Internationale Forschung an der Saar-Uni

Forschungsverbund entwickelt neue Oberflächenbehandlung

Manche Werkstoffoberflächen müssen besonders glatt sein, andere Werkstoffe sollen zuverlässig aneinanderhaften. Die dafür nötige Oberflächenbehandlung stößt bei komplex geformten 3D-Objekten aber noch an Grenzen. Dies soll ein Forschungsprojekt ändern, das durch das europäische Interreg-Programm mit 2,1 Millionen Euro gefördert wird. Materialforscher der Saar-Uni, der Université de Lorraine, des Luxembourg Institute of Science and Technology sowie des Centre de Recherche Métallurgique in Wallonien sind daran beteiligt. Begleitet wird das Projekt von mehreren Innovationsclustern aus Luxemburg und Belgien. [mehr...]

 

Humboldt-Preisträgerin in Saarbrücken

Aus der Rinde eines tropischen Baumes ein Medikament gegen Magengeschwüre zu entwickeln – daran forscht die nigerianische Pharmazeutin Dr. Petra Obioma Nnamani ein Jahr lang am Helmholtz-Institut für Pharmazeutische Forschung Saarland (HIPS). Für ihr Projekt ist sie mit dem Georg Forster-Forschungspreis der Alexander von Humboldt-Stiftung ausgezeichnet worden, der mit 60.000 Euro dotiert ist. Als "Coordinator for Public Health & Environmental Sustainability" an der University of Nigeria Nsukka hat die Wissenschaftlerin die gute Wirksamkeit der Rinde gegen Magengeschwüre bereits nachgewiesen. [mehr...]

 

Gastwissenschaftler aus aller Welt

Aus der ganzen Welt kommen Wissenschaftler an die Saar-Uni, um gemeinsam mit Saarbrücker Kollegen ihre Forschungen voranzutreiben. Gefördert werden Sie dabei vom DAAD, von Erasmus+ oder von der Alexander von Humboldt-Stiftung. Wie zum Beispiel der Humboldt-Preisträger Marc Meyers von der University of California, der am Leibniz-Institut für Neue Materialien forscht. Der Materialwissenschaftler will wissen, warum Materialien aus der Natur so sind, wie sie sind, und was sich davon möglicherweise technisch nutzen lässt. Nach Saarbrücken kam er, weil er die innovativen Ideen und die analytischen Möglichkeiten des Leibniz-Instituts schätzt. [mehr...]

 

Internationale Forschernetzwerke

Wie man mit der richtigen Ernährung Krankheiten vorbeugen kann, und inwiefern sich mit einer spezifischen Diät Alterungsprozesse beeinflussen lassen, ist Gegenstand des Verbundprojekts "NutRedOx", das von der Europäischen Union gefördert wird. Am Forschernetzwerk beteiligt sind rund hundert Wissenschaftler ganz unterschiedlicher Fachrichtungen und aus verschiedenen Ländern – von den Maghreb-Staaten bis zum Kaukasus –, darunter auch das Team von Pharmazie-Professor Claus Jacob. [mehr...]

 

Förderung durch die Europäische Union

Ob Smartwatch, Mobiltelefon oder Elektrofahrrad: Immer mehr Mikrocomputer finden sich in technischen Geräten. Diese Software ist jedoch selten frei von Fehlern, so dass die Geräte nicht immer korrekt funktionieren oder sogar die Sicherheit der Nutzer gefährden. Um diese Probleme grundsätzlich anzugehen, erhält Holger Hermanns den mit 2,4 Millionen Euro dotierten ERC Advanced Grant der Europäischen Union. [mehr]

 

Europäische Forschergruppen

Wenn man im Internet einen englischen Text automatisch ins Französische übersetzt, bekommt man meist gute Ergebnisse. Anders sieht es bei komplexeren Sprachen wie Tschechisch, Finnisch oder auch Deutsch aus. Da kann die Lektüre schnell zum Ratespiel werden. Das wollen mehrere Forschergruppen in Europa nun ändern. Zwei von der Europäischen Union finanzierte Projekte zu diesem Thema werden von dem Saarbrücker Computerlinguisten Josef van Genabith geleitet. [mehr]