Gute wissenschaftliche Praxis und gute Kommunikation

Sie denken bei "Guter wissenschaftlicher Praxis" an verschiedene Plagiatsfälle und fühlen sich nicht angesprochen? Doch gute wissenschaftliche Praxis umfasst mehr als Plagiieren – es geht dabei um die wesentlichen Prinzipien wissenschaftlichen Arbeitens und wie diese gewahrt werden.

Im Workshop werden Regelungen für das richtige Datenmanagement (z.B. Pflichten bei der Dokumentation und Sicherung von Daten und des Forschungsprozesses) und für die Autorschaft von Publikationen besprochen (z.B. Berechtigung zur Autorschaft, Reihenfolge der Autorinnen und Autoren). Auch das Thema Plagiat wird in den Fokus genommen (z.B. Formen des Plagiats, Selbstplagiat).

Anhand von prominenten Beispielen und auf Basis übergreifender Papiere der Qualitätssicherung in der Wissenschaft wird erörtert, wann wissenschaftliches Fehlverhalten vorliegt und welche Konsequenzen damit verbunden sind, wie Interessenkonflikte entstehen und gelöst werden können.

Von zentraler Bedeutung für die gute wissenschaftliche Praxis und die Vermeidung von Konflikten sind eine gute und konstruktive Kommunikation sowie eine vertrauensvolle Beziehung zu der Betreuungsperson. Daher werden im Workshop verschiedene Instrumente in den Blick genommen, die u.a. dazu dienen, Transparenz zu schaffen, wechselseitige Erwartungen zu klären und einen guten Dialog zu etablieren.

Infos zur Veranstaltung


Datum
: Donnerstag, 18. Juli 2019

Uhrzeit: 9.00-16.00 Uhr

Ort: Graduate Centre, Geb. C9 3 (Wegbeschreibung)

Kosten: keine

Anmeldung: siehe Infos rechts oben (max. 12 Teilnehmer/innen)

Anmeldung

 

 

Referentin:

Dr. Kathrin Ruhl, Geschäftsführerin des Interdisziplinären Promotionszentrums und des Kompetenzzentrums für Studium und Beruf der Universität Koblenz-Landau, zuvor Mitarbeiterin am Gießener Graduiertenzentrum Kulturwissenschaften, langjährige Erfahrung mit Veranstaltungen für und Beratung von Nachwuchswissenschaftler/inne/n.