Internationale Tagung: Romain Rolland als transkultureller Denker. Netzwerke, Schlüsselkategorien, Rezeptionsformen


  • Romain Rolland als transkultureller Denker. Netzwerke, Schlüsselkategorien, Rezeptionsformen

    18.–19.10.2013

    Internationale Tagung an der Universität des Saarlandes


    Einige Zeit war es still geworden um den französischen Pazifisten und Europa-Vordenker Romain Rolland. Allzu lange war der Blick auf Rolland verstellt durch ideologische Grabenkämpfe zwischen Ost und West um die Deutung und Vereinnahmung seines Erbes. Doch heute erscheint die Beschäftigung mit dem Literaturnobelpreisträger von 1915 aus mehreren Gründen wieder besonders lohnend. Dazu gehört nicht nur das wiedererwachte Interesse an der Zeit des Ersten Weltkriegs als Markstein der intellektuellen und politischen Geschichte des 20. Jahrhunderts. Auch Rollands in jüngerer Zeit edierten Korrespondenzen, sein Kriegstagebuch 1940–1944 und weitere Quellen eröffnen einen umfassenderen Blick auf Romain Rolland als Kulturvermittler und Zeitzeuge. Daher veranstaltet das Frankreichzentrum der Universität des Saarlandes in Zusammenarbeit mit den Romain-Rolland-Gesellschaften Deutschlands und Frankreichs im Oktober 2013 ein Kolloquium, in dem Romain Rolland als transkultureller Denker in den Blick genommen werden soll. Als Zwischenbilanz vor dem großen Jubiläumsjahr 2016 (150. Geburtstag Rollands, 100. Jahrestag der Verleihung des Nobelpreises) möchten die Veranstalter zur Wiederentdeckung von Romain Rollands Denken anregen und ein Forum für innovative Herangehensweisen an Rolland sowie neuere Theorieansätze und Methoden, speziell aus dem Bereich der Interkulturellen Kommunikation und der Interkulturellen Literaturwissenschaft, bieten.

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