Im aktuellen Kalenderjahr werden die Energiekosten an der Universität durch bestehende Verträge noch vergleichsweise moderat ausfallen, problematisch wird es jedoch im kommenden Jahr. Hauptpreistreiber sind hier die Stromkosten, die um 150 Prozent höher liegen als im Jahr 2021. Die Heizkosten, die auf der gasbetriebenen Fernwärme aus dem Heizkraftwerk Römerbrücke beruhen, werden sich um rund 130 Prozent erhöhen. Zieht man von diesen Summen die 15 Prozent Einsparung ab, die die Landesregierung allen öffentlichen Einrichtungen vorgeschrieben hat, bleibt immer noch mehr als eine Verdoppelung der Energiekosten im Vergleich zu 2021.
Vor diesem Hintergrund ist es von zentraler Bedeutung, dass alle Uni-Beschäftigten daran mitwirken, das Energiesparziel von 15 Prozent zu erreichen. Jeder Einzelne kann mit kleinen Maßnahmen in seinem Umfeld dazu beitragen, jedes Team kann überlegen, wo es noch weitere Möglichkeiten zur Energieeinsparung gibt. Zudem befasst sich die Task Force Energieversorgung mit technischen, organisatorischen, baulichen und verhaltensbezogenen Maßnahmen, die kurzfristig sowie auch mittel- und langfristig wirken.
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