Forschungsprojekt 2016/17 "Auswirkungen des elektronischen Überwacht-Werdens auf Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer"

Projektleitung und -durchführung:

Prof. Dr. Cornelius König, Lehrstuhl für Arbeits- und Organisationspsychologie an der Universität des Saarlandes.

 

Zielsetzung des Projektes:

Wie verändert sich die Industrie durch die Digitalisierung? Eine wesentlich Veränderung ist das verstärkte elektronische Monitoring: Die Möglichkeiten sind markant gestiegen, genau zu überwachen, was eine Arbeitnehmerin oder ein Arbeitnehmer wann wo macht, denn jedermann hinterlässt permanent in der vernetzten Computerwelt Spuren. Was das für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bedeutet, steht im Mittelpunkt dieses Projekts. Dazu sollen drei Jahre lang mit unterschiedliche Methoden im Feld und mit Szenarien im Rahmen einer Doktorarbeit Daten erhoben werden, wobei das dritte Jahr durch den Lehrstuhl für Arbeits- und Organisationspsychologie finanziert wird. Beispielsweise soll in einer Befragung herausgefunden werden, von welchen Variablen die Stärke des (vermutlich negativen) Zusammenhangs zwischen dem Überwacht-Werden und Arbeitszufriedenheit abhängt. Eine weitere Studie soll untersuchen, inwiefern Auszubildende eine Industrie 4.0-Stelle attraktiver finden als eine traditionelle Studie (und welche Variablen das beeinflussen). Die Ergebnisse sollen nicht nur in internationalen Zeitschriften veröffentlicht, sondern auch mit den Projektpartnern besprochen werden.