Historically oriented cultural studies (Bachelor)


The Bachelor’s degree programme ‘Historically oriented cultural studies’ is an applied interdisciplinary programme in history and culture studies that has been designed to introduce students to and prepare them to work in today’s cultural and media landscapes.

Starting from a broad and dynamic concept of culture, the programme seeks to develop an understanding of the complex relationships that shape the world in which we live. Students analyse these relationships by considering not only the social, political, economic, media-related and spatial factors that distinguish and constrain human endeavour, but also by taking in to account human experience, interpretive models and moral concepts. During the course of study, phenomena of relevance in cultural studies are illuminated from a variety of subject-specific perspectives and students are encouraged to engage in interdisciplinary analysis and communication. Other features that distinguish the programme are its European perspective and its aim of encouraging students to reflect critically on human social experience.

As well gaining a high-level of subject-specific and interdisciplinary academic skills, students also acquire world-of-work skills by participating in mandatory practically focused modules and by selecting an applied subsidiary subject from the fields of law, economics, informatics, psychology or foreign languages.

Studienverlauf

Das Studium des Bachelor-Kernbereichs umfasst Module im Umfang von 180 CP, die sich wie folgt aufteilen:

(1) Der Bereich interdisziplinärer Module (24 CP) ist fachübergreifend ausgerichtet, die angebotenen Veranstaltungen werden dementsprechend gemeinsam von Lehrenden verschiedener Fächer betreut. Neben der Vermittlung von methodischem und inhaltlichem Basiswissen steht die Betrachtung kulturwissenschaftlicher Probleme aus verschiedenen fachlichen Perspektiven im Vordergrund.

(2) Die Lehrinhalte des kulturwissenschaftlichen Kernbereichs (102 CP) mit Orientierungsmodulen, fachwissenschaftlichen Modulen sowie der Bachelor-Arbeit verteilen sich auf vier Fachgruppen, die jeweils eine spezielle Perspektive des Studiums widerspiegeln:

 

 Im Bachelor-Studiengang müssen in der Orientierungsphase vier Orientierungsmodule absolviert werden. Die Wahl der Orientierungsmodule muss so erfolgen, dass die spätere Wahl von vier Fächern, die so genannten Kernfächer, aus mindestens drei der oben genannten Fachgruppen möglich ist. In den vier Kernfächern wird das entsprechende Basismodul absolviert. Zwei der gewählten Fächer werden durch die zusätzliche Belegung eines Aufbaumoduls vertieft. Die Abschlussarbeit wird in einem der beiden Kernfächer verfasst, in denen sowohl Basismodul als auch Aufbaumodul absolviert wurden.

(3) Der Bereich praxisorientierter Module (24 CP) bereitet die Studierenden gezielt auf Berufsfelder im breiten Feld der Kultur- und Medienarbeit vor. Neben dem obligatorischen Modul „Einführung in den Kulturbetrieb“ belegen alle Studierenden zwei Module zur Praxisorientierung, in deren Rahmen mindestens ein Praktikum absolviert wird. Dieses wird ergänzt durch den Besuch spezieller Praxiskurse, die von Experten aus der praktischen Kulturarbeit durchgeführt werden.

(4) Die Wahl eines eher anwendungsorientierten Nebenfachs (24 CP) ermöglicht schließlich eine weitere Profilbildung im Hinblick auf Tätigkeitsfelder für Kulturwissenschaftler. Angeboten werden zurzeit die folgenden Nebenfächer:

-          Betriebswirtschaftslehre
-          Volkswirtschaftslehre
-          Wirtschaftsinformatik
-          Rechtswissenschaft
-          Informatik
-          Psychologie
-          Soziologie
-          Deutsche Sprachwissenschaft
-          Deutsche Literaturwissenschaft
-          Interkulturelle Kommunikation

(Vor der Belegung eines Nebenfaches (ab dem 3. Sem.) müssen Sie sich bei der Koordinationsstelle HoK für das entsprechende Fach registrieren.)

(5) Der Wahlbereich (6 CP) ermöglicht es schließlich, interdisziplinäre Aspekte des Studiums zu vertiefen sowie weitere praxisbezogene oder sprachliche Qualifikationen zu erwerben. 

Studiengangsdokumente

Ordnungen:

Prüfungsordnung 

Studienordnung

Ordnung zur Änderung der Studienordnung 

 

Studienplanung:

Studienplan 

Modulhandbuch 

Sprachanforderungen

 

Hinweise zum Praktikum

 

Die auslaufenden Ordnungen finden Sie hier.

International

Im Rahmen des Studiengangs „Historisch orientierte Kulturwissenschaften“ wird den Studierenden zum Blick über die Grenzen geraten. Frühestens ab dem dritten Semester kann das Studium für ein bis zwei Semester an einer Hochschule im Ausland fortgesetzt werden; dort erbrachte Studien- und Prüfungsleistungen werden in der Regel problemlos anerkannt.

Für Studierende, die nach den ersten vier Semestern deutlich überdurchschnittliche Studienleistungen vorweisen können, stehen jährlich bis zu sechs Studienplätze an der Sciences Po Paris, der renommierten Ausbildungsstätte für Führungspositionen in Politik, Wirtschaft und Verwaltung, zur Verfügung. Die Zulassung erfolgt nach dem zweiten Studienjahr zum Programme international du premier cycle de Sciences Po oder nach dem dritten Studienjahr zum Programme d'échange en Master. Für das Programm international an der Sciences Po Paris werden Französischkenntnisse gemäß Niveau B1 vorausgesetzt, für das Programm d'échange en Master gemäß Niveau C1. Der Aufenthalt in Frankreich erstreckt sich über 9 Monate (Oktober bis Juni). Bewerbungen für Sciences Po sind bis Ende

April an das Sekretariat der Fachrichtung Geschichte zu richten. Eine individuelle Beratung vor einer Bewerbung ist erforderlich. www.nng.uni-saarland.de/lehre/auslandsstudium.htm.

Weiterführende Studiengänge

Bei entsprechenden Schwerpunktbildungen im Bachelor-Studium ist auch der Wechsel in Master-Studiengänge anderer Disziplinen (zum Beispiel Geschichte, Philosophie, Theologie etc.) in der Regel problemlos möglich.

Kontakt

Historisch orientierte Kulturwissenschaften
Dr. Barbara Duttenhöfer
Campus Saarbrücken, Geb. B3 1, OG, Zi. 1.04
Tel.: + 49 (0) 681 / 3 02-23 78
E-Mail: hok(at)mx.uni-saarland.de


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