12/15/2021

Kooperationsplattform Europa startet mit drei geförderten Projekten

Grenzräume und Interkulturelle Kommunikation – das sind die thematischen Schwerpunkte der „Kooperationsplattform Europa“, die die Universität des Saarlandes und die Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (htw saar) in diesem Jahr gemeinsam aufgebaut haben. Im Januar 2022 starten nun die ersten drei interdisziplinären Europa-Projekte, an denen die Sozial- und Geisteswissenschaften beider Hochschulen beteiligt sind.

Mit der Einrichtung einer kooperativen Promotionsstelle zum Thema „Transformation in der Großregion“ soll die Zusammenarbeit zwischen beiden Hochschulen weiter gestärkt werden (beteiligt: Prof. Dr. Peter Dörrenbächer, Saar-Uni, Gesellschaftswissenschaftliche Europaforschung, Abt. Raumwissenschaften; Prof. Stefan Ochs, htw saar, Architektur).

Das Projekt „Interkulturelle Kommunikation in Grenzräumen“ will im Bereich der Interkulturellen Kommunikation Potenziale für nachhaltige Kooperation(en) zwischen den beiden Hochschulen erschließen. Interkulturelle Kommunikation ist eine Schlüsselkompetenz, die Absolventinnen und Absolventen auf den internationalen Arbeitsmarkt vorbereitet. Geplant ist unter anderem die gemeinsame Organisation von Ringvorlesungen und Vortragsreihen (beteiligt: Prof. Dr. Astrid Fellner, Saar-Uni; Prof. Dr. Stefanie Jensen, htw saar).

Das Forschungsvorhaben von Prof. Dr. Jochen Kubiniok (Saar-Uni) und Prof. Dr. Alpaslan Yörük (htw saar) beschäftigt sich mit dem Thema „Grenzüberschreitendes Hochwasserrisikomanagement im Saar-Lor-Lux-Raum im Kontext des Klimawandels“. Ziel ist es, Unterschiede im Hochwasserrisikomanagement im Saar-Mosel-Einzugsgebiet zu analysieren und so Grundlagen für eine Verbesserung und Harmonisierung der Hochwasserwarnsysteme zu schaffen.

Mit den geförderten Projekten werden in verschiedenen sozial- und geisteswissenschaftlichen Fächern beider Hochschulen Kooperationen ermöglicht, und das Europaprofil des Studienstandorts Saarland wird weiter gestärkt. Die „Kooperationsplattform Europa“ wird von der Staatskanzlei mit einer Anschubfinanzierung von 100.000 Euro gefördert. Koordiniert wird sie am Cluster für Europaforschung der Universität des Saarlandes (CEUS). Die Plattform ergänzt die bereits etablierten Plattformen zwischen der htw saar und der Saar-Universität in den Bereichen Gesundheit, Wirtschaftswissenschaften und Ingenieurwissenschaften.

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