Die menschliche Wirbelsäule

Theorie der Beckenkippung

Abb. 1: Beckenkippung nach hinten

Da das Becken über das Kreuzbein mit der Wirbelsäule verbunden ist, wirkt sich die Stellung des Beckens auch auf die Stellung der Wirbelsäule aus.

Auf dem oberen Bild sehen Sie ein stark nach hinten gekipptes Becken. Dies führt zu einer Reduktion der physiologischen Lendenlordose.
Auf dem unteren Bild sehen Sie ein stark nach vorne gekipptes Becken. Dies führt zu einer Hyperlordose der Lendenwirbelsäule.

 

Fehlstellungen des Beckens entstehen häufig durch muskuläre Dysbalancen. So wird z. B. durch eine abgeschwächte Bauch- und Gesäßmuskulatur sowie durch eine

Abb. 2: Beckenkippung nach vorne

verkürzte Hüftbeuge- und Rückenstreckmuskulatur das Becken verstärkt nach vorne gekippt, was eine Hohlkreuzbildung (Hyperlordosierung) zur Folge hat.


Ursachen hierfür können unter anderem sein:
- zu langes Sitzen
- Tragen von Schuhen mit hohem Absatz
- Übergewicht / Schwangerschaft

Eine ausreichend gekräftigte Bauch- und Gesäßmuskulatur sowie eine ausreichend gedehnte Hüftbeugemuskulatur verhindern eine zu starke Beckenkippung nach vorne.