler/innen, übriges Personal) der Universität veranschaulicht.

Zum Inhalt

9.4 Bauplanung

Die Entwicklung der Investitionsausgaben für Baumaßnahmen der Universität und des Klinikums ist im Anhang (Tabelle 15, unterer Teil) dargestellt. Die Maßnahmen werden hälftig vom Land und vom Bund finanziert (HBFG).

Für den Campus Saarbrücken sind Baumaßnahmen im Umfang von insgesamt 71 Mio.-€ im HBFG-Programm angemeldet. Der Realisierungsgrad ist unterschiedlich. Ein Teil der Maßnahmen befindet sich bereits in der Bauphase, bei anderen Maßnahmen wird z.Zt. die Detailplanung erstellt.

Inhaltlich zeigen sich zwei Schwerpunkte:
Fünf Maßnahmen mit einem Volumen von 42 Mio.-€ betreffen das Bibliothekssystem. Neben dem Um- und Erweiterungsbau der zentralen Bibliothek (SULB), wird durch vier Maßnahmen die Möglichkeit geschaffen, dezentrale Bereichsbibliotheken räumlich zusammenzulegen, um mit dem vorhandenen Personal die Öffnungszeiten verlängern zu können.
Zwei Maßnahmen mit einem Volumen von 22 Mio.-€ betreffen die Modernisierung von zwei Chemiegebäuden.

In der Planung sind Neubauten für die Informatik/Bioinformatik, für den Bereich Biotechnologie/Pharmazie und ein Forschungsgebäude für den Schwerpunkt Sprachforschung und Sprachtechnologie.

Für den Campus Homburg haben die im HBFG-Programm angemeldeten Vorhaben ein Volumen von 94 Mio.-€. Der größte Teil dieser Mittel (63 Mio.-€) wird für den Neubau der Chirurgie bereitgestellt.

Für die Forschungsaktivitäten der Medizinischen Fakultät ist die Realisierung des seit Jahren geforderten Forschungsgebäudes äußerst wichtig.

Eine Übersicht der Einzelmaßnahmen gibt Tabelle 15.


Zum SeitenanfangZum Seitenanfang
Zum InhaltsverzeichnisZum Inhalt