ONLINE UND BLENDED LEARNING ANGEBOTE

PROJEKTMANAGEMENT. FÜR STUDIUM, BERUF UND WISSENSCHAFT

Zeit: Kick-off-Online-Seminar am 07.01.2022, von 17:00-19:00 Uhr
Ort: Online-Kurs über Microsoft Teams
Basisveranstaltung SK-Zertifikat „Projektmanagement“ (10 AE)

Informationen zum Ablauf und zur Arbeitsweise werden in der Kick-off Veranstaltung erläutert. Der Kurs ermöglicht eine flexible Zeiteinteilung mit einer Kombination aus synchronen und asynchronen Lern- und Arbeitseinheiten.

Die Arbeit in Projekten nimmt in allen Sektoren der Wirtschaft und Aufgabenfeldern der Hochschulen aufgrund der erhöhten Flexibilitäts-, Innovations- und Drittmittelanforderungen stetig zu. Damit gewinnt auch das Projektmanagement als Planungs-, Steuerungs- und Kontrollinstrument immer stärker an Bedeutung und wird zunehmend zur Kernkompetenz. Bereits im Studium, spätestens aber in Wissenschaft, (Hochschul-)Management und Beruf werden Kenntnisse und Fähigkeiten im Bereich Projektmanagement zunehmend unabdingbar, da immer mehr Entwicklungen und Prozesse in Organisationen und Unternehmen projektbasiert, in Teilen abteilungsübergreifend oder interdisziplinär organisiert werden und somit einer spezifischen Managementkompetenz bedürfen. In diesem Workshop werden grundlegende Methoden und Instrumente (Tools) des Projektmanagements erarbeitet sowie die verschiedenen Phasen von Projekten vorgestellt. Außerdem soll geklärt werden, welche Personen mit ihren unterschiedlichen Rollen und Funktionen an einem Projekt beteiligt sind. Weitere Fragen, die im Workshop bearbeitet werden, sind, welche spezifischen Herausforderungen das Projektmanagement zu bewältigen hat und welche Aspekte zur erfolgreichen Durchführung beitragen können.

Referent: Elias Harth ist studierter Historiker und wiss. Mitarbeiter am Zentrum für lebenslanges Lernen der Universität des Saarlandes. Er verantwortet dort u. a. neben dem Schlüsselkompetenzen- Programm auch den Schwerpunktbereich „Europa, Interkulturelle Kommunikation und Politikwissenschaft“.

PROJECT MANAGEMENT (IN ENGLISH)

Time: Kick-off session (videoconference) December 6, 2021, 9 a.m.-10 a.m., closing session (videoconference) December 10, 2021, 9 a.m.-10 a.m.,
self-learning units in-between to al-low for individual and flexible time management in course participation
Venue: Online course via Microsoft Teams

Foundation course Key Competencies Certificate „Projektmanagement“
10 work units
(in English)

More information about the organizational procedure will be sent to the admitted participants before the beginning of the workshop.

Due to higher requirements regarding flexibility, innovation and third party funding, project work becomes more and more important in all sectors of the economy and regarding all scopes of duties in the academic world. Therefore, project management as an instrument of planning, governance and monitoring is increasingly seen as a core competency. As a growing number of developments and procedures are organized on a project base and in an at least partly inter-divisional or interdisciplinary way, they demand specific management skills. Therefore, project management plays a significant role in today’s working world in general and in the field of science and university management in particular.

This workshop will take a closer look at the basic project management methods and tools as well as the different stages and roles of projects. Drawing on the classics, we will also obtain an overview of aspects which contribute to a successful implementation and the specific challenges of project management. With the help of case studies and practical exercises the content will be examined in depth and reflected through an application-oriented approach.

Trainer: Dr. Theo Jäger, PhD in Neuropsychology, since 2008 coordinator and coach/trainer at the Support Centre for Doctoral Researchers at Saarland University (GradUS), project manager at the Presidential Office of Saarland University, member of the Quality Circle for the Doctorate (QualitätsZirkel Promotion, QZP).

DIGITALISIERUNG UND OPEN SOURCE

Zeit: 14.02.2022, von 17:00-20:00 Uhr
Ort: Online-Kurs über Jitsi
Basisveranstaltung SK-Zertifikat „Medienkompetenz“ (5 AE)

Informationen zum Ablauf und zur Arbeitsweise werden nach erfolgter Platzvergabe rechtzeitig bekannt gegeben. Zur Vorbereitung werden rechtzeitig Materialen zu Verfügung gestellt.

Digitalisierung ist von zentraler Bedeutung für die Zukunft des Wirtschaftsstandort Deutschland. Dennoch ist Deutschland was das Digitale angeht unter den G20 Staaten auf dem drittletzten Platz – hinter etwa Mexiko oder Brasilien. Darüber hinaus fehlt es in der Bevölkerung an wesentlichen Grundkenntnissen über technische Zusammenhänge und einer Sensibilisierung für viele rechtliche und gesellschaftliche Implikationen, obwohl die IT sich auf so gut wie alle Lebensbereiche auswirkt. In diesem Workshop soll sich kritisch ganz allgemein mit Digitalisierung auseinandergesetzt werden. Was bedeutet sie für unsere Gesellschaft und unsere Demokratie? Wie wichtig ist (uns) Datenschutz? Und was passiert mit unseren sensiblen Daten wirklich? Gleichzeitig sollen aber auch Alternativen zu bisherigen Branchengrößen vorgestellt und die Möglichkeiten von Open Source dargestellt werden. Die Angst vor Open Source ist nämlich im Allgemeinen unberechtigt und meist geschürt durch die proprietären Branchenführer.

Referent: Dr. Christian Hoffmann ist theoretischer Physiker, studierte neben Physik auch Informatik und ist mehrfach ausgezeichneter Dozent am Fachbereich Physik der Universität des Saarlandes. In den letzten 25 Jahren lehrte er – teilweise in Kooperationen - an verschiedenen Fachbereichen, entwickelte aber auch neue Formate, um auch schon Schüler und Lehrer in Workshops an Themen wie Mikrocontrollerprogrammierung oder IT-Sicherheit heranzuführen. Dabei spielen für ihn Interdisziplinarität und eine effiziente Einbindung der verschiedensten Aspekte der Informationstechnik in Lehre und Forschung eine maßgebliche Rolle. Eines seiner Herzensthemen stellt Open Source und der digitale Analphabetismus bzw. dessen Bekämpfung schon in der Schule dar.

CROSSMEDIALES ARBEITEN, SOCIAL MEDIA, THEMEN-FINDUNG UND RECHERCHE BASIC

Zeit: 07.02.2022, von 17:00-20:00 Uhr
Ort: Online-Kurs über Microsoft Teams
Basisveranstaltung SK-Zertifikat „Medienkompetenz“ (5 AE)

Crossmediales Arbeiten wird die Zukunft des Journalismus prägen. Ob Social Media, Webseite, Podcast, Print- oder Rundfunk, es wird immer wichtiger, Informationen möglichst wirkungsvoll über verschiedene mediale Kanäle zu transportieren, um seinem Zielpublikum näher zu kommen. Dabei muss eine Geschichte online anders erzählt werden als beispielsweise im Radio, neue Plattformen und mobiles Arbeiten beeinflussen Produktion und Ästhetik von Inhalten. Was bedeutet Crossmedialität im praktischen Alltag? Wie wirkt sie sich auf Themenfindung und Recherche aus, wie können Projekte für unterschiedliche Medienformen sinnvoll recherchiert und aufbereitet werden?
Diesen Fragen soll ihm Rahmen dieses Workshops nachgegangen und wichtiges Handwerkszeug mitgegeben werden. Informationen zum Ablauf und zur Arbeitsweise werden nach erfolgter Platzvergabe rechtzeitig bekannt gegeben. Zur Vorbereitung werden rechtzeitig Materialen zu Verfügung gestellt.

Referentin: Susan Zare ist Moderatorin, Sprecherin, und Hörfunkjournalistin und lebt in Saarbrücken und Köln. Die Deutsch-Iranerin studierte Musikwissenschaften und Sprachen und Kulturen der islamischen Welt und absolvierte ein Radio-Volontariat. Sie moderiert auf Bühnen, vor der Kamera und im Radio für den Deutschlandfunk und gibt Workshops.

STRESSMANAGEMENT

Zeit: 4 Termine (26.11.2021, 3.12.2021, 10.12.2021, 17.12.2021), jeweils von 14:00-16:00 Uhr
Ort: Online-Kurs über Microsoft Teams (10 AE)
Basisveranstaltung SK-Zertifikat: „Selbstverortung, geistige und körperliche Gesundheit“

Dieser Kurs ist Teil von fit4more – gesund studieren, der Studentischen Gesundheitsförderung an der Universität des Saarlandes. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Projektes.

Informationen zum Ablauf und zur Arbeitsweise werden nach erfolgter Platzvergabe rechtzeitig bekannt gegeben.

Überforderung, Druck und Lebenskrisen können einen Menschen so sehr belasten, dass der Körper und die Seele erkranken. Man kann lernen den Stress zu lieben bzw. wertzuschätzen. Suchen Sie nach Ideen und Vorschlägen wie Sie mit unvermeidlichen Stress im Studium und Beruf gesund und produktiv umgehen können? Im Workshop werden verschiedene Trainings- und Reflexionsmöglichkeiten zum Stressabbau aufgezeigt, die zum Leistungserhalt bzw. zur Lern- und Arbeitsmotivation dienlich sind. Des Weiteren werden Regeln für ein optimales Ressourcenmanagement erarbeitet. Ziel des Workshops ist es, Sie für die hohen Anforderungen in Studium und Beruf zu wappnen.

Referentin: Waltraud Ewen, M.A., LL.M., Wirtschaftsmediatorin (FH), Stressmanagement-Trainerin, Yogalehrerin, Dozentin am Zentrum für lebenslanges Lernen (ZelL) im Schwerpunktbereich „Bildung und Gesundheit“. Sie arbeitet als Beraterin, Coach und Lehrende in verschiedenen Arbeitsbereichen und verfügt über umfassende Kenntnisse im Stressmanagement.

ZEITMANAGEMENT

Zeit: 4 Termine (24.11.2021, 1.12.2021, 8.12.2021, 15.12.2021), jeweils von 11:00-13:00 Uhr
Ort: Online-Kurs über Microsoft Teams
Basisveranstaltung SK-Zertifikat: „Selbstverortung, geistige und körperliche Gesundheit“ (10 AE)

Dieses Angebot ist Teil des Projektes fit4more – gesund studieren.Nähere Informationen zum Projekt sowie zum geplanten Gesundheitszertifikat findet Ihr / finden Sie demnächst auf der Projektwebseite.

Informationen zum Ablauf und zur Arbeitsweise werden nach erfolgter Platzvergabe rechtzeitig bekannt gegeben.

Der Workshop bietet den Teilnehmer*innen die Möglichkeit ihren individuellen Umgang mit der Zeit zu reflektieren und neue Strategien für Ihr Zeitmanagement zu entwickeln. Sie lernen nicht nur bewährte Werkzeuge des Zeitmanagements kennen, sondern auch, wie Sie diese für Ihr eigenes Selbstmanagement nutzen können. Hierzu werden Ihnen praktische und einfach umzusetzende Strategien und Techniken aufgezeigt.

Im Workshop beschäftigen Sie sich u. a. mit dem persönlichen Organisationstyp, den Zeitdieben, den Zeitfressern und setzen sich intensiv mit ihren eigenen Zielen und deren Erreichbarkeit auseinander. Darüber hinaus lernen Sie die Bedeutung von Pausen und deren Mehrwert kennen, um den Stress zu stoppen, richtig abzuschalten und kraftvoll durchstarten zu können.

Referentin: Waltraud Ewen, M.A., LL.M., Wirtschaftsmediatorin (FH), Stressmanagement-Trainerin, Yogalehrerin, Dozentin am Zentrum für lebenslanges Lernen (ZelL) im Schwerpunktbereich „Bildung und Gesundheit“. Sie arbeitet als Beraterin, Coach und Lehrende in verschiedenen Arbeitsbereichen und verfügt über umfassende Kenntnisse im Stressmanagement.

 

 

„KONFLIKTITIS“: DIAGNOSE, BEHANDLUNG, VORBEUGUNG

Zeit: 2 Termine (31.01.2022, 04.02.2022), jeweils von 16:00-20:00 Uhr
Ort: Online-Kurs über Microsoft Teams
Basisveranstaltung SK-Zertifikat „Kommunikation“ (10 AE)

Konflikte können dort entstehen, wo zwei oder mehr Menschen in Kontakt kommen. Daher ist das Konfliktpotenzial Bestandteil unseres Lebens. Schwierige Kommunikationssituationen und Konflikte lassen sich trotzdem durch das Bedürfnismanagement und den Einsatz richtiger Kommunikationsstrategien positiv beeinflussen. Das im Workshop gewonnene theoretische und praktische Wissen über Konfliktprävention und -behandlung wird im Rahmen einer Gruppensupervision bzw. Gruppencoaching vertieft. Am Ende der Veranstaltung wissen die Teilnehmenden, wie sie Konflikte zielgerechtet lösen können. Sie sind in der Lage, Konflikten vorauszuschauen sowie vorzubeugen.

Dieser Kurs ist Teil von fit4more – gesund studieren, der Studentischen Gesundheitsförderung
an der Universität des Saarlandes. Weitere Informationen hierzu finden Sie auf der Seite des Projektes.

Referent: Befähigen und Begleiten – ist die Philosophie, Haltung und gleichzeitig die Arbeitsweise von Alexander Bazhin. Herr Bazhin ist Spezialist für Entwicklung der Schlüsselkompetenzen, Hochschuldidaktik und Erwachsenenbildung. Seine Expertise in Coaching, Beratung und Training umfasst unter anderem folgende Themen: Denken und Lernen, Motivation und Empathie, Kreativität und Humor, Selbsterfahrung und Selbstdarstellung. Herr Bazhin ist einer der Mitgründer und der Vorstandsvorsitzende der Akademie für Schlüsselkompetenzen im Studium, Beruf und Leben e. V.

CHARAKTERSTÄRKEN - GESTÄRKT DURCHS STUDIUM UND LEISTUNGSSTARK AM ARBEITSPLATZ

Zeit: 09.11.2021, von 10:00-14:00 Uhr
Ort: Online-Kurs über Microsoft Teams
Basisveranstaltung SK-Zertifikat: „Selbstverortung, geistige und körperliche Gesundheit“ (5 AE)

Dieser Kurs ist Teil von fit4more – gesund studieren, der Studentischen Gesundheitsförderung an der Universität des Saarlandes. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Projektes.

Es gibt sie wirklich und sie ist zu verorten in der Positiven Psychologie – die Wissenschaft des Charakters. Zahlreiche Forschungsergebnisse belegen, dass die Anerkennung, Wertschätzung und Erschließung der eigenen Stärken und der Stärken anderer Menschen in positiver Wechselwirkung mit einem erfolgreichen und erfüllten Leben stehen. Wer seine Stärken kennt und sie zum Einsatz bringt, ist leistungsstärker, erfolgreicher und zufriedener. Der Workshop kombiniert die Grundlagen der Wissenschaft des Charakters mit entsprechenden Übungssequenzen:

Grundlagen: Forscher*innen haben eine zeit- und kulturübergreifende Klassifikation von 24 Charakterstärken/-eigenschaften, die sich auf 6 Tugenden verteilen, herausgearbeitet. In diesem (Theorie-)Teil des Workshops werden die Entstehung der Klassifikation, die 24 Charakterstärken sowie deren Bedeutung in der Positiven Psychologie vorgestellt.

Übungssequenzen: Beschäftigung mit den eigenen Charakterstärken. Die Teilnehmer*innen werden einen Fragebogen bearbeiten und ihre eigenen Charakterstärken kennenlernen. Auf Grundlage der Auswertung werden anschließend interaktive Übungen durchgeführt.

Referentin: Angelina Müllerist Erziehungswissenschaftlerin (M.A.) und von der European Positive Psychology Academy (EUPPA) zertifizierte Trainerin der Positiven Psychologie. Weiterhin verfügt sie über eine Basisausbildung in Neurolinguistischem Programmieren (NLP). Im Zentrum für lebenslanges Lernen (ZelL) der Universität des Saarlandes ist Frau Müller als wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig und verantwortet dort u. a. den Schwerpunktbereich „Bildung und Gesundheit“. Außerdem koordiniert sie das Qualitätsmanagement des ZelL. Daneben hatte sie mehrere Jahre das Amt der stellvertretenden Sprecherin der DGWF Landesgruppe Rheinland-Pfalz und Saarland inne.

 

BÜHNEN- UND VIDEOKONFERENZTRAINING

Zeit: 12.11.2021, von 9.00-18.00 Uhr
Ort: Online-Kurs über Microsoft Teams
Basisveranstaltung SK-Zertifikat: „Medienkompetenz“ (10 AE)

Wie stelle ich mich dar? Und welche Möglichkeiten und Verbesserungen gibt es, die ich noch nicht nutze? Die Fragen um die persönliche Präsenz sind der Ausgangspunkt des Workshops. Präsenzarbeit ist Aufmerksamkeitsarbeit. Dabei werden Ursprung und Wirkung verschiedener Ausdrucksmittel untersucht.

Die Kursteilnehmer*innen lernen über das Annehmen von Rollentypen ein Bewusstsein für das eigene Auftreten zu entwickeln. Dafür wird eine Filmszene einstudiert, die vorab an die TeilnehmerInnen zur Vorbereitung versendet wird. So wird in Schauspielimprovisationen das Zusammenwirken von Mimik, Gestik, Stimme und Atmung erforscht und Spontaneität trainiert. Im Mittelpunkt stehen der Körper in seiner Veränderbarkeit und das Erarbeiten mentaler Stützen. Das Ziel des Workshops ist, sich seiner verbalen, wie auch nonverbalen kommunikativen Fähigkeiten und insbesondere seiner Präsenz bewusst zu werden und diese gezielt einsetzen zu können.

Referent: Jan-Aiko zur Eck ist Coach für Führungskräfte und Dozent in den Bereichen Resilienz, Kommunikation, Präsentation, Rhetorik und Präsenzarbeit und hat einige Lehraufträge an verschiedenen deutschsprachigen Universitäten. In seinem ersten Beruf war er Schauspieler und Regisseur. Seit einigen Jahren ist er Referent an der Universität des Saarlandes für Lehrende und Studierende.

STRATEGISCHE FINANZPLANUNG FÜR PROMOVIERENDE

Zeit: Mittwoch, 09.02.2022
Ort: Graduate Centre, Geb. C9 3
5 AE
Anmeldung über das Web-Formular von GradUS

Spätestens nach dem Studium oder der Promotion sollte man sich mit seiner Lebens- und Karriereplanung auch in finanzieller und versicherungstechnischer Hinsicht befassen. Das Know-how und der Grundstein für diese Planungen sollten möglichst früh, z.B. noch während der Promotion, gelegt werden. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass sich junge wissenschaftliche Mitarbeitende oft zu wenig mit solchen Themen beschäftigen und unbeabsichtigt (finanzielle) Risiken eingehen. So nehmen bspw. viele angestellte Promovierende sog. Vermögenswirksame Leistungen nicht in Anspruch; oder sie verschenken staatliche Fördermöglichkeiten
bei der Altersvorsorge.

In dieser Informationsveranstaltung bieten wir Ihnen einen praxisnahen und umfassenden Überblick über Versicherungs- und Finanzthemen (unter Berücksichtigung von Steuer- und Sozialversicherungsaspekten) wie bspw.:

  • Systematik der Altersvorsorgemöglichkeiten
  • Altersvorsorgebedarf und staatl. Fördermöglichkeiten
  • Vermögenswirksame Leistungen
  • Absicherung existenzieller Risiken
  • Weitere Versicherungen und Optimierung bei Partnern
  • Haftung im öffentlichen Dienst

Diese Informationsveranstaltung wird als Kooperation zwischen GradUS und dem Schlüsselkompetenzen-Programm des Zentrums für lebenslanges Lernen (ZelL) angeboten.
Hinweis: Diese Veranstaltung ist als Präsenzveranstaltung geplant, je nach Pandemielage zum Zeitpunkt der Veranstaltung ist aber eine kurzfristige Umstellung auf ein reines Online-Format möglich.

Referent: Uwe Schäuffele, Dipl-Kfm., Financial Advisor (EBS), unabhängiger Finanzmakler, Berater für Betriebliche Altersvorsorge, tätig im Rahmen des Existenz-Gründungsprogramms der UdS, Spezialisierung in der Beratung von Akademikerinnen und Akademikern.

KOMMUNIKATION AUF AUGENHÖHE - GESPRÄCHSFÜHRUNG ALS SCHLÜSSELKOMPETENZ

Zeit: 3 Termine (10.01.2022, 17.01.2022, 24.01.2022), jeweils von 16:00-19:00 Uhr
Ort: Online-Kurs über Microsoft Teams
Basisveranstaltung SK-Zertifikat „Kommunikation" (10 AE)

Kommunikation ist sowohl Alltagskompetenz als auch Schlüsselkompetenz im professionellen Kontext. Spätestens seit Paul Watzlawick wissen wir: Man kann nicht nicht kommunizieren. Alles, was wir sagen und tun, aber auch was wir nicht sagen und nicht tun, hat kommunikativen Charakter. Solange sich die Gesprächspartner*innen einig sind, und die Situation entspannt ist, gelingt Kommunikation meistens. Wir sind im Alltag allerdings einer Vielzahl von Kommunikationssituationen ausgesetzt, die uns überfordern. „Warum versteht er*sie es nicht, obwohl ich es ihm*ihr schon tausend Mal erklärt habe?“ Wieso gerate ich mit meinen Arbeitskolleg*innen immer wieder in die gleichen ausweglosen Situationen?“ Warum kann ich mit meiner*m Chef*in kein sachliches Gespräch führen, bei dem ich mich gut fühle? Dies sind Fragen, die sich viele Menschen immer wieder stellen, und auf die sie keine Antworten finden. Mit Hilfe des Kommunikationsmodells der Transaktionsanalyse von Eric Berne können wir solche Gesprächssituationen sehr fein analysieren. Man erkennt dann meist, dass sich die Gesprächspartner*innen in unterschiedlichen Ich-Zuständen befinden, was ihnen nicht bewusst ist. Deswegen kommt keine gute Gesprächssituation zustande und sie endet im Streit mit schlechten Gefühlen auf beiden Seiten. Sobald einem die Ich-Zustände, aus denen Transaktionen kommen bewusst sind, kann man sie bewusst wählen und damit das eigene Kommunikationsverhalten ändern und so dem Gegenüber helfen, auch sein Verhalten zu verändern. Der Workshop bietet den Teilnehmer*innen die Gelegenheit, das Kommunikationsmodell der Transaktionsanalyse kennenzulernen und mit Hilfe von Übungen für die Praxis nutzbar zu machen.

Referent: Diplom-Psychologe Nico Janzen ist freiberuflicher Kommunikationsberater und Trainer. Als lehrberechtigter Transaktionsanalytiker bildet er transaktionsanalytische Berater*innen und Transaktionsanalytiker*innen aus. Aufgrund seiner langjährigen Berufserfahrung in Wirtschaft und Verwaltung gelingt es ihm, theoretisch fundierte Methoden praxisnah zu vermitteln. Er ist langjähriger Lehrbeauftragter der Universität des Saarlandes.

DIVERSITY COMPETENCE (Levels of Racism/Intersectionality & Privilege/Unconscious Bias & Microaggression)
  • Workshop 1: Levels of Racism / Date: 15.11.2021 Time: 13:00 – 17:00
  • Workshop 2: Intersectionality & Privilege / Date: 22.11.2021 Time: 13:00 – 17:00
  • Workshop 3: Unconscious Bias & Microaggression / Date: 29.11.2021 Time: 13:00 – 17:00

Foundation course Key Competencies Certificate „Diversity-Kompetenz“ 15 work units
(in English)
Level: Beginners

The concept of diversity has become increasingly vital in academics as well as industries. From policies to practice the language, attitude, and behavior around diversity, equity and inclusion play a significant role in establishing a successful environment for all. The Center for lifelong learning (ZelL) in collaboration with the Equal Opportunities and Diversity Management Unit (CDM) is offering an online Diversity Workshop Series covering the following topics during the Winter Semester 21/22. All sessions would take place online via Microsoft Teams. Each workshop involves 5 work units (45 minutes each). You will receive reading materials before the beginning of workshops to get familiarized with the basic terminology and concepts. In this online workshop series, we intend to engage the participants with ‚what‘ are diverse identities, ‚why‘ they matter, and ‚how‘ to respond to discriminating situations. Participants would work individually and in small groups in multiple formats. The workshops are designed based on activities and group discussions on critical topics. If you have specific needs for any form of accommodation, please contact us during registration via email.

Instructor: Dhara Sheth is a Referentin at Stabsstelle Chancengleichheit und Diversitätsmanagement (Equal Opportunities and Diversity Management Unit) at Saarland University. She coordinates the Diversity@UdS project. She has earned her MS in Counseling Education from Portland, Oregon, and MA in Counseling Psychology from India. She has worked with individuals and groups as a therapist, educator, and mentor. She has lived in three different countries on three different continents, where she has personally experienced the structures and narratives related to diversity & discrimination. According to her, diversity competence is a lifelong journey. She aims to bring people together through sharing, perspective-taking & creating space for difficult conversations during this journey.
Email Contact: dhara.sheth(at)uni-saarland.de, dhara(at)sheth.net.in

INTERRELIGIÖSER DIALOG IN BERUF UND ALLTAG

Zeit: 10 Termine, ab 30.11.2021, jeweils dienstags von 14.15 - 15.00 Uhr
Ort: Online-Kurs über Microsoft Teams
Basisveranstaltung SK-Zertifikat „Interkulturelle Kompetenz“ (10 AE)

In jeder Hochschule, in jedem Unternehmen, in jeder Organisation begegnen sich unter-schiedliche Kulturen, die auch durch die religiöse Herkunft geprägt sind. Die Veranstaltung möchte interessierten Teilnehmer*innen die Möglichkeit bieten, die religiöse Struktur unserer Gesellschaft in ihrem pluralen Angebot ansatzweise kennenzulernen und in der Begegnung mit dieser interkulturelle Kompetenz zu erwerben. Dazu werden vergleichend wichtige religiöse Gruppen in Deutschland vorgestellt.

Ziel dieser Veranstaltung ist, den Teilnehmer*innen zu einem kompetenten sozialen und sensiblen Umgang mit diesen „anderen” Lebensrealitäten zu verhelfen und gleichzeitig mögliche Vorbehalte gegen das „Fremde” in unserer unmittelbaren Lebens- und Arbeitswelt zu überwinden.

Referentin: PD Dr. Ulrike Stölting ist seit 2004 Oberassistentin für Historische Theologie und Religionswissenschaften in der Fachrichtung Katholische Theologie und seit 2009 wissenschaftliche Angestellte (Lehrkraft für besondere Aufgaben) für Religions­wissenschaften an der Universität des Saarlandes.

FÜHRUNGSKOMPETENZEN

Zeit: 10.02.2022, von 9:00-18:00 Uhr
Ort: Online-Kurs
Basisveranstaltung SK-Zertifikat „Führungskompetenzen“ (10 AE)

Führungskompetenzen sind in vielfältigen Berufsszenarien erforderlich, nicht nur, wenn man „offizielle” Führungskraft ist. Mitarbeiter*innen müssen fähig sein, sich selbst zu führen und in Teams, Abteilungen und in Projekten in interaktiver Weise Einfluss auszuüben; i. S. von „Führen ohne hierarchische Macht”.

Dieser Workshop vermittelt einen Einstieg in grundlegende Führungsthemen. Hierzu werden unterschiedliche Führungsaufgaben erörtert, Definitionen von Führung vorgestellt sowie das Führungsstil-Modell des „Situativen Führens” vorgestellt. Die Reflexion über unterschiedliche „Persönlichkeitstypen” und die Annäherung an die eigene Person als (potenzielle) Führungspersönlichkeit runden den Workshop ab.

Die Teilnehmendenzahl ist aus didaktischen und räumlichen Gründen begrenzt.

Referent: Dr. Anders Seim leitet ein international tätiges Consulting Unternehmen (pmc AG), berät, coacht und bildet seit mehr als 20 Jahren Führungskräfte und Teams in allen Sektoren der Wirtschaft, Politik und Wissenschaft weiter, und ist selbst Führungskraft bzw. Interims-Führungskraft in verschiedenen Wirtschafts- und Gesundheitssektoren gewesen. Seit vielen Jahren berät bzw. arbeitet er eng mit Einrichtungen der Universität des Saarlandes zusammen. Dr. Anders Seim ist Alumnus der Universität des Saarlandes.

KONFLIKTMANAGEMENT

Zeit: 09.02.2022, von 9:00-18:00 Uhr
Ort: Online-Kurs
Basisveranstaltung SK-Zertifikat „Kommunikation“ (10 AE)

Wer von uns hat das nicht schon erlebt? Aus kleinen Konflikten werden große Hindernisse, die uns sowohl die Zusammenarbeit als auch die Aufgaben- und Zielorientierung erschweren. Gerade zwischenmenschliche Konflikte, Konflikte in Teams und in Hierarchien führen häufig zu Motivationsblockaden, die nicht unbedingt auftreten müssten, wenn einige Grundhaltungen und Spielregeln des Konfliktmanagements berücksichtigt würden.

Ziel dieses Workshops ist, einführende konfliktmanagende Fähigkeiten kennenzulernen, die Ihnen dabei helfen können, die Kooperationskultur zu verbessern – sei es in der Hochschule, in Organisationen, in Unternehmen oder zu Hause, in größeren oder kleineren Teams.

Referent: Dr. Anders Seim leitet ein international tätiges Consulting Unternehmen (pmc AG), berät, coacht und bildet seit mehr als 20 Jahren Führungskräfte und Teams in allen Sektoren der Wirtschaft, Politik und Wissenschaft weiter, und ist selbst Führungskraft bzw. Interims-Führungskraft in verschiedenen Wirtschafts- und Gesundheitssektoren gewesen. Seit vielen Jahren berät bzw. arbeitet er eng mit Einrichtungen der Universität des Saarlandes zusammen. Dr. Anders Seim ist Alumnus der Universität des Saarlandes.

WISSENSCHAFTLICHE TEXTE UND QUELLEN RICHTIG LESEN UND VERSTEHEN

Zeit: 2 Termine (11.01.2022, 18.01.2022), jeweils von 18:00-20:00 Uhr
Ort: Online-Kurs über Microsoft Teams
Basisveranstaltung SK-Zertifikat: „Wissenschaftskompetenz“ (5 AE)

Das Bild von den Zwergen, die weiter sehen können, weil sie auf den Schultern von Riesen stehen, wird gerne von Wissenschaftler*innen aller Fachrichtungen bemüht. Forschung findet nicht voraussetzungslos statt, sie baut auf dem auf, was andere zuvor gedacht und geschrieben haben; sichtbares Zeichen dafür sind die Anmerkungen und Fußnoten in wissenschaftlichen Veröffentlichungen. Historiker*innen werden schon am Anfang ihres Studiums mit der sog. Quellenkritik vertraut gemacht; ursprünglich entwickelt, um Fälschungen zu identifizieren, ist diese Methode immer noch eine notwendige Voraussetzung für die Beurteilung des Wertes historischer Überlieferungen, ihre Einordnung und Interpretation. Grundlegend geht es dabei darum, Informationen über die Entstehung eines Textes, den*die Verfasser*in, die Adressat*innen, die Aussageabsicht etc. des Textes zusammenzutragen, sich dann ein möglichst umfassendes Textverständnis zu erarbeiten, um schließlich auf dieser Basis beurteilen zu können, welchen Wert der Text für die eigene Fragestellung besitzt. Diese Vorgehensweise kann jede*r Student*in und wissenschaftlich Tätige gleich welcher Fachrichtung auch beim Umgang mit Fachliteratur nutzbringend anwenden. Kennt man etwa Herkunft, Bildung, zeitlichen, politischen und kulturellen Hintergrund einer*s Autors*in, kann man seine*ihre Thesen besser einordnen und bewerten und damit mehr Nutzen aus seinen*ihren Vorarbeiten ziehen. Um im einleitenden Bild zu bleiben: Es ist wichtig, zu wissen, wer und wie groß die Riesen waren, auf deren Schultern man steht, und in welche Richtung sie schauten.

In dem Workshop sollen in der ersten Sitzung die grundlegenden Vorgehensweisen der Quellenkritik vorgestellt, dann deren Nutzung anhand eines Beispieltextes von den Studierenden als Hausaufgabe eingeübt und in der zweiten Sitzung die Ergebnisse diskutiert werden. Es werden Ihnen Methoden und Instrumente an die Hand gegeben, mit deren Hilfe Sie wissenschaftliche Texte besser kontextualisieren und damit für Ihre Fragestellungen effektiver auswerten können.

Referentin:Dr. Sabine Penth studierte Geschichte, Katholische Theologie und Germanistik an der Universität des Saarlandes. Sie war als wissenschaftliche Mitarbeiterin an den Lehrstühlen für Mittelalterliche Geschichte und Ältere deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft (UdS), bei der Mainzer Akademie der Wissenschaften und Literatur sowie als freiberufliche Historikerin tätig. Beim Zentrum für lebenslanges Lernen arbeitet sie als Lehrkraft für besondere Aufgaben und ist zuständig für den Schwerpunktbereich „Landeskunde der Großregion“.

!!!Verlegt in den Januar!!! WIE DER KREATIVITÄTSMUSKEL IM TRAINING BLEIBT

Zeit: 06.01.2022-27.01.2022, jeweils donnerstags von 18:00-21:00 Uhr
Ort: Online-Kurs über Microsoft Teams
20 AE

Kreativität und die Fähigkeit zum Creative Thinking sind in nahezu jedem Berufsfeld gefragt. Laut einer Studie des McKinsey Global Institute wird die Nachfrage in der Arbeitswelt nach höheren kognitiven Fähigkeiten, besonders Kreativität, bis 2030 sogar um fast 10 % steigen. Daher ist es von Vorteil, den Kreationsprozess zu kennen und den Kreativitätsmuskel im Training zu halten.

Dieses Seminar gibt eine Einführung in die Kreativitätsmethodik und richtet sich an alle, die Einfälle zukünftig nicht mehr nur unter der Dusche haben möchten, sondern gerne systematisch Ideen generieren wollen. Wichtige Denkmuster und „Trainingsgeräte“ wie z. B. „10 a day“, „Yes, and“ und „Gamestorming“ werden dazu in praktischen Übungen vermittelt.

Referentin: Nach ihrem Abschluss an der Hochschule für Künste Bremen hat Katharina Kessler mehrere Jahre in Digitalagenturen gearbeitet und als Senior Konzepterin für namhafte Kunden wie Coca-Cola, Eurobike und Samsung erfolgreich digitale Kampagnen und Produkte entwickelt.

WISSENSCHAFTLICHE ARBEITSTECHNIKEN

Zeit: 3 Termine (14.01.2022, 21.01.2022, 28.01.2022), jeweils von 10:00-12:00 Uhr (3 Online-Präsenz-Sitzungen + Selbstlerneinheiten).
Ort: Online-Kurs über Microsoft Teams
Basisveranstaltung SK-Zertifikat „Wissenschaftskompetenz“ (10 AE)

Wissenschaftlich denken und arbeiten zu können bzw. es in kürzester Zeit zu erlernen wird von Lehrenden oft ungefragt vorausgesetzt, obwohl die Studierenden gerade in den ersten Semestern noch wenig Erfahrung mit wissenschaftlichen Arbeitstechniken haben. Darüber hinaus richtet sich der Fokus von Studierenden aufgrund der Vielzahl an zu erbringenden Leistungsnachweisen und latentem Zeitdruck oft auf die kurzfristige Aneignung von Fachwissen und prüfungsrelevanter fachlicher Kompetenzen. Dadurch kann ein großer Leistungsdruck entstehen, der am Ende – trotz hoher Lernbereitschaft – ein sinnvolles und nachhaltiges Lernen erschwert und sich demotivierend auswirkt.

Beim wissenschaftlichen Arbeiten und Denken geht es unter anderem darum, aus einer Fülle an Informationen die für das zu bearbeitende Thema relevanten zu extrahieren, diese adäquat aufzubereiten und mit bereits vorhandenem Wissen abzugleichen und zu reflektieren, um sie letztendlich für eigene Fragestellungen zu verwenden oder aber wieder zu verwerfen. Im Online-Seminar werden daher grundlegende Arbeitstechniken zur Informationsverarbeitung wie Recherchieren, Bibliographieren, Lesen, Exzerpieren, Visualisieren und Memorieren vorgestellt und anhand praktischer Übungen erprobt.

Da Lernen allgemein und wissenschaftliches Arbeiten auch immer etwas mit der persönlichen schulischen Sozialisation zu tun hat, werden wir uns zu Beginn des Online-Seminars mit den individuellen Lernbiographien und Lernstrategien (Lerngewohnheiten, Arbeitsstile, Blockaden, Erfolge …) der Teilnehmenden beschäftigen.
Wissenschaftliche Arbeitstechniken zur Informationsverarbeitung zu beherrschen und für sich selbst funktionale Lernstrategien zu entwickeln sind nicht nur zentrale Kompetenzen für das Studium, sondern auch Wegbereiter und -begleiter in eine erfolgreiche berufliche Zukunft. Lernen will eben gelernt sein – auch an der Universität.

Referentin: Dr. Claudia Thiel-Dirksen studierte an der Universität des Saarlandes, an der Universität Trier und am Dōshisha Women’s College in Kyoto (Japan) Neuere Deutsche Sprachwissenschaft, Computerlinguistik und Japanologie. Nach dem Studium arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Lehrbeauftragte am Germanistischen Institut sowie am Zentrum für Schlüsselkompetenzen an der Universität des Saarlandes. Seit 2019 ist sie bei der LAG PRO EHRENAMT e.V. tätig und leitet dort das Saarbrücker Mehrgenerationenhaus.

DIE GROSREGION - IDENTITÄT(EN) EINES RAUMES IM HERZEN EUROPAS

Grenzen und Grenzregionen in der Großregion.

Zeit: 28.10.2021-16.12.2021, jeweils von 14:15 - 15:45 Uhr.
Ort: Online-Kurs über Microsoft Teams
Basisveranstaltung SK-Zertifikat „Interkuturelle Kompetenz“ (15 AE) 

Anmeldung direkt an die Referentin Sabine Penth: sabine.penth[at]mx.uni-saarland.de

Alle reden von der „Großregion“ – aber um welche Art von Gebilde handelt es sich dabei eigentlich? Das Zentrum für lebenslanges Lernen beleuchtet in einer Reihe von Brückenkursen seit einigen Semestern die Großregion aus unterschiedlichen Perspektiven, etwa mit Blick auf die Themenkreise Geschichte, Sprache, Literatur, Kunst, Kultur, Religion, Wirtschaft oder Politik, um so Gemeinsamkeiten und Unterschiede in diesem Raum herausarbeiten. Am Ende der Kursreihe soll ein tieferes Verständnis für die historisch gewachsenen Gemeinsamkeiten einer Region stehen, die viele bislang nur als politisch gewolltes Konstrukt wahrnehmen.
Im sechsten Kurs der Reihe nehmen wir Grenzen und Grenzregionen in der Großregion in Geschichte und Gegenwart in den Blick. Zwar ließ das Schengener Abkommen seit 1985 die modernen politischen Grenzen im Alltagsleben vielfach weitgehend in den Hintergrund treten, doch haben die Grenzschließungen im Kontext der Corona-Pandemie 2020 sie wieder deutlich ins Bewusstsein der Menschen gerückt. Viel weniger bekannt oder auch langsam in Vergessenheit geraten sind die zahlreichen historischen Grenzlinien, etwa zwischen Sprachen oder Rechtsräumen, zwischen längst untergegangenen politischen Gebilden, kirchlichen oder wirtschaftlichen Organisationsräumen, die die Großregion wie ein Netz überziehen. Sie sollen im Wintersemester im Mittelpunkt des Interesses stehen.

Termine:
28.10.2021   Prof. Dr. Thomas Gergen: Grenzfälle in Rechtsgeschichte und Rechtsvergleichung (Teil 1)
04.11.2021   Prof. Dr. Thomas Gergen: Grenzfälle in Rechtsgeschichte und Rechtsvergleichung (Teil 2)
11.11.2021   Jason Tregellis: Eisenzeitliches Bestattungswesen und kulturelle Grenzen
18.11.2021   Dr. Sabine Penth: Die Historische Kartensammlung von Fritz Hellweg im Landesarchiv Saarbrücken
25.11.2021   Dr. Christa Jochum-Godglück: Dialekte und Dialektgrenzen in der Großregion
02.12.2021   Prof. Dr. Florian Weber: Grenzerfahrungen. Covid 19 und die deutsch-französischen Beziehungen
09.12.2021   Prof. Dr. Joachim Conrad: Episoden aus der Geschichte der Abtei Wadgassen
16.12.2021   Prof. Dr. Michael Oberweis: Wann beginnt das Kalenderjahr? Unterschiedliche Datierungsbräuche als Kommunikationsproblem in Grenzregionen

Referentin: Dr. Sabine Penth studierte Geschichte, Katholische Theologie und Germanistik an der Universität des Saarlandes. Sie war als wissenschaftliche Mitarbeiterin an den Lehrstühlen für Mittelalterliche Geschichte und Ältere deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft (UdS), bei der Mainzer Akademie der Wissenschaften und Literatur sowie als freiberufliche Historikerin tätig. Beim Zentrum für lebenslanges Lernen arbeitet sie als Lehrkraft für besondere Aufgaben und ist zuständig für den Schwerpunktbereich „Landeskunde der Großregion“.

VIDEO – WIE? BEWEGTBILD IM UNTERRICHT

Was man wissen muss, um Video medienadäquat per Kamera, Smartphone und Schnittprogramm zu produzieren.

Früher konnten nur die großen Sendeanstalten Video produzieren. Heute kann es jeder, sogar mit dem Smartphone. Und häufig ist Bewegtbild sinnvoll, auch, wenn es im Unterricht eingesetzt wird.

Aber dass die Technik vorhanden ist (und der Einsatz grundsätzlich sinnvoll ist) ist nur die eine Seite. Die andere Seite: Wie produziert man eigentlich effizient und medienadäquat? Was muss man berücksichtigen, wenn man die Kamera des Smartphones nutzt; worin unterscheidet sich das bei der Bildgestaltung vom Dreh mit einer ,richtigen’ Kamera? Wie werden die Videos von den Studierenden genutzt? Worauf sollte man Rücksicht nehmen, wenn man die ,typische’ Nutzersituation mit einbezieht? Die Auswirkungen betreffen die Bildgestaltung, reichen aber bis hin zu den Inhalten, die man sinnvollerweise per Video erstellt.

In dieser workshopartigen Lehrveranstaltung wird vor allem mit der Software Adobe Premiere Elements gearbeitet, die auf den Schulungsrechnern installiert ist.

Termin:  28./29.01.2022, jeweils 10:00 - 14:00 Uhr

Dozent: Prof. Dr. Hans Giessen

Ort: Universität des Saarlandes, ZelL-Schulungsraum 0.15 in Campus A 4.2

Teilnahmebedingungen: Einhaltung der aktuellen pandemiekonformen Regeln u. Staysio-App, also AHA*A*L. Zur Zeit bedeutet dies, dass Sie beim Besuch nachweisen können, dass Sie entweder geimpft, genesen oder tagesaktuell getestet sind.

Bitet beachten: Bei dieser Präsenzveranstaltung sind die Teilnahmeplätze limiitert.

Anmeldung

Hier gelangen Sie zur Anmeldung für den Kurs oder in der normalen Anmeldemaske des Schlüsselkompetenzenprogrammes.

Gesamtübersicht Veranstaltungen WiSe 2021/22

Zur Gesamtübersicht können Sie nachfolgend zwischen 1) dem ausführlichen und kommentierten Veranstaltungsprogramm oder 2) dem aktuellen Semesterflyer als Kurzübersicht wählen.

Beratung und weitere Informationen

Elias Harth, M.A.
Termin nach Vereinbarung unter
elias.harth(at)uni-saarland.de

Tel. 0681 302-70433