Brückenkurse Gesamtübersicht

Themenschwerpunkt "Großregion" im Sommersemester 2020

BK 001: Originale: Fokus Archäologie

Ziele / Inhalte / Arbeitsweisen:
Nicht nur in der Kunstgeschichte, auch in der Archäologie ist die intensive Betrachtung des Originalstücks von großer Bedeutung. Und nicht nur für die Kunst, auch für die Archäologie bietet das Saarland hochkarätiges Material. Dementsprechend wird sich der erste der beiden Brückenkurse „Originale“ vornehmlich archäologischem Material widmen. Dabei stehen weniger die Grabungsorte, als vielmehr die Fundstücke im Fokus. Auf dem Programm stehen das Museum für Vor- und Frühgeschichte Saarbrücken, wo derzeit nicht nur die saarländische Archäologie, sondern auch archäologische Leihgaben aus dem Lindenau-Museum
Altenburg präsentiert werden, aber auch andere museale Präsentationen archäologischer Funde im Saarland. Hinzu kommt ein Besuch der Ausstellung „Philip Taafe“ in der Modernen Galerie, da dieser zeitgenössische Künstler sich mit antiken und außereuropäischen Einflüssen auseinandergesetzt hat. Das genaue Programm wird bei einer Vorbesprechung an der Universität des Saarlandes vorgestellt.

Dozentin: Dr. Ulrike Bock
Zeit: 8 Termine, jeweils freitags ab dem 17. April 2020 von 10:15 - 11:45 Uhr
Vorbesprechung:  03.04.2020 von 10-12 Uhr in Gebäude A4 2, SR 0.15

LSF- Nr.: 123683
Semesterwochenstunden: 2

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BK 002: Originale: Kunst im Landkreis Merzig-Wadern

Ziele / Inhalte / Arbeitsweisen:
Der große Zuspruch zu diesem Kurs macht eine Limitierung der Teilnehmerzahl unumgänglich. Darum findet neben freitags auch dienstags ein Brückenkurs „Originale“ statt; der Kurs für Saarbrücken entfällt ausnahmsweise in diesem Sommersemester.
Die Werke selbst stehen im Mittelpunkt: Wie sehen wir Kunst, welche Geschichten erzählt sie? Was kann aus der Anschauung geschlossen werden über frühere Epochen und was weist darüber hinaus auf uns selbst hin? Nach der Einführung in die Region Merzig-Wadern im Wintersemester, besuchen wir nun die Originale (Treffpunkte vor Ort, Anreise individuell). Besonders reizvolle Kunst-Landschaften gilt es diesmal zu entdecken, den Hochwald, das Haustadter Tal oder die Skulpturenstraße „Steine an der Grenze“. Während sich die Baukunst insbesondere in Mettlach oder Merzig konzentriert, so ist qualitätsvolle Kunst im öffentlichen Raum im Landkreis besonders breit gestreut.

Dozent: Dr. Bernhard Wehlen
Kurs 1: 8 Termine, jeweils dienstags, vom 23. Juni bis 11. August von 10:00-11:30 Uhr
Kurs 2: 8 Termine, jeweils freitags, vom 26. Juni bis 14. August von 10:15-11:45 Uhr

Treffpunkt:
Kurs 1: Am 23. Juni um 10:00 Uhr, Merzig, Kirche St. Peter, Propsteistr. 1
Kurs 2: Am 26. Juni um 10:15 Uhr, Merzig, Kirche St. Peter, Propsteistr. 1

LSF-Nr.: 122848
Semesterwochenstunden: 2

Maximale Teilnehmerzahl je Kurs: 27

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BK 003: Die Großregion: Bildung, Wirtschaft und Recht

Identität(en) eines Raumes im Herzen Europas (Teil 3): Bildung, Wirtschaft und Recht

Ziele / Inhalte / Arbeitsweisen:
Alle reden von der „Großregion“ – aber um welche Art von Gebilde handelt es sich dabei eigentlich?
Das Zentrum für lebenslanges Lernen möchte in einer Reihe von Brückenkursen in den nächsten Semestern die Großregion aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten, etwa mit Blick auf die Themenkreise
Geschichte, Sprache, Literatur, Kunst, Kultur, Religion, Wirtschaft oder Politik und so Gemeinsamkeiten und Unterschiede in diesem Raum herausarbeiten. Am Ende der Kursreihe soll ein tieferes Verständnis für die historisch gewachsenen Gemeinsamkeiten einer Region stehen, die viele bislang nur als politisch gewolltes Konstrukt wahrnehmen.
Im dritten Kurs der Reihe werden im Sommersemester die Themenkomplexe Bildung, Wirtschaft und Recht im Mittelpunkt stehen.

  • Dr. Thomas Schmidtgall (ZelL/ZeSH) wird die Unterschiede in den Bildungssystemen der beteiligten Länder und die Universität der Großregion vorstellen.

Der Bereich Wirtschaft wird aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet.

  • Zunächst spricht Prof. Dr. Peter Dörrenbächer (Lehrstuhl für Kulturgeographie) über das Thema „SaarLorLux: ein gemeinsamer Wirtschaftsraum?“.
  • Aus historischer Perspektive beschäftigen sich Dr. Birgit Metzger und Markus Lay (Historisches Institut) mit Bergbau und Industriekultur in der Saarregion sowie deren Auswirkungen auf die Umwelt.
  • Prof. Dr. Florian Weber (Fachrichtung Geographie, Junior-Professur für Europastudien) setzt sich mit dem Thema Altindustrie und Industriekultur in der Großregion auseinander, konkret vor dem Hintergrund von Landschaftswahrnehmung und Heimatbezugnahmen.

Abschließend wird

  • Prof. Dr. Thomas Gergen (Institut supérieur de l’économie, Luxemburg) die aktuelle Rechtslage aus rechtshistorisch-rechtsvergleichender Perspektive betrachten und ihre Wurzeln und Beziehungen

aufzeigen.


Dozentin/Moderation: Dr. Sabine Penth
Zeit: 7 Termine, jeweils mittwochs von 14.15‒15.45 Uhr, ab dem 20. Mai 2020
Achtung: am 24. Juni und 1. Juli von 14.15‒16.30 Uhr!
Ort: Universität des Saarlandes, Gebäude s. LSF oder Homepage


LSF-Nr.: 122849
Semesterwochenstunden: 2

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BK 004: „Kulturtour Saarland“

Zu den Schätzen und Kleinoden unserer Museen: „Saarländische Industriekultur II“

Ziele / Inhalte / Arbeitsweisen:
Mit über 100 Häusern gibt die saarländische Museumslandschaft einen spannenden Einblick in die Geschichte und Kultur des kleinen Bundeslandes. Sie ist vielseitig und doch bei vielen Bürgern des Landes nicht wirklich bekannt. Mit diesem Angebot wird das Zentrum für lebenslanges Lernen (ZelL) der Universität des Saarlandes im Sommersemester 2020 seine Exkursionen zu den Schätzen und Kleinoden unserer Museen, Archive und Sammlungen mit Ihnen fortsetzen.
In diesem Semester stehen erneut Museen und Erinnerungsorte zum Thema „Saarländische Industriekultur“ im Mittelpunkt der Kulturtour, da nur ein Teil der zahlreichen interessanten Ziele im Wintersemester besucht werden konnten. Die Themen reichen diesmal vom mittelalterlichen Kupferbergbau über den Kohleabbau, dessen Folgen und Erbe, die Eisenverarbeitung und die Presseentwicklung bis hin zur Porzellanherstellung und geben damit erneut einen spannenden Querschnitt durch die Vielfalt saarländischer Industriekultur.

Geplante Ziele:

  • 05.05.2020 Deutsches Zeitungsmuseum (Wadgassen)
  • 12.05.2020 Brennender Berg (Dudweiler/Sulzbach)
  • 19.05.2020 Weltkulturerbe Völklinger Hütte (Völklingen) ‒ Beginn 16.00 Uhr!
  • 02.06.2020 Besucherbergwerg Rischbachstollen (St. Ingbert)
  • 09.06.2020 Fördermaschinenhalle und Saarpolygon (Ensdorf)
  • 16.06.2020 Schacht IV und Förderturm (Göttelborn)
  • 23.06.2020 Keravision Villeroy & Boch und Josefskapelle (Mettlach)
  • 30.06.2020 Historisches Kupferbergwerk (Düppenweiler)

Die Veranstaltung wird gefördert durch das Ministerium für Bildung und Kultur.

Dozentin: Dr. Sabine Penth

Vorbesprechung:
Die Vorbesprechung findet am Dienstag, dem 21. April 2020 um 14.00 Uhr an der Universität des Saarlandes (Gebäude/Raum: noch nicht bekannt) statt.
Museumsbesuche:
Die Museumsbesuche starten mit dem zweiten Termin, jeweils dienstags nachmittags um 14:00 Uhr. Treffpunkte siehe Ortsangabe bei o.g. Terminauflistung.

LSF-Nr.: 122850
Semesterwochenstunden: 2

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BK 005: Klöster, Burgen und Schlösser an der Saar

Ziele / Inhalte / Arbeitsweisen:
Mehr als hundert Klöster, Burgen und Schlösser harren im Saarland der Entdeckung. Neben auch überregional ausstrahlenden, touristisch beworbenen Bauwerken wie dem Saarbrücker Schloss oder der Kirkeler Burg stehen versteckte, nur regional bekannte Anlagen. Oft sind es nur noch Ruinen, die an die ehemals bedeutenden Orte erinnern. Der Brückenkurs möchte jeweils in den Sommersemestern bekanntere und unbekanntere Baudenkmäler im Saarland besuchen und ihre Historie vor Ort bei einer Besichtigung vorstellen. Den Anfang machen die Wasserburg Kerpen in Illingen, die Burg Siersberg in Rehlingen-Siersburg und die Ruine des ehemaligen Zisterzienserklosters Wörschweiler.
Während die Burg Siersberg wohl schon im 11. Jahrhundert in strategischer Lage auf einem Gipfel über dem Saartal erbaut wurde, um den Schiffsverkehr auf der Saar und die Handelsstraßen im Tal zu kontrollieren, entstand die Burg Kerpen, erstmals urkundlich erwähnt 1359, in Tallage in einer Schleife der Ill als Wasserburg. Die aus der Eifel stammenden Herren von Kerpen waren um 1325 durch Heirat in den Besitz des Ortes Illingen gelangt, der weit entfernt von ihren Hauptbesitzungen lag. Dennoch entwickelte sich hier eine über Jahrhunderte blühende Nebenlinie ihres Geschlechtes, die erst 1825 endete.
Das Kloster Wörschweiler, auf einem Berg über der Blies gelegen, war 1131 von den Grafen von Saarwerden als Benediktinerkloster gegründet worden, jedoch nicht wunschgemäß gediehen. 1171 übertrugen es die Enkel des Stifters daher an den Zisterzienserorden. Die Reformation führte 1558 zur Aufhebung des Klosters durch den evangelisch gewordenen Herzog von Pfalz-Zweibrücken; die Gebäude verfielen langsam. 1614 wurde die Klosteranlage durch einen Brand stark zerstört, weitere Beschädigungen brachte der Dreißigjährige Krieg. Heute gehört die Klosterruine einer Stiftung, die durch einen Förderverein unterstützt wird.
Die Wasserburg Kerpen liegt direkt im Ort Illingen.
Burg Siersberg und Kloster Wörschweiler sind jeweils fußläufig in ca. 30 Minuten zu erreichen.

Vorbesprechung:
Die Vorbesprechung findet am 7. Juli 2020, um 14:00 Uhr an der Universität des Saarlandes, Gebäude A4 2, SR 0.15 statt.

Ziele:

  • 14.07.2020 Wasserburg Kerpen, Illingen, Treffpunkt: Parkplatz Restaurant Burg Kerpen, Burgweg, 66557 Illingen
  • 21.07.2020 Burg Siersberg, Rehlingen-Siersburg, Treffpunkt: St. Nikolaushof, 66780 Rehlingen-Siersburg
  • 28.07.2020 Klosterruine Wörschweiler, Treffpunkt: Parkplatz Ortsmitte, Bierbacher Straße (ehemaliges Rathaus), 66424 Wörschweiler

Dozentin: Dr. Sabine Penth
Zeit: 4 Termine, jeweils dienstags ab dem 07. Juli 2020, 14.00 Uhr
Ort: Vorbesprechung in Gebäude A4 2, SR 0.15 ; für die Ortstermine siehe die angegebenen Treffpunkte

LSF- Nr.: 123711
Semesterwochenstunden: 1

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Themenbereiche "Europa", "interkulturelle Kommunikation" und "Politikwissenschaft" im Sommersemester 2020

BK 006: Italienische Tafelmalerei...

...aus dem Lindenau-Museum in Altenburg. Begleitkurs zur Ausstellung „Lorenzetti, Perugino, Botticelli…“ in der Alten Sammlung

(mit Ausstellungsbesuch)

Ziele / Inhalte / Arbeitsweisen:
Das Lindenau-Museum in Altenburg, das Mitte des 19. Jahrhunderts von Bernhard August von Lindenau (1779‒1854) gegründet wurde, beherbergt neben einer Sammlung antiker Keramiken, zahlreichen Gipsabgüssen griechischer und römischer Kunstwerke, einer graphischen Sammlung und Malerei vom 15. bis zum 21. Jahrhundert eine der bedeutendsten europäischen Sammlungen italienischer Tafelmalerei aus Spätmittelalter und Renaissance außerhalb Italiens. In den kommenden Jahren wird das Museumsgebäude grundlegend saniert und wurde deshalb Anfang 2020 geschlossen. Dies gibt dem Saarlandmuseum die Gelegenheit, vom 1. Februar bis zum 15. November 2020 unter anderem die frühe italienische Tafelmalerei in einer Sonderausstellung in der Alten Sammlung zu präsentieren.
Der Brückenkurs möchte einen etwas anderen Blick auf die Exponate werfen, indem er die Malerei in ihren Entstehungskontext einordnet. Es soll eine Einführung in Kultur und Geschichte Italiens in Spätmittelalter und Renaissance gegeben werden, die ein tieferes Verständnis für die Künstler und die Kunst der Zeit, ihre Gegenstände und Entwicklungen eröffnen kann.
Der Kurs schließt mit einem gemeinsamen Besuch der Ausstellung ab; der Termin dafür wird in der Veranstaltung festgelegt.

Dozentin: Dr. Sabine Penth
Zeit: 5 Termine, jeweils donnerstags ab dem 18. Juni 2020 von 14.15-15.45 Uhr, zusätzlich gemeinsamer Ausstellungsbesuch (Terminabsprache im Kurs)
Ort: Universität des Saarlandes, Gebäude n.b.

LSF- Nr.: 123685
Semesterwochenstunden: 2

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BK 007: Die USA: Geschichte – Ideologie – Politisches System

Ziele / Inhalte / Arbeitsweisen:
Mit Donald J. Trumps Präsidentschaft ziehen die Vereinigten Staaten mehr denn je die Aufmerksamkeit der Welt auf sich. Wieso konnte Donald Trump Präsident werden, obwohl Hillary Clinton die Wahlen
gewonnen hatte? Was hat es mit dem Repräsentantenhaus und dem Senat auf sich? Warum die verbissene Diskussion um den Waffenbesitz? Was ist zu dem wieder aufkeimenden Rassismus zu sagen? Welche Rolle spielt die “Alt-Right”-Bewegung? Wie hat sich die Sklaverei auf die Entwicklung der frühen Union ausgewirkt? Welche Auswirkungen hat sie auf die heutige Gesellschaft? Wie kam die Verfassung zustande?
Diese und noch viel mehr Fragen zu Geschichte, Verfassung, Entwicklung, Träumen der USA werden in dieser Vorlesung beantwortet.
Anhand einer chronologischen Betrachtung der Geschichte der USA wird die Vermittlung eines Gesamtbildes der USA angestrebt. Eine gemeinsame Diskussion der Lektüre von einigen grundlegenden amerikanischen
Texten (in deutscher Sprache) wird erwartet.

  • Kapitel 1: Der Weg zur Unabhängigkeit und Verfassung
  • Kapitel 2: Die Westwärtsbewegung
  • Kapitel 3: Die Sklaverei
  • Kapitel 4: Die Bürgerrechtsbewegung
  • Kapitel 5: Das politische System
  • Kapitel 6: Kulturelle Unterschiede zu Deutschland
  • Kapitel 7: Einwanderung – die Rolle der Hispanics
  • Kapitel 8: Sprache und Identität

Dozent: Dr. Bruno von Lutz
Zeit: 8 Termine, jeweils dienstags (ab dem 21. April 2020) von 16.15-17.45 Uhr,
Ort: Universität des Saarlandes, Gebäude B3 1, SR 2.18

Update 20.03.20:
Kurs startet voraussichtlich am 19.05.20.

LSF- Nr.: 122859
Semesterwochenstunden: 2

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BK 008: Hegels politische Theorie...

...und Staatsphilosophie und deren Bedeutung für die europäische Geistesgeschichte

2020 jährt sich zum 250. Mal der Geburtstag eines der bedeutendsten Philosophen Deutschlands und Europas, Georg Wilhelm Friedrich Hegel (1771 -1831). Aus diesem Grund findet bereits im Literatur-Museum Marbach eine Hegel-Ausstellung statt. Und schon ist eine neue Hegel-Biographie erschienen von dem in Jena lehrenden Philosophie-Professor Klaus Vieweg. Die Kernthese dieser Biographie lautet, Hegel sei ein „radikaler Demokrat“ und „Kosmopolit“ gewesen. Anders liest es sich bei Ernst Cassirer. Dieser bedeutende Philosoph erklärt in seinem kurz vor seinem Tod erschienenen Werk „Vom Mythus des Staates“, Hegel
sei von seinem Temperament und seinem Denken her kein Radikaler gewesen. Legendär ist allerdings Hegels Verhältnis zur Französischen Revolution, wie es schon in älteren Hegel-Monographien von Kuno Fischer bis Joachim Ritter dargestellt worden ist. Ebenso allgemein bekannt ist sein Ausspruch, als nach der Schlacht von Jena und Auerstädt Napoleon durch die Straßen ritt, er habe „den Weltgeist“ gesehen.
Wie seine Freunde aus dem Tübinger Stift, Schelling und Hölderlin, war Hegel der klassischen Philosophie Europas verpflichtet. Seine auf Heraklit zurückgehende Denkmethode der Dialektik (These, Antithese,
Synthese) wurde besonders in den marxistischen Schulen der ehemaligen DDR nachgeplappert, ohne den metaphysischen Hintergrund dieses „Dreischritts“ zu erklären. Marx und Engels wollten ja den großen Meister Hegel wieder „vom Kopf auf die Füße stellen“, ohne zu bedenken, dass Hegel in der Französischen Revolution hymnisch feierte, dass der Mensch sich zum ersten Mal in der Geschichte auf den Kopf, sprich: „auf den Gedanken gestellt“ habe.
Im Übrigen möchte ich (Prof. Schön) darauf hinweisen, dass ich mich in meiner Vorlesung vor allem auf die Arbeiten folgender Hegel-Interpreten stütze:

  1. mein Doktorvater Karl Löwith, der nach der Rückkehr aus der Emigration 1952 auf den Lehrstuhl für Philosophie in Heidelberg berufen wurde.
  2. das Werk des großen Philosophen Ernst Cassirer, der leider am Ende des Krieges 1945 verstarb, bevor er aus der Emigration in seine Heimat zurückkehren konnte.

Wie bei Prof. Dr. Konrad Schön üblich, werden vor der Vorlesung aktuelle politische Probleme zur Diskussion gestellt.

Dozent: Prof. Dr. Konrad Schön
Zeit: ab dem 06. April 2020, jeweils montags von 12.00 bis 13.00 Uhr
Ort: Universität des Saarlandes, Gebäude B2 .2, HS I (0.06)

LSF: 122858
Semesterwochenstunden: 2

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BK 009: Aktuelle Entwicklungen in EU und Europa

Ziele / Inhalte / Arbeitsweisen:
Das erste Semester seit 48 Jahren ohne das Vereinigte Königreich in der Europäischen Union. Was bedeutet das für die EU? Hat der Brexit Auswirkungen auf die NATO, den Europarat oder die transatlantischen Beziehungen? Und wie präsentiert sich eine Union, die zum 1. Februar eines ihrer wichtigsten Mitglieder verloren hat? Wie entwickeln sich die zukünftigen Beziehungen der EU zu den Briten? Aber nicht nur der Brexit beschäftigt uns: Am 1. Juli übernimmt Deutschland die Präsidentschaft im EU-Ministerrat; am selben Tag geht der Vorsitz der deutschen Europaministerkonferenz auf das Saarland über - Gelegenheit für uns, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Und bestimmt gibt es auch noch viele weitere aktuelle Themen, die uns beschäftigen und in Atem halten werden:
Wie schlägt sich die neue EU-Kommission? Was lernt die Union aus der Klima-Krise? Wird es neue Handelsabkommen mit Drittstaaten geben? Und wie stehen die Chancen auf eine Erweiterung der EU um neue Staaten? Ganz abgesehen von den alltäglichen Überraschungen, die Brüssel, Luxemburg und Strasbourg für uns bereithalten - bestimmt auch die eine oder andere Anekdote, die uns Grund zur Heiterkeit geben wird. Die TeilnehmerInnen können selbstverständlich alles, was sich ihnen an „europäischen“ Fragen stellt, in der Veranstaltung adressieren.

Dozent: Sebastian Zeitzmann (s.zeitzmann@gmail.com)
Zeit: Dienstag, ab dem 14. April 2020, von 18:00-20:00 Uhr,
die weiteren Termine werden in der ersten Sitzung besprochen
Ort: Universität des Saarlandes, Gebäude A4 2, SR 311.1

LSF- Nr.: 123686
Semesterwochenstunden: 2

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BK 010: Die Europäische Integration:

Geschichte. Gegenwart. Zukunft?

Die Europäische Union gilt als erfolgreichster Versuch der wirtschaftlichen und politischen Integration in Europa. Ihr Hauptverdienst, die Friedenssicherung und Versöhnung nach Ende des 2. Weltkriegs, wurde 2013 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Doch zuletzt schien es, als habe die EU Zugkraft und Antrieb verloren. Brexit, das Erstarken populistischer und nationalistischer Parteien, Migration, Umwelt- und Klimaschutz und vieles mehr entzweit Mitgliedstaaten, Bürger und Politik und führt zu der Frage, wie sich die EU zukünftig weiterentwickeln soll.
Diese Veranstaltung soll neben einem kurzen Rückblick auf Gründung und Geschichte der EU aktuelle Herausforderungen und Probleme diskutieren und Zukunftsszenarien besprechen. Wie geht’s weiter mit der EU? Neue Mitgliedstaaten oder Zerfall à la Brexit? Mehr Kompetenzen nach Brüssel oder zurück in die Hauptstädte? Bundesstaat oder Staatenbund? Diese und viele weitere Fragen sollen in der Veranstaltung anhand unterschiedlicher Themen erörtert werden. Die Veranstaltung ist für weitere inhaltliche Vorschläge durch die TeilnehmerInnen offen.

Dozent: Christian Kiefer
Zeit: 6 Termine, jeweils dienstag, ab dem 07. April 2020, von 18:00-20:00 Uhr
Die genauen Termine werden am 07. April gemeinsam festgelegt
Ort: Universität des Saarlandes, Gebäude A4 2, SR 311.1

LSF- Nr.: 123699
Semesterwochenstunden: 2

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BK 011: Unbekannte Nachbarn (Polen)

Eine Einführung über deutsch-polnische Beziehungen

Ziele / Inhalte / Arbeitsweisen:
Im kommenden Jahr wird das 30-jährige Jubiläum für die Unterzeichnung des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrages gefeiert. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands war dieser am 17. Juni 1991 geschlossene Vertrag ein Zeichen für Versöhnung und gleichberechtigte Partnerschaft. Aber abgesehen von den heutigen Medien, die über Polen zunehmend von wirren politischen Maßnahmen der PiS-Regierung und Gegendemonstrationen in mehreren polnischen Städten berichten, scheint der östliche Nachbar, insbesondere für das westlich gelegene Saarland, eher unscheinbar. Dabei sind die Spuren polnischer Geschichte weit näher gelegen als man meint – wussten Sie, dass im saarländischen Gräfinthal die Grabstätte einer polnischen Prinzessin liegt? Die Spuren deuten bereits auf eine interessante Geschichte hin, wie sie kein Krimi besser erfassen könnte, denn sie ist geprägt von Verfolgung, Unterdrückung und dem Kampf um Freiheit und Anerkennung. Ein Rückblick in die Vergangenheit ermöglicht häufig und möglicherweise besonders für Polen ein Verständnis für seine heutigen Beziehungen mit Deutschland. Es wird eine Zeitreise, die über Verhaltensweisen sowie gegenseitige Vorurteile aufklärt und das Interesse für Land und Leute Polens steigern soll.

Dozentin: Kathrin Dorothea Paszek, M.A.
Zeit: 8 Termine, jeweils mittwochs ab dem 22. April 2020, von 16.15-17.45 Uhr
Ort: Universität des Saarlandes, Gebäude B3 1, SR 2.17

Update 20.03.2020:
Voraussichtlicher Kursbeginn erst im Juni. Termin folgt.

 

LSF- Nr.: 123006
Semesterwochenstunden: 2

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BK 012: Richard Wagners „Das Rheingold“ und das 19. Jahrhundert

Ziele / Inhalte / Arbeitsweisen:
Das Saarländische Staatstheater führt in der laufenden Saison mit Richard Wagners „Das Rheingold“ den ersten Teil der Tetralogie „Der Ring des Nibelungen „auf. Anlass genug, sich ausführlicher mit dieser Oper auseinanderzusetzen, weniger unter musikalischen, als unter weltanschaulichen Aspekten. Wagner war ein Kind seiner Zeit, nahm aktiv am revolutionären Treiben der Jahre 1848/49 teil, was sich auch im Rheingold widerspiegelt. Anhand von Wagners Schriften, dem Textbuch und Ausschnitten aus Inszenierungen werden wir versuchen, die thematischen Komplexität des Werks zu entschlüsseln und uns Wagners Konzept des Gesamtkunstwerks nähern. Auch die Reaktionen (Nietzsche, Shaw) auf Wagners Werk werden wir betrachten.

Textgrundlage: Richard Wagner: Das Rheingold (Reclam)

Dozent: Kerst Walstra M. A. (kerst.walstra@freenet.de)
Zeit: 8 Termine, jeweils donnerstags ab dem 30. April 2020 von 14:00 - 15:30 Uhr
Ort: Universität des Saarlandes, Gebäude n.b.

LSF- Nr.: 122861
Semesterwochenstunden: 2

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BK 013: Geschichte des deutschen Parteiensystems

Ziele / Inhalte / Arbeitsweisen:
In den letzten 25 Jahren zeigen sich deutliche Veränderungen im deutschen Parteiensystem. Neue Parteien haben sich gegründet, einigen ist der Einzug in Kommunal- und Landesparlamente (u. a. den „Freien Wählern“ in Bayern) gelungen, mit der „AfD“ scheint sich ferner eine neue Partei im Parteiensystem zu etablieren. Der Kurs möchte sich der neuen Unübersichtlichkeit in der Parteienlandschaft zuwenden und die unterschiedlichen Typologien der Parteien näher beleuchten. Leitfragen der Arbeit sind: Was macht eine Volkspartei aus? Gibt es „Alt“-Parteien oder sind Parteien ständig im Wandel? Was unterscheidet eine „Klientel-“ von einer „Mitmach-Partei“? Ziel ist es ferner, die zentrale Rolle der politischen Parteien im politischen und gesellschaftlichen Gefüge der Bundesrepublik Deutschland ansatzweise zu erfassen und in ihre Bedeutung, ihre Aufgaben, ihre Organisation und die Funktionsweisen des Parteienwettbewerbs einzuführen. Wesentlich dafür ist die Analyse der aktuellen Situation der deutschen Parteienlandschaft angesichts
komplexer Herausforderungen im nationalen wie internationalen Bereich.

Dozent: Dr. Torsten Mergen
Zeit: jeweils dienstags, 19.05., 26.05., 02.06., 09.06., 16.06., 23.06., 07.07. und
14.07.2020 von 13:30 - 15:00 Uhr
Ort: Universität des Saarlandes, Gebäude n.b.

LSF- Nr.: 122865
Semesterwochenstunden: 2

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BK 014: Interkulturelle Kommunikation

Zum Umgang mit kulturellen Unterschieden

Ziele / Inhalte / Arbeitsweisen:
Im Zuge einer fortschreitenden Europäisierung und einer zunehmenden Dynamik der Internationalisierungsprozesse in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft, aber auch in den Bereichen Kultur und Medien gewinnt die Erforschung interkultureller Kommunikation zunehmend an Bedeutung. Nicht zuletzt auf Grund von so unterschiedlichen Phänomenen wie den zunehmenden Verflechtungsprozessen im Rahmen der EU, globaler Migrationsbewegungen, Auslandsentsendungen von Unternehmen, Massentourismus und Digitalisierung rückt die Auseinandersetzung mit Phänomenen und Prozessen interkultureller Kommunikation seit einigen Jahrzehnten auch in den Fokus der Wissenschaft.
Die Veranstaltung gibt einen Überblick über aktuelle Gegenstandsbereiche der interkulturellen Kommunikationsforschung und thematisiert neben methodischen Fragestellungen auch zentrale Begriffe, Anwendungsgebiete und theoretische Modelle wie z.B. Kultur, interkulturelle Kompetenz und Kulturkontakt, aber auch Fremdwahrnehmungsprozesse und Fremdverstehen, Kulturtransfer und interkulturelles Management.

Dozent: Dr. Thomas Schmidtgall
Zeit: jeweils freitags ab dem 17.04.2020 von 10:00 - 12.00 Uhr
Ort: Universität des Saarlandes, Gebäude n.b.

LSF- Nr.: 123606
Semesterwochenstunden: 2

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BK 015: Malerei in Flandern

Ziele / Inhalte / Arbeitsweisen:
Die fünfteilige Reihe betrachtet in einem Überblick die Höhepunkte der flämischen Malerei vom späten Mittelalter bis ins 19./20 Jahrhundert. Die Gliederung nach geographischen Gesichtspunkten soll zu einem Besuch der originalen Kunststätten anregen.
Gent und Brügge gehören zu den wichtigen Zentren der altniederländischen Malerei:
Die Gebrüder van Eyck oder Hans Memling sind herausragende Beispiele. Die Brüsseler Werkstätten von Rogier van der Weyden oder Barent van Orley profitieren von der politischen Verbindung zum Königreich Burgund. Umgekehrt fliehen Ende des 16. Jahrhunderts eine Reihe Antwerpener Künstler aus ihrer Heimat und beeinflussen z.B. die Landschaftsmalerei des frühen Barock in Italien. Im 17. Jahrhundert sind die Werke von Antwerpener Künstlern wie Peter Paul Rubens in ganz Europa gefragt. Im 19. und 20. Jahrhundert wird zunehmend Brüssel das künstlerische Zentrum.

Dozent: Wolfgang Birk
Zeit: 5 Termine, jeweils dienstags, 28.04.20, 12.05.20, 26.05.20, 09.06.2020 und 23.06.20 von 15:30 - 17:00 Uhr
Ort: Universität des Saarlandes, Gebäude B3 1, SR 2.17

Update 20.03.20:
Voraussichtlicher Kursbeginn am 12.05.2020.

 

Beim ersten Termin (28.04.20) wird mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit einer Exkursion und ggf. ein Datum besprochen.

LSF- Nr.: 122864
Semesterwochenstunden: 2

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BK 016: Rätsel Kunst? Architektur – die Mutter aller Künste?

Ziele / Inhalte / Arbeitsweisen:
Leonardo da Vinci trug zeitlebens sein Meisterwerk „Mona Lisa“ in seinem Gepäck mit sich herum und Michelangelo plante seine David-Skulptur für den freien Raum. Wo bleibt da die Architektur als „Mutter aller Künste“ mit ihrem umschließenden und einschließenden Charakter, wie in der Einführung zum vergangenen Semester formuliert worden war und bis zum Ende des Mittelalters auch zutraf? Gehen jetzt die sogenannten primären Medien wie Malerei und Skulptur bzw. Plastik ohne die enge Bindung an die „Mutter“ thematisch und evtl. stilistisch ihre eigenen Wege?
Um diesen Fragen nachzugehen, müssen die Entwicklung der Architektur in der Neuzeit – gemeint sind hier zunächst Renaissance und Barock – und parallel dazu die Bildkünste in ihrem weiteren Werdegang betrachtet werden. Gleichzeitig darf der damit einhergehende tiefgreifende gesellschaftliche und weltanschauliche Wandel nicht außeracht gelassen werden. Ein spannender Fragenkomplex!

Dozent: Michael Wack
Zeit: 8 Termine, jeweils montags vom 20. April 2020 bis 15. Juni 2020 von 18:00 - 19:30 Uhr
Ort: Universität des Saarlandes, Gebäude A4 2, SR 0.15

Update 20.03.2020:
Voraussichtlicher Kursbeginn am 07.05.2020.

 

LSF- Nr.: 122893
Semesterwochenstunden: 2

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BK 017: Die Deutschen und ihre Kolonien

„Wir wollen niemanden in den Schatten stellen, aber wir verlangen auch unseren Platz an der Sonne.“

Ziele / Inhalte / Arbeitsweisen:
Von den 1880er Jahren bis 1919 besaß das Deutsche Reich das gemessen an der Fläche drittgrößte, gemessen an der Bevölkerungszahl viertgrößte Kolonialreich. Während Otto von Bismarck kolonialen Bestrebungen lange Zeit skeptisch gegenüberstand, trieben vor allem private Vereine und Gesellschaften die Kolonialpropaganda in Deutschland voran und versuchten, die öffentliche Stimmung in ihrem Interesse zu beeinflussen. Als Argumente wurden vor allem wirtschaftliche Interessen wie die Gewinnung neuer Ressourcen und Entstehung neuer Absatzmärkte, die Umlenkung der starken deutschen Auswanderungsbewegung von den Vereinigten Staaten in ein koloniales Neu-Deutschland, die Schaffung einer neuen „nationalen Aufgabe“, die von sozialen Spannungen und Konflikten ablenken sollte sowie die Idee einer zivilisatorischen Mission Deutschlands angeführt. Ab 1884 wurden „deutsche Schutzgebiete“ in Südwestafrika (heute Namibia), Togo, Kamerun, Ostafrika (heute Tansania, Burundi und Ruanda), in Neuguinea und der Südsee sowie im chinesischen Kiautschou erworben. Bis auf Deutsch-Südwestafrika, das als Siedlerkolonie gedacht war und wo rund 12.000 deutsche Siedler lebten, handelte es sich dabei vornehmlich um Handelskolonien mit einer nur geringen deutschen Präsenz. Profite machten dabei allerdings nur private Unternehmen und Handelsgesellschaften; wie Bismarck schon 1868 prophezeit hatte, überstiegen „die Kosten, welche die Gründung, Unterstützung und namentlich die Behauptung der Kolonien veranlaßt [...] den Nutzen, den das Mutterland daraus zieht“. Im heutigen Bewusstsein sind wohl vor allem die Kolonialkriege – der Aufstand der Herero und
Nama 1904 in Deutsch-Südwestafrika und der Maji-Maji-Aufstand 1905/1906 in Deutsch-Ostafrika – negativ präsent geblieben, die allerdings in der Folge zu einer „Verwissenschaftlichung“ der deutschen Kolonialpolitik und einer besseren Behandlung der einheimischen Bevölkerung führten. Nach dem Verlust der Kolonien 1919 im Versailler Vertrag war die Stimmung in Deutschland jedoch eine andere: Man bemühte sich im Sinne eines Revisionismus, die Verdienste der deutschen Kolonialherrschaft im besten Licht darzustellen und für eine Rückgabe der Kolonien zu werben. In den 1960er Jahren rückten die Kolonien im Kontext der weltweiten Entkolonialisierung und Unabhängigkeitsbestrebungen erneut ins Interesse der Forschung, dieses Mal jedoch unter einem explizit antiimperialistischen Blickwinkel und mit vor allem sozialhistorischen Fragestellungen. Die wachsende Globalisierung seit den 1990er Jahren lenkte den Blick erneut auf die Kolonialgeschichte, weil man sich auf die Suche nach der Vorgeschichte der weltweiten Vernetzungen machte. Im Mittelpunkt des Interesses stehen seither vor allem kulturgeschichtliche Themen; es geht etwa um Fragen des Erinnerns, der Identität und der Nachwirkungen kolonialer Vergangenheit. In dem Kurs sollen unterschiedliche Aspekte der deutschen Kolonialgeschichte und ihrer Erforschung, die hier nur angedeutet werden können, behandelt und diskutiert werden.

Dozentin: Dr. Sabine Penth
Zeit: 8 Termine, jeweils mittwochs ab dem 6. Mai 2020, von 12.15‒13.45 Uhr
Ort: Universität des Saarlandes, Gebäude A4 2, SR 0.15

LSF-Nr.: 123712
Semesterwochenstunden: 2

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BK 018: Auf nach Westen

Orientalische Funde und Einflüsse in den Kulturen des Mittelmeerraumes

Ziele / Inhalte / Arbeitsweisen:
Der Ursprung europäischer Kunst und Kultur liegt in der Antike Griechenlands und Roms – diese lange Zeit gültige Auffassung gilt heute zurecht als nicht mehr korrekt. Denn die griechische Zivilisation hatte Vorläufer, unter anderem in den Kulturen des Alten Orients. Doch wie erlangten die Menschen des Mittelmeerraumes Kenntnis von diesen? Orientalische Objekte gelangten als luxuriöse Importstücke oder Weihgaben an viele Orte Griechenlands, Italiens und noch weiter. In den frühen Jahrhunderten des ersten Jahrtausends v. Chr. bildet sich unter diesem Einfluß der sogenannte „orientalisierende“ Stil in der griechischen Kunst heraus. Vergleichbares läßt sich auch für die Kultur der Etrusker in Italien feststellen.
Der Brückenkurs wird, von Osten nach Westen gehend, Fundorte und Fundstücke von Orientalia vorstellen und ihren möglichen Einflüssen auf die annehmenden Kulturen nachgehen.

Dozentin: Dr. Ulrike Bock
Zeit: 8 Termine, jeweils donnerstags ab dem 16. April 2020 von 18:15 - 19:45 Uhr
Ort: Universität des Saarlandes, Gebäude n.b.

LSF- Nr.: 122875
Semesterwochenstunden: 2

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BK 019: Die älteste indoeuropäische Sprache

Ziele / Inhalte / Arbeitsweisen:
Eine „Rückkehr des Lateinunterrichtes“, das heißt die wieder wachsende Beliebtheit des Faches Latein, wird in unserer Zeit immer wieder, oft mit Überraschung, festgestellt. Latein ist aber keinesfalls die älteste indoeuropäische Sprache, die wir kennen und verstehen können. Bereits ein Jahrtausend zuvor wurde mit dem in Keilschrift geschriebenen Hethitischen in Anatolien eine weitere Sprache aus dieser Sprachgruppe verschriftet; auch ihre Texte sind für moderne Leser zugänglich. Sie sind interessant, sowohl als Originalquellen für die Erschließung der Geschichte und Kultur der Hethiter, als auch für eine Auseinandersetzung mit den Ursprüngen der noch heute in Europa lebenden Sprachen. Der Kurs wird die Grundzüge der hethitischen Sprache vorstellen und sich der Lektüre von Originaltexten widmen, das Kursniveau wird sich dabei nach dem Kenntnisstand der Teilnehmenden richten. Da die Texte in moderner Umschrift vorliegen, wird die größte Hürde auf dem Weg zur hethitischen Sprache, das mühsame Erlernen der zahlreichen Keilschriftzeichen, weitgehend vermieden.

Dozentin: Dr. Ulrike Bock
Zeit: 8 Termine, jeweils donnerstags ab dem 02. Juli 2020 von 18:15 - 19:45 Uhr
Ort: Universität des Saarlandes, Gebäude n.b.

LSF- Nr.: 122878
Semesterwochenstunden: 2

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BK 020: Kulturelle Grundlagen eines „Europäischen Gedächtnisses“

Die Epoche der Aufklärung

Bei der Frage nach einer kulturellen Grundlage Europas, also nach gemeinsamen und übergreifenden Traditionen und Werten, wird nicht selten auf die paneuropäische Epoche der Aufklärung als eine der kulturell prägendsten Umbrüche der Geistes- und Ideengeschichte verwiesen. So werden im Verlauf des 18. Jahrhundert bisherige ‚Gewissheiten‘ wie die Allgemeingültigkeitsansprüche von Religion und Adel infrage gestellt, und der vielbeschworene „Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit“ (Immanuel Kant) zum neuen Idealbild des Denkens. Das Streben nach politischer Freiheit (durch demokratische Strukturen und Gewaltenteilung), nach gesellschaftlicher Freiheit (durch allgemeine Menschen- und Bürgerrechte) oder nach wissenschaftlicher Freiheit (durch universelle Forschung und Bildung) begründete radikale Paradigmenwechsel in den gesellschaftlichen, politischen, kulturellen, ökonomischen und religiösen Systemen. Dieses Denken beeinflusste einerseits Schriftsteller(innen) und Künstler(innen), wurde aber gleichzeitig wiederum in Gedichten, Romanen oder Werken der Bildenden Kunst gespiegelt und – durch gesellschaftliche Entwicklungen und technologische Fortschritte (etwa steigende Alphabetisierung, Einrichtung von Leihbibliotheken und Lesezirkeln, günstigere Druckverfahren etc.) – verbreitet.

Dozent: Jun.Prof Dr. phil. Jonas Nesselhauf
Zeit: jeweils montags vom 20.04.2020 - 29.06.2020 von 18.15 bis 19.45 Uhr
Ort: Universität des Saarlandes, Gebäude B3 1, SR 1.30

LSF- Nr.: 123689
Semesterwochenstunden: 2

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BK 021: Alkibiades - Staatsmann und Feldherr...

...im Zeitalter der attischen Demokratie und des Peloponnesischen Krieges

Ziele / Inhalte / Arbeitsweisen:
Anerkannter Politiker, begnadeter Redner und tatkräftiger Feldherr – das sind nach wie vor die gängigen, von antiken Autoren wie Thukydides und Xenophon vorformulierten modernen Urteile über Alkibiades (451–404 v.Chr.), einen der charismatischsten, aber auch umstrittensten Politiker des klassischen Athens. Opportunist, Demagoge und „Macchiavelli“ der Antike – das sind demgegenüber bereits Wertungen der antiken Alkibiades feindlichen Literatur, die nach und nach auch wieder in die kritische Geschichtswissenschaft Einzug halten. Alkibiades wurde bisher fast auschließlich in der Forschung in einschlägigen Fachzeitschriften
unter unterschiedlichen Fragestellungen behandelt, was etwas verwundern mag, da er die Politik seit dem Jahr 420 bis zum Ende des Peloponnesischen Krieges entscheidend mitbestimmte. Er stammte aus den aristokratischen Familien der Alkmaioniden und Eupatriden und fungierte während der zweiten Hälfte des Peloponnesischen Kriegs als strategischer Berater, militärischer Befehlshaber und Politiker. Bei verschiedenen Gelegenheiten wechselte Alkibiades die Seiten und war stets bemüht, Athen und Sparta gegeneinander auszuspielen. So sprach er sich um 420 v. Chr. in Athen für eine aggressive Außenpolitik aus und war ein bedeutender Befürworter der Sizilischen Expedition. Nachdem seine politischen Feinde ihn des Hermenfrevels beschuldigt hatten, floh er jedoch nach Sparta. Dort diente der Alkmaionide als strategischer Berater, der einige größere Feldzüge gegen Athen vorschlug oder leitete. Jedoch machte er sich in Sparta bald ebenfalls mächtige Feinde und war gezwungen, zum Feind nach Persien überzulaufen. Dort war er als Berater des Satrapen Tissaphernes tätig, bis seine politischen Verbündeten unter den Athenern seine Rückkehr ermöglichten. Alkibiades diente danach für einige Jahre als athenischer General, bis seine Feinde ihn schließlich zum zweiten Mal erfolgreich verbannen konnten.
Der Brückenkurs ergänzt die Vorlesung (in der die Funktionsweise der attischen Demokratie ein Schwerpunkt darstellt) und möchte Alkibiades’ Leben und seine Politik im Kontext des demokratischen Athen und des Peloponnesischen Krieges nachzeichnen, um zu verstehen, wie und warum ein solcher Prototyp des Machtpolitikers im Athen des letzten Drittel des 5. Jahrhunderts v.Chr. auf- und absteigen konnte.

Literatur:
F. Taeger, Alkibiades, Gotha 1925; J. Hatzfeld, Alcibiade. Étude sur l’histoire d’Athènes à la fin du Ve siècle, Paris 1940; W. M. Ellis, Alcibiades, London 1989; D. Gribble, Alcibiades and Athens. A Study in Literary Presentation. Oxford 1999; H. Heftner, Der oligarchische Umsturz des Jahres 411 v. Chr. und die Herrschaft der Vierhundert in Athen, Frankfurt/Main 2001; D. Kagan, The Peloponnesian War, New York/Ithaca 2003; P. J. Rhodes, Alcibiades. Playboy, general and traitor, Barnsley 2011;H. Heftner, Alkibiades. Staatsmann und Feldherr, Darmstadt 2011; H. Tarrant / M. Johnson (Hrsg.), Alcibiades and the Socratic lover-educator, Bristol 2011; S. Schmidt-Hofner, Das klassische Griechenland. Der Krieg und die Freiheit, München 2016; W. Will, Athen oder Sparta. Die Geschichte des Peloponnesischen Krieges, München 2019.

Dozent: Dr. Timo Klär
Zeit: 8 Termine, jeweils donnerstags, ab dem 09.04.2020 von 14:15 - 15:45 Uhr
Ort: Universität des Saarlandes, Gebäude n.b.

Update 20.03.2020:
Voraussichtlicher Kursbeginn am 07.05.2020.

LSF- Nr.: 123587
Semesterwochenstunden: 2

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BK 022: „Wir schaffen das!“ - Integrationsfragen in Europa

Ziele / Inhalte / Arbeitsweisen:
Als Ausgangspunkt und Diskussionsgrundlage für unsere gemeinsamen Sitzungen dienen stets kurze Zeitungsartikel, in denen Fragestellungen zum Thema „Integration“ behandelt werden. An den Länderbeispielen Deutschland, Frankreich und Luxemburg konzentrieren wir uns aus kulturwissenschaftlicher Perspektive auf die Auseinandersetzung und den Umgang europäischer Gesellschaften mit den „Anderen“. Dabei gehen wir gemeinsam, interaktiv und dialogorientiert, insbesondere auf folgende zentrale Fragestellungen und Themen ein:

  • „Was ist Integration und wenn ja, wie viele?“ Begriffsklärung und Grenzen eines Modewortes
  • Sprache und „Integration“: Von „Flüchtlingswellen“ und „Asyltourismus“
  • Wessen Menschenrechte? Europäischer Anspruch/ europäische Realität
  • Gibt es ein „Wir“ und gibt es „die Anderen“? Konstruktionen des Selbst und des „Anderen“
  • Ein „rechtes Problem“? Diskurse zur vermeintlichen Unvereinbarkeit des „Wir“ mit „den Anderen“ aus der Mitte der Gesellschaft
  • „Wir schaffen das?“ Integrationskonzepte in Deutschland, Frankreich und Luxemburg

Alternative Fragestellungen können jederzeit eingebracht und vorgeschlagen werden. Das Dossier wird Ihnen nach Ihrer Einschreibung und online zur Verfügung gestellt. Dieses bildet die Materialgrundlage der Sitzungen.

Dozentin: Aurore Reck
Zeit: 6 Termine, jeweils donnerstags vom 04. Juni 2020 bis 09. Juli 2020 von 17:00 - 18:30 Uhr
Ort: Universität des Saarlandes, Gebäude A4 2, SR 0.15

LSF- Nr.: 122894
Semesterwochenstunden: 2

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BK 023: Berühmte und interessante Rechtsfälle und Prozesse...

...in der Antike. Wie würden Sie entscheiden?

Ziele / Inhalte / Arbeitsweisen:
In diesem Brückenkurs widmen wir uns großen Prozessen und Rechtsfällen der heidnischen Antike. Wir beginnen mit einer Auswahl von Fällen aus dem klassischen Athen, darunter natürlich der Hermenfrevel aus dem Jahr 415 v. Chr. und der Sokrates-Prozess, der wohl bekannteste Skandal der griechischen Rechtsgeschichte. Dieser wird auf neuestem Forschungsstand noch einmal unter die Lupe genommen. Das griechische Gerichtswesen genoss keinen guten Ruf. Zu viele Prozesse wurden angestrebt, zu viele Urteile wurden nach dem Dafürhalten der Zeitgenossen von den Laienrichtern eher aus dem Grund gefällt, dass eine Partei sich als rhetorisch geschickter erwies. Andere beklagten sich, dass die Gerichte stark politisiert waren. Und tatsächlich sind diese Prozesse ohne den zeitgenössischen historischen, politischen, kulturellen und religiösen Kontext nicht zu verstehen. Eine ähnlich große Prozessfreudigkeit wie das klassische Athen findet sich in der späten römischen Republik. Auch hier werden einige berühmte und interessante Fälle ausgewählt und ein Einblick in das Prozesswesen der späten Republik gewährt. Die letzten Beispiele führen in die Zeit des Prinzipats, hier geht es um Majestätsbeleidigung, Zauberei, Magie und Verschwörungen gegen den Princeps.

Dozentin: Karen Aydin
Zeit: 8 Termine, jeweils donnerstags ab dem 14. Mai 2020 von 18.00 - 19.30 Uhr
Ort: Universität des Saarlandes, Gebäude B3 1, SR 2.30

LSF-Nr.: 122970
Semesterwochenstunden: 2

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BK 024: Nachgehakt: Die islamische Welt im Fokus

Länder der islamischen Welt

Ziele / Inhalte / Arbeitsweisen:
Seit dem 11. September sind die Islamische Welt, der Islam und seine radikalen Ausprägungen in Gestalt von Islamismus und islamistischem Terror verstärkt ins Bewusstsein der Weltöffentlichkeit gerückt. Allerdings handelte es sich damals noch eher um eine Frage der „großen Politik“. Die Flüchtlingswelle im Gefolge des Arabischen Aufstands und insbesondere des Syrienkriegs hat jedoch dazu geführt, dass die Thematik nicht mehr von rein akademischem Interesse und „weit weg“ ist, sondern direkt in Deutschland angekommen. Fast jeder wird in seinem unmittelbaren Umfeld beruflich oder privat mit Zuwanderern aus dem islamischen Raum konfrontiert. Unkenntnis der fremden Kultur und Religion erzeugt Unsicherheit, die entweder zu Angst vor dem Fremden oder auch zu falscher Rücksichtnahme führen kann; beides aber steht einer Integration der Zuwanderer eher im Wege und ist zudem dem gesamtgesellschaftlichen Klima abträglich. Orientalisten, Religionswissenschaftler und Historiker können hier Abhilfe schaffen, indem sie solide Kenntnisse über die islamische Welt, ihre Geschichte, Religion, Kultur(en) und Sprachen vermitteln. So können die Geisteswissenschaften einen wichtigen Beitrag in der aktuellen politischen Diskussion leisten.
In der Diskussion mit den Referent/innen der vergangenen Semester wurde immer wieder betont, dass Islam nicht gleich Islam sei; und hier ist nicht nur an die grundlegende Spaltung zwischen Sunniten und Schiiten zu denken, an die vier Rechtsschulen oder an einzelne fortschrittlichere oder konservativere Splittergruppen. Auch die Kultur der Länder und Regionen übt einen Einfluss darauf aus, wie eine Religion gelebt und durch welche Traditionen sie beeinflusst wird. Im Sommersemester sollen daher verschiedene Länder und Regionen der islamischen Welt im Mittelpunkt der Betrachtung stehen. Das genaue Programm entnehmen Sie bitte der Ankündigung auf unserer Homepage.

Dozentin/Moderation: Dr. Sabine Penth
Referent/innen: siehe aktuelle Aushänge und Ankündigung auf der Homepage des ZelL
Zeit: 8 Termine, jeweils donnerstags ab dem 07. Mai 2020 von 16.30-18.00 Uhr
Ort: Universität des Saarlandes, Gebäude B3 1, SR 2.30

LSF-Nr.: 123688
Semesterwochenstunden: 2

Kursanmeldung

BK 025: Spiel im Spiel

Ziele / Inhalte / Arbeitsweisen:
Wenn in der Handlung eines Theaterstücks selbst ein Stück aufgeführt wird, spricht man vom „Spiel im Spiel“ oder von „Theater auf dem Theater“. Häufig wird in diesen Binnenstücken die eigentliche Handlung reflektiert – man denke an Hamlet – oder ein Kommentar zu den Konventionen des Theaters abgegeben. Dieses literarische Verfahren hat eine lange Tradition. Entsprechend werden wir Stücke aus vier literarischen Epochen betrachten. Folgende Texte werden in der angegebenen Reihenfolge besprochen:

  • William Shakespeare: Ein Sommernachtstraum (ich (K. Walstra) empfehle die zweisprachige dtv-Ausgabe in der Übersetzung von Frank Günther)
  • Ludwig Tieck: Der gestiefelte Kater (Reclam)
  • Luigi Pirandello: Sechs Personen suchen einen Autor (Reclam)
  • Peter Handke: Publikumsbeschimpfung (Edition Suhrkamp)

Dozent: Kerst Walstra M. A. (kerst.walstra@freenet.de)
Zeit: 8 Termine, jeweils donnerstags ab dem 30. April 2020 von 16:00 - 17:30 Uhr
Ort: Universität des Saarlandes, Gebäude B3 1, SR 2.18

Update 20.03.2020:
Voraussichtlicher Kursbeginn am 07.05.2020.

 

LSF- Nr.: 122862
Semesterwochenstunden: 2

Kursanmeldung

 

Themenbereiche "Bildung" und "Gesundheit" im Sommersemester 2020

BK 026: On the sunny side of the street

Eine Einführung in die Positive Psychologie

Ziele / Inhalte / Arbeitsweisen:
Wohlbefinden, Eudämonie, Glück, Charakterstärken…Was große Philosophen schon längst beschäftigte und später erste wissenschaftliche Aufmerksamkeit in der Humanistischen Psychologie erlangte, hat sich in den letzten zwanzig Jahren unter der Bezeichnung „Positive Psychologie“ zu einem eigenen wissenschaftlichen Zweig der Psychologie entwickelt. Innerhalb des Kurses werden die zentralen Theorien und Modelle der Positiven Psychologie vorgestellt, die allesamt um die Fragen kreisen:

  • Was macht das Leben lebenswert?
  • Was verhilft Menschen zur Entfaltung ihrer Stärken?

Es sei bereits vorweg genommen, dass die Abwesenheit von Krankheit noch lange nicht mit subjektivem und psychologischem Wohlbefinden einhergehen muss.
Ergänzend zu den theoretischen Hintergründen, werden noch einzelne Interventionsmaßnahmen vorgestellt und kleine Übungen durchgeführt.

Dozentin: Angelina Müller, M.A.
Zeit: jeweils dienstags ab dem 05. Mai 2020 von 10.15 -11.45 Uhr
Ort: Universität des Saarlandes, Gebäude A4 2, SR 0.15

LSF- Nr.: 122903
Semesterwochenstunden: 2

Kursanmeldung

BK 027: Positive Psychologie: Positive Beziehungen I und II

Ziele / Inhalte / Arbeitsweisen:
In der ersten Sitzung des Seminars zum Thema „Positive Beziehungen“ beschäftigen wir uns mit gesundheits- und entwicklungspsychologischen Erkenntnissen über soziale Unterstützung und Emotionen: Wie wirkt sich soziale Unterstützung auf die Gesundheit aus und welche Rolle spielen dabei Hormone, etwa das Oxytocin (auch bekannt als Bindungshormon)? Und warum sind bestimmte Affekte, wie Lachen und Weinen, ansteckend und wie regulieren sie Beziehungen?
In der zweiten Seminarsitzung wenden wir uns tiefenpsychologischen Erkenntnissen über die (unbewusste) Kommunikation in Zweierbeziehungen zu: Wie halten wir einen konstruktiven Dialog und wie hilft uns paradoxerweise die Erkenntnis, dass Aussagen wie: „Immer musst du…“ und „Nie machst du…“, den anderen schnell auf 180 bringen? Und was sind die Chancen und Herausforderungen, wenn es in Paarbeziehungen
eine besonders gute Passung gibt?

Dozent: Dipl.-Psych. Jeremy M. Hoffmann, Universität Trier, Abteilung Gesundheitspsychologie
Zeit: 01.09.2020 von 10-13:15 Uhr
Ort: Universität des Saarlandes, Gebäude A4 2, SR 0.15

LSF- Nr.: 123696
Semesterwochenstunden: 1

Kursanmneldung

BK 028: Kinder und Jugendliche in ihrer Trauer begleiten

Ziele / Inhalte / Arbeitsweisen:
Wenn ein naher Verwandter, Familienangehöriger oder das geliebte Haustier stirbt, dann sind das Gründe, um zu trauern. Traurige Ereignisse gehören zu unserem Leben wie Spaß und Lebensfreude. Doch die Trauer ist in ihrem Wesen oft nicht so greifbar und scheint zu Beginn meist unüberwindbar. Deshalb ist es wichtig, dass alle Hinterbliebenen, insbesondere Kinder und Jugendliche, über ihren Verlust reden können und von den Menschen um sie herum ernst genommen werden, sonst fühlen sie sich mit ihrem Schmerz verzweifelt und alleine gelassen. Wenn dies geschieht, wird der Trauer- und Heilungsprozess behindert. Die Folge ist, dass Schmerz verdrängt wird und die Trauernden sich zurückziehen und sich abkapseln. Oft wird sich gegen die Trauer regelrecht gewehrt und die Gefühle von Traurigkeit werden unterdrückt, ohne dass das Leid jemals aufgelöst wird. In diesem Tagesseminar wird im Speziellen auf die Besonderheiten der Trauer bei Kindern und Jugendlichen eingegangen. Fachwissen und Selbsterfahrung wird erlebt und befähigt die Teilnehmer zu einer angemessenen Trauerbegleitung.

Dozentin: Patricia Hilbig, seit 10 Jahren selbstständige Unternehmensberaterin im Raum München, Betriebswirtin & Marketing Expertin, Business Coach & Gesundheitscoach, Innovationsmoderatorin, Trauerbegleiterin für Kinder- und Jugendliche & Krisenbegleiterin
Zeit: 08.06.2020 von 9:30-12:30 Uhr und 14:00 bis 17:00 Uhr
Ort: Geb. A4 4, SR 2.42

LSF- Nr.: 122904
Semesterwochenstunden: 1

Kursanmeldung

BK 029: Kommunikation auf Augenhöhe

Einführung in die Transaktionsanalyse

Ziele / Inhalte / Arbeitsweisen:
Wer kennt das nicht? Man nimmt sich vor: „Beim nächsten Mal reagiere ich bestimmt anders.“ Und was passiert? Wir geraten wieder in die gleichen ausweglosen Situationen, sei es am Arbeitsplatz, in der Familie oder im Freundeskreis. Aber es gibt Abhilfe: Mit der richtigen Kommunikationsmethode kann man lernen jederzeit die passende Antwort zu finden. In dem Kommunikationskurs führt der Diplom-Psychologe Nico Janzen in die Methode „Transaktionsanalyse“ ein. Neben der Vermittlung von theoretischen Grundlagen lernen die Seminarteilnehmer*innen ihr eigenes Kommunikationsverhalten zu analysieren und zu verbessern.
Inhalte:

  • Grundlagen der Transaktionsanalyse
  • Persönlichkeitspsychologie (Erkennen von Ich-Zuständen)
  • Kommunikationspsychologie (Analyse von Transaktionen)
  • Aufdecken von Manipulationsstrategien (psychologische Spiele)
  • Entwicklungspsychologie (Wie beeinflussen frühe Entscheidungen unser Denken, Fühlen und Handeln?)
  • Gefühle und Ersatzgefühle und Symbiosen in Beziehungen (Wie können wir lernen, mit uns und anderen besser auszukommen?)


Unterrichtsmethoden:

  • Theorie-Input
  • Rollenspiele
  • Praktische Übungen

Dozent: Dipl.-Psych. Nico Janzen

Zeit:

  • Freitag, 24. April 2020 ab 16:00 Uhr bis ca. 17:00 Uhr (Vorbesprechung)
  • Freitag, 08. Mai 2020 von 14:00 - 21:00 Uhr
  • Samstag, 09. Mai 2020 von 9:00 - 18:00 Uhr

Ort: Geb. A4 2, SR 0.15

LSF- Nr.: 122905
Semesterwochenstunden: 2

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BK 030: Lebenszielanalyse und Lebenszielplanung

Psychologie des Lebenssinns

Ziele / Inhalte / Arbeitsweisen:
Vielen Menschen stellen sich irgendwann die Frage nach dem Sinn des Lebens. Weil Lebensziele verloren gegangen sind, weil einem plötzlich bewusst wird, dass man sich eigentlich nie getraut hat, Lebensziele zu formulieren oder weil das Lebensziel, für das man sich auspowert, krank macht. In dem Seminar werden aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse der Psychologie des Lebenssinns greifbar und für die Praxis nutzbar vermittelt. Auf der Grundlage empirischer Forschungsergebnisse erfahren die Teilnehmenden, welche Dimensionen von Sinn es gibt und wie man sie für sich bzw. für seine Klienten entdecken kann. Es besteht die Gelegenheit zu philosophischen und reflektierenden Selbsterkundungen.

Inhalte:

  • Sinn suchen
  • Sinn definieren
  • Sinnvariationen
  • Sinnkrisen
  • Sinn und Glück
  • Sinn, Gesundheit und Krankheit
  • Arbeit und Sinn

Unterrichtsmethoden:

  • Theorie-Input
  • Reflexionsübungen

Dozent: Dipl.-Psych. Nico Janzen
Zeit:

  • Freitag, 24. April 2020 ab 17:00 Uhr bis ca. 18:00 Uhr (Vorbesprechung)
  • Freitag, 05. Juni 2020 von 14.00 - 21.00 Uhr,
  • Samstag, 06. Juni 2020 von 09:00 - 18:00 Uhr

Ort: Geb. A4 2, SR 0.15

LSF- Nr.: 122906
Semesterwochenstunden: 2

Kursanmeldung

BK 031: Betzavta

Ein Bildungskonzept zur Toleranz-, Demokratie- und Menschenrechtserziehung

Betzavta (hebräisch) heißt „miteinander“ und meint damit ein Ringen um ein gutes gesellschaftliches Miteinander in einer Welt der Vielfalt an Identitäten und Lebensentwürfen. Das Konzept wurde 1988 von Dr. Uki Maroshek-Klarman am ADAM-Institut in Jerusalem auf der Grundlage eines humanistischen Menschenbildes entwickelt. Vom Zentrum für angewandte Politikforschung (LMU München) wurde es einige Jahre später mit Unterstützung der Bertelsmann Stiftung an deutsche Bildungsarbeit adaptiert. Den theoretischen Rahmen für den Dialogprozess als eine Hauptmethode in der Arbeit mit dem Konzept bilden die Begriffe „Freiheit“ und „Gleichheit“. Besondere „Aktivitäten“ und eine spezielle Moderationsmethode bewirken bei den Teilnehmenden ein gewolltes inneres „Dilemma“, aus dem ein Perspektivwechsel mit Zuwachs an Handlungskompetenz resultieren kann. Betzavta wird mittlerweile in vielen Ländern schulisch und außerschulisch eingesetzt, nachdem es zwischenzeitlich an unterschiedliche Zielgruppen wie Kinder, Jugendliche, Studierende und Erwachsene angepasst wurde.
Der Workshop beinhaltet eine Einführung in das Konzept, will aber auch die Methode erfahr- und spürbar machen.

Dozentin:Dorothee Neurohr-Gebhardt, Berufsfachschullehrerin/Gesundheitswesen, Ethikberaterin/Gesundheitswesen, Systemische Supervisorin, Betzavta-Trainerin
Zeit: Samstag: 25. April 2020 von 9.30-16.00 Uhr
Ort: Universität des Saarlandes, Geb. A4 2, SR 0.15

LSF- Nr.: 122907
Semesterwochenstunden: 1

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BK 032: Autobiographie

Schreiben eigener Texte und Analyse ausgewählter Lebensgeschichten

Ziele / Inhalte / Arbeitsweisen:
Durch Analyse und Vergleich fremder Autobiographien werden die Kursteilnehmer*innen die jeweiligen literarischen Spielarten von autobiographischem Schreiben und die Vielfalt dieses Genres kennen lernen. Sichtbar werden die fließenden Grenzen zwischen Wahrheit und Dichtung und die Möglichkeiten von Offenbarung und Verbergen im Sinne des Authentischen. Methoden zur Rekonstruktion des eigenen Lebenslaufes und der Familiengeschichte, wie sie in der Familientherapie üblich sind, sollen helfen, eigene Themen zu entwickeln. Außerdem liefert die Kursleiterin Hilfestellungen bei der Überwindung eventueller Schreibblockaden. Die entstehenden autobiographischen Texte der Teilnehmer*innen werden analysierend besprochen, aber nicht bewertet; jeder soll seinen einzigartigen Ressourcen auf die Spur kommen und zu seiner spezifischen  Ausdrucksweise finden.
Ziel der Veranstaltung ist die Ermutigung der Kursteilnehmer*innen, einen kleinen, eigenen autobiographischen Text über einen bestimmten Lebensabschnitt so zu vollenden, dass er den eigenen literarischen, künstlerischen Ansprüchen genügt.

Dozentin: Uschi Schmidt-Lenhard, M.A.
Zeit: 7 Termine, jeweils dienstags ab dem 07. April 2020 von 17:00 - 19:00 Uhr, die weiteren Termine werden im Seminar bekannt gegeben.
Ort: Universität des Saarlandes, Gebäude B3 1, SR 2.17

LSF- Nr.: 122920
Semesterwochenstunden: 2

Kursanmeldung

BK 033: Achtsamkeit – Leben im Augenblick

Ziele / Inhalte / Arbeitsweisen
Die Praxis der Achtsamkeit hat ihre Wurzeln in der Meditation, die im Buddhismus gelehrt wird. Was macht sie so interessant für uns? Hohe Herausforderungen im Beruf und Alltag stressen uns. Deshalb sollte es bewusste Augenblicke der Ruhe geben. Wer zufrieden ist, kann mehr leisten. Ein paar Minuten nichts tun, an nichts denken, entspannt Körper, Geist und Seele.
In einer dreiteiligen Veranstaltungsreihe lernen Sie, wie man spielend die Achtsamkeit in den Alltag integrieren kann. So werden die Achtsamkeit in der Ernährung, die Meditation, das achtsame Selbstmanagement  als auch die dauerhafte Umsetzung der Veränderung im Alltag in drei Blöcken angeboten.

  • 1. Achtsamkeit in der Ernährung

Achtsames Essen ist keine neue Diät. Es wird nicht über Kalorien, Körpergewicht oder Speisepläne gesprochen. Das achtsame Essen beschäftigt sich vielmehr mit den unbewussten Aspekten rund um unser  Essverhalten. Also wann, warum, wo und wie wir essen. Achtsames Essen macht nicht nur zufrieden, sondern auch gesund. Im Workshop werden neben dem Thema „Essen und Psyche“, die Anleitung für ein achtsames Essen gegeben. Ferner wird auf den Hype um die Superfoods im Vergleich zu regionalen Superfoods diskutiert, auf den Nährstoffbedarf in stressigen Zeiten und auf Naturheilmittel zur Stressbewältigung eingegangen.

  • 2. Achtsamkeitsübungen, Meditation und Entspannung

Tage der Achtsamkeit in unserem Leben bedeutet, dass wir bewusster, intensiver und entspannter leben. Die Auswirkungen der Achtsamkeitsübungen auf das Gehirn werden anhand wissenschaftlicher Studienerkenntnissen kurz erläutert. Es wird ein Einblick in eine Atemmeditation gegeben und daneben werden verschiedene Entspannungsverfahren erläutert.

  • 3. Achtsamkeit im Selbstmanagement

In diesem Teil der Veranstaltungsreihe geht es um das bewusste Einräumen der Augenblicke der Ruhe in den Alltag. Im Workshop werden die Themen Chronobiologie, Organisation, Zeitmanagement als auch Schlaf behandelt. Des Weiteren wird auf die Bedeutung von Pausen im Alltag eingegangen. Dazu werden einige Übungen für Kurzpausen eingeübt. Um eingefahrene Lebenswege für die Umsetzung neuer Lebensziele zu verändern, bedarf es einer guten Portion Mut, Durchhaltevermögen, Geduld, Gelassenheit und Humor. Die Teilnehmer*innen lernen, wie Sie die Achtsamkeit in den Alltag integrieren und sich kleine Rettungsanker als Hilfestellung setzen können.

In der dreiteiligen Veranstaltungsreihe werden praxisrelevante Tipps gegeben und alltagstaugliche Techniken eingeübt.

Dozentin: Waltraud Ewen, M.A., LL.M., Wirtschaftsmediatorin (FH), Dozentin am Zentrum für lebenslanges Lernen (ZelL) im Schwerpunktbereich „Bildung und Gesundheit“. Sie arbeitet als Coach und Lehrende in verschiedenen Arbeitsbereichen und verfügt über umfassende Kenntnisse im Stressmanagement.
Zeit: 3 Termine, jeweils freitags von 9.30 -16:00 Uhr

  • 04.09.20
  • 11.09.20
  • 25.09.20


Ort: Universität des Saarlandes, Gebäude B3 1, SR 1.30

LSF- Nr.: 122917
Semesterwochenstunden: 2

BK 034: Dem Gedächtnis auf die „Sprünge“ helfen

Ziele / Inhalte / Arbeitsweisen:
Ich habe ein Gedächtnis wie ein Sieb!
Was wollte ich im Keller..?
Ich vergesse so viel…….
Dies sind bekannte Floskeln, die immer wieder zu hören sind. Tatsache ist, dass geistige Fitness nicht nur ein Thema für ältere Menschen ist, sondern sich durch alle Altersgruppen zieht. Wie keine Generation zuvor sind wir gefordert und fordern uns. In dieser Kursreihe haben Sie die Möglichkeit, „Ihre grauen Zellen“ zu aktivieren. Sie lernen Übungen kennen, die alle Gehirnfunktionen gleichermaßen beanspruchen, um Ihr  Denkvermögen im Alltag zu vermehren und Ihre geistige Leistungsfähigkeit flexibel halten können. Das Übungsprogramm, das mit Freude und ohne Leistungsdruck durchgeführt wird, trainiert bei allen Terminen die gesamten Gedächtnis- und Hirnleistungen.
Die einzelnen Termine haben Schwerpunkte in dem jeweiligen Trainingsziel

  • 1.Termin Wortfindung / assoziatives Denken, heißt: Abrufen von Wörtern aus dem Wortspeicher. Bewusst machen des eigenen Wortschatzes.
  • 2.Termin Konzentration / Wahrnehmung, bedeutet Aufmerksamkeit auf eine bestimmte Zeit und einer Sache zu lenken.
  • 3.Termin Denkflexibilität / Urteilsfähigkeit, ist die Fähigkeit Entscheidungen zu treffen nach Abwägen aller bekannten Faktoren.
  • 4.Termin Merkfähigkeit, die Fähigkeit; Wahrnehmungen kurz-mittel und langfristig zu merken.

Im Sommersemester findet ein Brückenkurs für Fortgeschrittene statt.
Maximale Teilnehmerzahl: 15

Dozentin:Edeltrud Schätzel, Fachpräventologin für geistige Fitness ®, Mitentwicklerin von MemoMoves®; Entwicklerin des Schüler & Eltern Lerncoach®; Lern- Gedächtnistrainerin; Ausbilderin im deutschen Turnerbund
Zeit: Freitags, jeweils von 09:00 - 12:00 Uhr

  • 08.05.20,
  • 29.05.20,
  • 19.06.20 und
  • 26.06.20,

Ort: Geb. A4 2, SR 0.15

LSF- Nr.: 122921
Semesterwochenstunden: 2

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BK 035: Resilienz - oder der Weg zur inneren Stärke

Ziele / Inhalte / Arbeitsweisen:
Unter Resilienz wird die psychische und mentale Widerstandskraft bezeichnet, mit der es gelingt, schwierige Lebenssituationen, Lebenskrisen, Umbruchsituationen in Familie und Beruf oder auch Verluste, Niederlagen, Rückschläge zu überwinden und Veränderungen annehmen zu können. Diese Reservefähigkeit ermöglicht es dem Menschen aus Krisen gestärkt hervorzugehen, in schwierigen Situationen handlungsfähig zu bleiben, Herausforderungen und Stress kompetent zu meistern. Wichtig ist hierbei, dass Resilienz erworben und gelernt und damit die Führung für das eigene Leben in die Hand genommen und behalten werden kann.
Dieses Seminar beleuchtet, wie Grundlagen von Resilienz entdeckt und vertieft, wie Optimismus entwickelt, Akzeptanz erlernt und Selbstverantwortung übernommen werden kann. Beziehungen lassen sich so befriedigender gestalten und eigene Lebensentwürfe entwickeln. Resilienzförderung beginnt mit einer wertschätzenden Erkundung des Vorhandenen. Die Auswertung positiver Erfahrungen zeigt, auf welche Ressourcen man zurückgreifen kann. Und sie verdeutlicht, dass Krisen zeitlich begrenzt sind und überwunden werden können.

Dozent: Prof. Dr. Gabriele Hoppe, Erziehungswissenschaftlerin und Dipl. Sozialpädogin
Zeit: Freitag, 29. Mai 2020 von 13:30 - 19:30 Uhr und Samstag, 30. Mai 2020 von 9:00 - 17:00 Uhr
Ort: Universität des Saarlandes, Gebäude A 4 2, SR 0.15

LSF-Nr.: 122922
Semesterwochenstunden: 2

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BK 036: I have a dream...

Ziele / Inhalte / Arbeitsweisen:
„I have a dream…“ – wohl kaum ein Zitat wird auch heute noch so oft verwendet, wenn es darum geht, eine Vision zum Leben zu erwecken, wie die von Martin Luther King. Anlass seiner Rede am 28. August 1963 in Washington.
„Ich habe einen Traum…“ – das gilt auch heute noch für viele Menschen. Sie haben eine Vision, ein großes Ziel, ja manchmal auch nur einen Wunsch. Und trotzdem wird der Traum nicht wahr. Träume und Visionen weisen uns den Weg zum Erfolg – für uns selbst und für andere, wie das Beispiel von Martin Luther King zeigt. Ob ein Mensch erfolgreich ist liegt oft genau an drei Gründen – und gleich beim ersten spielt das Zitat
„I have a dream!“ eine entscheidende Rolle:
Hätte Martin Luther King auch nur den geringsten Zweifel spüren lassen, hätte seine Rede wohl nicht das ausgelöst, was folgte und wäre nicht in die Geschichtsbücher eingegangen. Statt zu zweifeln, treffen  erfolgreiche Menschen eine Entscheidung und gehen den Weg (dabei sind auch Umwege erlaubt), bis er sie zum gewünschten Ziel führt.
Es ist wichtig Vorbilder zu haben und deren Weg zu studieren. Was haben sie gemacht, um dorthin zu kommen, wo sie jetzt stehen? Welche Hindernisse haben sie überwunden und in welcher Form? Die Erfahrungen unserer Vorbilder helfen, die eigenen Ziele effizienter zu erreichen.
Alles was zählt, ist die Persönlichkeit des Einzelnen, dessen Bereitschaft, an seinen Zielen zu arbeiten – ebenso an sich selbst und seiner persönlichen Weiterentwicklung. Denn genau das ist unabdingbare  Voraussetzung, um Träume Wirklichkeit werden zu lassen.
Unsere Träume und Visionen sind Kunstwerke unserer Vorstellungskraft. Mit unterschiedlichen Methoden werden wir uns im Seminar unseren Träumen und Visionen nähern und versuchen, unsere bisher vielleicht unentdeckten Räume in uns zu betreten.

Dozent: Prof. Dr. Gabriele Hoppe, Erziehungswissenschaftlerin und Dipl. Sozialpädogin
Zeit: Freitag, 28. August 2020 von 13:30 - 19:30 Uhr und Samstag, 29. August 2020 von 09:00 - 17:00 Uhr
Ort: Universität des Saarlandes, Gebäude A4 2, SR 0.15

LSF- Nr.: 122923
Semesterwochenstunden: 2

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BK 037: Der Plan vom Glück - Ist Glück erlernbar?

Ziele / Inhalte / Arbeitsweisen:
Im Lehrplan angehender Manager in Harvard und auch in Oxford ist ,Glück’ im Lehrplan enthalten. Auch an einigen Schulen finden wir heute das Glück als Lehrfach auf dem Stundenplan. In diesem Seminar wollen wir darüber nachdenken, wie Sie Ihr Wohlbefinden erhöhen und das Leben intensiver genießen können. Die unterschiedlichen methodischen Zugänge sollen Sie dabei unterstützen, die Kompetenzen Glück und Zufriedenheit für sich zu verstärken, positive Dinge im Leben intensiver wahrzunehmen und insgesamt positiver zu denken. Anhand der Glückswissenschaft bekommen Sie viele Impulse und praktische Tipps. Wenn wir in der Lage sind, Momente des Glücks zu erleben, wird sich das positiv auf unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit auswirken. Glückliche Menschen sind zudem flexibler, kreativer, gelassener, versöhnlicher und
haben ein größeres soziales Netzwerk. Dies sind lebensnotwendige Ressourcen, die in der heutigen Zeit immer mehr an Bedeutung gewinnen. Erfahren Sie, wie es Ihnen gelingt, selbst für Ihr Glück verantwortlich zu sein.
Glück IST erlernbar!

Dozentin: Prof. Dr. Gabriele Hoppe, Erziehungswissenschaftlerin und Dipl. Sozialpädogin
Zeit: Freitag, 04. September 2020 von 13:30 - 19:30 Uhr und Samstag, 05. September 2020 von 09:00 - 17:00 Uhr
Ort: Universität des Saarlandes, Gebäude A4 2, SR 0.15

LSF- Nr.: 122924
Semesterwochenstunden: 2

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BK 038: Grenzgebiete der Psychologie

Eine kritische Sicht (Teil 2)

Ziele / Inhalte / Arbeitsweisen:
Der zweite Teil der Veranstaltung Grenzgebiete der Psychologie setzt die im vergangenen Wintersemester begonnene Diskussion fort. Nachdem im ersten Kurs Hypnose und Meditation im Fokus unserer Betrachtung standen, werden wir uns im zweiten Teil mit weiteren Formen außergewöhnlicher Bewusstseinszustände wie Außerkörper- und Nahtoderfahrungen beschäftigen. Anschließend werden wir anhand ausgewählter paranormaler Phänomene einen Einblick in die parapsychologische Forschung gewinnen.

Dozentin: Dr. Waltraud Klauck
Zeit: 8 Termine, jeweils dienstags, ab dem 05.05.2020 von 14:15 - 15:45 Uhr
Ort: Universität des Saarlandes, Gebäude A4 2, SR 0.15

LSF- Nr.: 122925
Semesterwochenstunden: 2

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BK 039: „Wie sag ich’s am besten?“

Rückmeldungen/Feedback geben

Ob privat oder beruflich: Um für sich und die eigenen Vorstellungen einzutreten, geht es immer wieder darum, anderen Menschen Feedback zu geben, ohne sie zu kränken oder zu verletzen. Wie dies gelingen kann, aber auch, wie man konstruktiv damit umgehen kann, wenn man selbst „kritisiert“ wird, ist Inhalt dieses Kurses.
Nach einer kurzen Einführung in das Thema werden unterschiedliche Bereiche reflektiert und vor allem geübt:

  • Ich -Botschaften und Du- Botschaften
  • Wahrnehmen und Interpretieren
  • günstiges Feedback geben nach der „WWW-Regel“
  • Umgang mit ungünstigem Feedback

Die Teilnehmenden werden miteinander Formen der Rückmeldung ausprobieren und einüben.

Dozentin: Birgitt Grau, Sprecherzieherin (DGSS), Logopädin
Zeit: Donnerstags, 18.06. und 25.06.2020, von 09:00 - 12.00 Uhr (s.t.)
Ort: Universität des Saarlandes, Gebäude n.b.

LSF- Nr.: 122937
Semesterwochenstunden: 1

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BK 040: Einführung in die Kinder- und Jugendliteraturforschung

Ziele / Inhalte / Arbeitsweisen:
Die (literatur-)theoretische Auseinandersetzung mit Kinder- und Jugendliteratur (KJL) hat in den vergangenen Jahrzehnten einerseits vielfältige Forschungen über die Bedeutung von KJL für Jugendliche als sog. Entwicklungshelfer im Sozialisationsprozess hervorgerufen, andererseits zeigt sich immer häufiger, dass KJL mehrfachadressiert ist. Inzwischen wird sogar von einer „Literatur für alle Altersstufen“ (all-ages-Literatur) gesprochen. Daher soll es zunächst einmal darum gehen, grundlegende theoretische Begriffe aus den Themenfeldern Buch und KJL zu klären und mit den unterschiedlichen Wissenschaftsdisziplinen vertraut zu machen, die sich mit der KJL beschäftigen. Daran anknüpfend wird ein Überblick über wesentliche Entwicklungstendenzen der modernen KJL in Theorie und Praxis gegeben, indem wichtige Entwicklungslinien der KJL seit 1945 bzw. ihrer Erforschung aufgezeigt und beispielhaft betrachtet werden. Dazu werden die zentralen Gattungen der KJL (vom Bilderbuch über den Kinderkrimi bis hin zum Jugendroman) an ausgewählten Beispielen beleuchtet. Aus dieser gattungsspezifischen Perspektive wird der aktuelle Stand der wissenschaftlich-theoretischen Diskussion zur jeweiligen Gattung zusammengefasst, um zu zeigen, welche  unterschiedlichen – bisweilen widersprüchlichen – Ansätze es gibt, literarische Phänomene zu beschreiben.
Ziel ist es, einen Einblick in aktuelle Diskussionen zu erhalten und damit auch selbst das Handwerkszeug kennen zu lernen, um über Literatur zu sprechen.

Dozent: Dr. Torsten Mergen
Zeit: dienstags, von 12:00 - 15:20 Uhr

  • 07.04.,
  • 14.04.,
  • 21.04. und
  • 28.04.2020

Ort: Universität des Saarlandes, Gebäude n.b.

LSF- Nr.: 123710
Semesterwochenstunden: 2

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BK 041: Natur- und Umweltbildung

Ziele / Inhalte / Arbeitsweisen:
Die Klimakrise, bezeichnet als größte Herausforderung für die Menschheit, ist in den Mittelpunkt der Umweltdiskussion gerückt. Nach dem aktuellen UN-Bericht zur Biodiversität sind dazu bis zu einer Million Tier und Pflanzenarten vom Aussterben bedroht. Durch den Eingriff des Menschen in die Natur in unterschiedlicher Art und Weise kommt es zu einem dramatischen Rückgang der Biodiversität. Das Interesse junger Menschen ist deutlich vorhanden, wie man etwa an der Bewegung „Fridays for Future“ sehen kann und darin liegt eine große Chance. Einem ausgeprägteren ökologischen Bewusstsein steht heute allerdings eine zunehmende Naturentfremdung gegenüber. Umwelt braucht Bildung.
Die Vereinten Nationen haben die Jahre 2011 bis 2020 zur UN Dekade für biologische Vielfalt erklärt. Die Staatengemeinschaft ruft damit die Weltöffentlichkeit auf, sich für die biologische Vielfalt einzusetzen, dazu, die Bedeutung der biologischen Vielfalt überhaupt zu erkennen. Das Themenfeld „Biologische Vielfalt“ kann verstärkt mit dem Anliegen einer Bildung für eine nachhaltige Entwicklung verknüpft werden, eine  Herausforderung für pädagogische Konzepte.
Nur Bildung kann die Menschen zu zukunftsfähigem Denken und Handeln befähigen, mehr Bewusstsein für nachhaltige Entwicklung schaffen, es ermöglichen, sich Kompetenzen für die Gestaltung nachhaltiger  Entwicklung anzueignen. Nachhaltigkeit muss sich zu einem Leitbild des 21. Jahrhunderts entwickeln.
Die Idee einer Umweltbildung entstand allerdings bereits in den 70er Jahren, befördert durch ein wachsendes Umweltbewusstsein und Umweltbewegungen (BUND 1975, Stichwort Waldsterben 1980, im gleichen Jahr Gründung der Grünen). So ist aktuell z.B. gerade wieder der Wald in tragischer Weise zu einem idealen Lernort für die spürbaren Auswirkungen des Klimawandels geworden.
Was aber ist in den letzten 40 Jahren eigentlich geschehen, was hat das Ausrufen der beiden UN Dekaden (UN-Dekade Bildung für Nachhaltige Entwicklung von 2005 bis 2014 und Biologische Vielfalt 2011 bis 2020) bis jetzt bewirkt?
Der Kurs will insgesamt zu mehr Engagement in der Umwelterziehung anregen. Welche theoretischen (pädagogischen?) Grundlegungen der Umweltbildung gibt es, was sind die unterschiedlichen Akteure und Einrichtungen, die neuen Zertifikate usw. Die Adaption verschiedenster pädagogischer Ansätze über die Begegnung mit der Natur wird anhand beispielhafter Einzelfälle, auch in Bezügen zur Großregion hervorgehoben und diskutiert, Konzepte werden vorgestellt und kritisch hinterfragt. Lässt sich, wenn überhaupt noch Interesse und Freude an der Natur wecken?
Der Kurs spricht alle mit Interesse an Natur- und Umweltbildung an, natürlich auch Personen, die pädagogisch oder sozialpädagogisch tätig sind oder die einen naturnahen Beruf ausüben und die sich pädagogisch weiterbilden wollen. Die Teilnehmer*innen sollen letztlich auch befähigt werden, die vielen Angebote pädagogisch beurteilen und auswählen zu können, um zukünftig vielleicht erfolgreich Projekte im Bereich der Natur- und Umweltbildung zu planen und durchzuführen. Den Abschluss bildet eine gemeinsame Exkursion (halbtags).

Dozent: Elmar Bosch, Erziehungswissenschaftler, M.A.
Zeit: 8 Termine, dienstags, ab dem 05.Mai 2020 von 17.15-19.15 Uhr (Vorbesprechung mit gemeinsamer Terminfindung)
Ort: Universität des Saarlandes, Gebäude A4 2, SR 0.15

LSF- Nr.: 122939
Semesterwochenstunden: 2

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BK 042: Prekäre Balancen

Zur Bedeutung von Geld in Paarbeziehungen

Ziele/Inhalte/Arbeitsweisen:
In diesem Kurs erfahren Sie, wie sich im Zuge fortschreitender gesellschaftlicher Modernisierung maßgebende Normen in Paarbeziehungen verändern und ihre verhaltensprägende Dominanz einbüßen. Was einst wortlos vollzogen wurde, muss heute begründet, beredet, verhandelt bzw. vereinbart werden. Die neuartige Sozialdynamik wirkt sich vor allem auf das idealtypische bürgerliche Ehe- und Familienmodell aus, indem traditionell festgelegt ist, wer das Geld verdient, wem es gehört und wofür es verwendet wird. Durch die Erwerbstätigkeit von Frauen verändert sich das klassische Einkommensgefüge in Paarbeziehungen. Geld ist damit nicht mehr gleichsam automatisch das vom Ehemann verdiente Geld, welches als Familieneinkommen die Partner wechselseitig vergemeinschaftet im Sinne von das Geld des Ehemanns für die Hausarbeit und Liebe der Ehefrau, sondern das Medium Geld wird zunehmend von beiden Partnern verdient. In diesem Zusammenhang löst sich das Geld aus einer rein ökonomischen Verwendung und wird in seinen symbolischen Bedeutungen in Paarbeziehungen offen.
Der Brückenkurs wird exemplarisch folgende Aspekte behandeln:

  • Dynamik und Symbolik von Geld in Paarbeziehungen – Tradition und Gegenwart
  • Facetten des Phänomens Geld
  • Geldarrangements in Paarbeziehungen
  • Beziehungskonzepte

Dozentin: Doreen Schrecklinger, Soziologin M.A., Dipl. Sozialpädagogin / Sozialarbeiterin
Zeit: 5 Termine jeweils freitags, vom 19. Juni 2020 bis 17. Juli 2020 von 18.30 - 20.00 Uhr
Ort: Universität des Saarlandes, Gebäude A4 2, SR 0.15

LSF- Nr.: 122941
Semesterwochenstunden: 2

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Digitalisierung leicht gemacht

-> s.a. TWA 006

Digital ist das neue „Normal“. Doch für viele Menschen ist das Wort „Digitalisierung“ nicht greifbar und für manche ist es sogar angsteinflößend. Doch was genau steckt hinter diesem Wort und warum ist es so wichtig für jeden Einzelnen von uns dabei zu sein und zu verstehen, warum die Welt heute als VUCA, agil oder disruptiv bezeichnet wird?
Dieses Tagesseminar nimmt die Teilnehmer*innen mit auf den Weg in die digitale Welt und zeigt Chancen und Potenziale der Entwicklung auf.

Inhaltsübersicht:

  • Einführung Digitalisierung: Was meint "Digitalisierung" überhaupt?
  • Digital Change - Voraussetzungen für den digitalen Wandel
  • Digital Culture - digitale Transformationsprozesse erfordern einen Wandel der Unternehmenskultur
  • Persönliche Kompetenzen und Erfolgsfaktoren
  • VUCA (Volatility, Uncertainty, Complexity, Ambiguity) 
  • Chancen und Herausforderungen einer digitalen Unternehmenskultur
  • Digitalisierung in der Praxis

 

Dozentin: Patricia Hilbig
Termin: 06.04 2020 von 09.30 bis 17.00 Uhr (inkl. Pause),
Ort: Universität des Saarlandes, Gebäude A4 4, SR 2.42
(Campuscenter, 2. Etage, ganz am Ende des Flurs)

Update 27.03.20: Die Veranstaltung wird auf einen noch unbestimmten Termin verschoben. Wir werden Sie schnellstmöglich informieren.

LSF: 123854
Semesterwochenstunden: 1

Sie finden den Kurs im Anmeldeformular unter TWA 006!

Kursanmeldung

 
Ganz einfach kreativ mit Design Thinking & Co!

-> s.a. TWA 007

Dieser Tagesworkshop beschäftigt sich mit den Fragen:

  • wie entsteht Kreativität?
  • wie entsteht Innovation?
  • und kann ich das auch?!

Sie lernen an praktischen Beispielen die Design Thinking Methode kennen sowie verschiedene hilfreiche Kreativitätstechniken. Absolut empfehlenswert, nicht nur für den beruflichen Kontext, sondern auch für private kreative Problemlösungen und Entscheidungsfindungen.

Inhaltsübersicht:

  • Einführung in die Design Thinking Methode
  • Kreatives Denken
  • Der Innovationsraum
  • Das Pareto Prinzip
  • Agilität in Theorie und Praxis
  • Überblick über die wichtigsten Kreativitätstechniken
  • Das „Grow-Modell“ zur Problemlösung
  • Ideenfindungsprozesse in der Praxis umsetzen



Dozentin: Patricia Hilbig
Termin: 07. 04 2020 von 09.30 bis 17.00 Uhr (inkl. Pause),
Ort: Universität des Saarlandes, Gebäude A4 4, SR 2.42
(Campuscenter, 2. Etage ganz am Ende des Flurs)

Update 27.03.20: Die Veranstaltung wird auf einen noch unbestimmten Termin verschoben. Wir werden Sie schnellstmöglich informieren.

LSF: 123855
Semesterwochenstunden: 1

Sie finden den Kurs im Anmeldeformular unter TWA 007!

Kursanmeldung

 

Kursmaterialien

Hier geht es zu den Kursmaterialien (falls vom Kursleiter verwendet/angeboten).

Dieses Angebot befindet sich im elektronischen Semesterapparat (eSem) der SULB und ist nur zugänglich mit einer aktiven Kennung der UdS.

Info

Bitte haben Sie Verständnis, dass erst beim ersten Termin eines jeden Kurses festgestellt werden kann, ob die Nachfrage ausreichend ist, um die Veranstaltung stattfinden zu lassen.

Kontakt ZelL

Campus A4 2, Zi. 2.13
Tel.: 0681/ 302 3533
Mail: zell-gh[at]mx.uni-saarland.de

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