Christoph Hornung und Jan Rohden

Christoph Hornung und Jan Rohden

Der Beitrag des Fachinformationsdienstes Romanistik zur romanistischen Digitalkultur

Die Digitalisierung führt sowohl zu neuen Anforderungen als auch zu neuen Möglichkeiten geisteswissenschaftlicher Forschung. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, aber auch zentrale Akteure der Wissenschaftspolitik und Forschungsförderung, passen ihr Angebot dementsprechend an. Dies verdeutlichen etwa die Maßnahmen der DFG, die ihre Förderprogramme gemäß den veränderten Wissenschaftspraktiken neu ausgerichtet hat. Im Zuge dessen wurden u. a. die seit 1949 bestehenden Sondersammelgebiete für die Wissenschaft durch die Fachinformationsdienste für die Wissenschaft (FIDs) abgelöst. Die damit verbundene Verschiebung des Sammelschwerpunkts von der möglichst vollständigen Sammlung fachspezifischer Printmedien zur bedarfsorientierten Informationsversorgung eröffnet neue Möglichkeiten der Literatur- und Informationsversorgung. Der vorliegende Beitrag illustriert diese exemplarisch anhand des Dienstleistungsspektrums des FID Romanistik . Neben einer Darstellung des Internetportals als zentraler Anlaufs- und Schnittstelle zur Kommunikation mit der romanistischen Wissenschaftsgemeinschaft stehen dabei die beiden Dienstleistungsprojekte zum Open-Access-Publizieren und Forschungsdatenmanagement im Vordergrund.