Nachwuchsförderung

Zur Unterstützung des wissenschaftlichen Nachwuchses stellt die Universität des Saarlandes aufstrebenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern verschiedene Fördereinrichtungen und Serviceangebote zur Verfügung.

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Doktorand der Saar-Uni forscht an Malaria-Schnelltest

Ein Doktorand der Saar-Uni hat ein Verfahren mitentwickelt, das mit künstlicher Intelligenz in Sekundenschnelle die Form von Blutzellen klassifiziert. Dies könnte in Zukunft neue Schnelltests für Krankheiten wie Malaria möglich machen: "Wir sind in der Lage, innerhalb von Sekunden Datensätze mit mehreren Tausend Zellen zu analysieren", sagt Alexander Kihm, der im Forscherteam von Christian Wagner über rote Blutzellen promoviert. Derzeit absolviert Kihm einen Forschungsaufenthalt in Kanada an der McMaster University, um sein Verfahren weiterzuentwickeln. [mehr...]

Nachwuchsförderung der besonderen Art: ein Homburger Mediziner trifft die Nobelpreisträger

"Physiologie und Medizin" war das Thema der diesjährigen Nobelpreisträgertagung in Lindau am Bodensee. Der Homburger Medizinstudent Philipp Karschnia durfte dabei sein. Nach seiner Doktorarbeit am Institut für Klinisch-Experimentelle Chirurgie in Homburg absolviert er derzeit sein Praktisches Jahr in den USA – an großen Lehrkrankenhäusern in Yale und Harvard. Der Austausch mit Spitzenforschern und "young scientists" aus aller Welt hat ihn inspiriert. [mehr...]

Doktorand der Wirtschaftswissenschaft forscht zu "Entrepreneurship im Gesundheitswesen"

Gesundheitssysteme sind unglaublich komplex und teuer, nicht nur in Deutschland. Daher sind Veränderungen daran auch so schwer. Matti Znotka sucht dennoch nach Wegen, wie ein Gesundheitssystem zum einen besser für die Patienten und gleichzeitig aber auch günstiger für die Beitragszahler werden kann. Der Wirtschaftswissenschaftler nimmt Anleihen aus dem Unternehmertum, um das System effizienter zu gestalten. [mehr...]

Deutsch-französische Doktorarbeit als beste Doktorarbeit der Kunststofftechnik 2017 ausgezeichnet

Marc Schöneich hat seine Doktorarbeit im Co-tutelle-Verfahren an der Université de Lorraine und der Saar-Uni geschrieben. Dabei entwickelte er ein Verfahren, das Spritzgussbauteile leichter, belastbarer und günstiger macht. Die Industrie kann damit die Eigenschaften von Verbundkunststoffen vorab simulieren und Bauteile nach Bedarf maßschneidern. Für seine Doktorarbeit erhielt Schöneich den mit 5.000 Euro dotierten Wilfried-Ensinger-Preis. [mehr...]

Eduard-Martin-Preis für zwölf ausgezeichnete Doktorarbeiten

Von einer umweltfreundlichen Kühlmethode über enttarnte Doping-Mythen bis hin zu einem neuen Verständnis des Bankrott-Strafrechts reicht in diesem Jahr die Themenvielfalt der preisgekrönten Doktorarbeiten: Ende Oktober zeichnete die Universitätsgesellschaft zwölf Doktorandinnen und Doktoranden aus allen Fakultäten der Saar-Uni aus. [mehr...]

Beste Dissertation in Deutschland auf dem Gebiet der Arbeits-, Organisations- und Wirtschaftspsychologie

Kündigungen sind ein unangenehmes Thema, das trotz aller Notwendigkeit psychologisch weitgehend unerforscht ist. Die Doktorarbeit von Manuela Richter zu "Trennungs­management" bringt nun Licht ins Dunkel. Die Psychologin hat untersucht, worauf es bei Kündigungen ankommt. Dafür wurde sie von der Deutschen Gesellschaft für Psychologie für die beste Dissertation in Deutschland auf diesem Gebiet ausgezeichnet. [mehr...]