Samstag, 26. Mai 2018

Tag der offenen Tür der Universität am 26. Mai: Programmbroschüre und Veranstaltungs-App

Mit der neuen Veranstaltungs-App kann sich jeder kinderleicht sein persönliches Programm zusammenstellen und per Fußgängernavigation zu den Gebäuden auf dem Campus finden: www.uni-saarland.de/infotag-app

Hier finden Sie die Programmbroschüre zum Tag der offenen Tür (pdf).

Am Samstag, den 26. Mai, öffnet die Universität des Saarlandes ihre Türen: Von 10 bis 16 Uhr können neugierige Besucher auf dem Saarbrücker Campus in die Wissenschaft und das umfangreiche Studienangebot eintauchen. Rund 250 Programmpunkte aus allen Fachrichtungen haben die Forscherinnen und Forscher zusammengestellt. In Vorträgen, Laborführungen und Mitmachangeboten werden sie ihr Fachgebiet allgemeinverständlich vermitteln. Wer sich zudem für ein Studium an der Saar-Uni interessiert, kann sich bei Professoren, Studienberatern und Studenten über die einzelnen Fächer informieren. Auch die außeruniversitären Forschungsinstitute auf dem Campus werden einen Einblick in ihre Arbeit geben.

Jugendliche und Erwachsene haben am Tag der offenen Tür der Saar-Uni die Qual der Wahl. Technik-Fans kommen in den Natur- und Ingenieurwissenschaften auf ihre Kosten: Bei den Wissenschaftler und Studenten des Studiengangs Systems Engineering kann man mehr zu Flugrobotern und Drohnen erfahren. Besucher können auch einen echten Rennwagen bestaunen, den die Studenten des Evolution Racing Teams jedes Jahr selbst bauen, um an Wettbewerben teilzunehmen. Zudem geht es um Sensoren in Smartphones und winzige Elektromotoren. Über Quantencomputer, Krebszellen unter dem Mikroskop und Supraleiter werden die Physik-Professoren referieren. In der Materialwissenschaft und Werkstofftechnik wird am Beispiel der Weltraumforschung gezeigt, wie vielfältig die Karrierechancen der internationalen Studiengänge sind. Jugendliche können außerdem in den Schülerlaboren zum Beispiel gebrauchte Handys zerlegen und deren Materialien analysieren, eine Kippschaltung löten, chemische Phänomene bestaunen oder an geometrischen Formen tüfteln.

In der Informatik erfährt man am Tag der offenen Tür, wo es weltweit die meisten Hackerangriffe gibt und wie der Supermarkt der Zukunft aussehen wird. Bioinformatiker erläutern darüber hinaus, welche neuen Therapien etwa zur Krebsbehandlung oder bei Aids mit Hilfe mathematischer Methoden und Genanalysen entwickelt werden. Die Wissenschaftler werden zudem über die verschiedenen Studiengänge rund um die Informatik informieren, von der Bioinformatik, Computerlinguistik, Cybersicherheit, Medieninformatik und Wirtschaftsinformatik bis hin zu den "Eingebetteten Systemen" und dem Lehramt Informatik.

Um Lebensziele, die plötzlich verloren gehen, und die Suche nach dem Sinn des Lebens geht es in einem Psychologie-Vortrag des Zentrums für lebenslanges Lernen. Psychologie-Professor Malte Friese wird der Frage nachgehen, welche Bedeutung Selbstkontrolle für den Erfolg im Leben hat, wie man sie stärken kann und ob es wirklich wünschenswert sein kann, sich selbst ständig zu kontrollieren. Wer sich für Historisches interessiert, ist bei Sabine Hornung richtig, der neuen Professorin für Vor- und Frühgeschichte der Saar-Uni. Sie wird über "Julius Cäsar und die unbeugsamen Gallier" sprechen und ihre archäologische Forschungen im Hochwald vorstellen. In weiteren Vorträgen werden sich Historiker mit der Frage beschäftigen, wie realistisch das Mittelalter heute in Filmen und Computerspielen dargestellt wird. In der Slavistik kann man Crashkurse in Russisch oder Kroatisch belegen, um im Urlaub nicht ganz ratlos vor der Speisekarte zu sitzen. Sportinteressierte können ihre Ausdauer beim Hochschulsport trainieren und den neuen öffentlichen Campus Parcours kennenlernen mit zahlreichen Trainingsstationen unter freiem Himmel.

Am 26. Mai öffnen auch einige außeruniversitäre Forschungsinstitute auf dem Uni-Campus ihre Pforten und zeigen sprechende Roboter, die für die Demenzfrüherkennung und als Shopping-Helfer zum Einsatz kommen (Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz, DFKI). Bei einem Forschungsprojekt zu Naturstoffen aus Bodenbakterien kann jeder mithelfen und eigene Bodenproben aus dem heimischen Garten oder weiteren Umfeld beisteuern (Helmholtz-Institut für Pharmazeutische Forschung, HIPS). Das Leibniz-Zentrum für Neue Materialien (INM) bietet mit der zweimal angebotenen Naturwissenschafts-Show der "Physikanten" ein weiteres Highlight. Zudem gibt es überall auf dem Campus internationale Leckereien und spezielle Angebote für Kinder. Ein "American School Bus" fährt rund um die Uhr mehrere Stationen zwischen der zentralen Festwiese und den Informatik-Forschungsinstituten an.