3.4 Das Carpaltunnel-Syndrom

3.4 Das Carpaltunnel-Syndrom

Das Carpaltunnel-Syndrom entsteht durch Schwellungen der Fingerbeugesehnen. Hierdurch wird auf einen Nerv (Mittelnerv – nervus medianus) im Carpaltunnel (ein Kanal im Bereich des Handgelenkes, gebildet durch Handwurzelknochen und Bänder) Druck ausgeübt. Dies kann dann zu Kribbeln in einzelnen Fingern (Daumen, Zeigefinger, Mittelfinger und daumenseitige Hälfte des vierten Fingers) bis hin zu einem Taubheitsgefühl und anhaltenden Gefühlsstörungen in der Hand oder Schmerzen im ganzen Arm führen. Der Betroffene erwacht häufig nachts mit starken Schmerzen im Arm. Durch Schütteln der Hand lassen die Schmerzen oft kurzzeitig nach. Morgens sind die Finger meist steif und geschwollen.

Zur Behandlung helfen in fortgeschrittenem Stadium nur schmerz- und entzündungshemmende Medikamente. Zur Prävention sollten Arbeitsplätze anatomisch gerecht eingerichtet werden. Zudem hilft es, wenn man die Maus auch mal mit der „ungewohnten“ Hand bedient und darauf achtet, bei der Bedienung der Maus Drehungen im Handgelenk zu vermeiden.

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