News aus der Forschung

Neue Plattform für Telekommunikation

Viele Menschen, die wegen der Corona-Maßnahmen zuhause bleiben müssen, sehen sich mit unerwarteten Problemen konfrontiert: Kleinigkeiten sind plötzlich kompliziert, weil der Austausch mit den Kollegen umständlich geworden ist. Dazu ist es irgendwie ein bisschen einsam. Während des "WirVsVirus"-Hackathon der Bundesregierung haben Informatikerinnen und Informatiker der Universität deshalb eine Kommunikations-Software entwickelt, die das Flurfunk-Feeling in die heimischen Arbeitszimmer bringt.

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Mathematiker wollen tomografische Verfahren durch Maschinelles Lernen verbessern

Bildgebende Verfahren wie die Magnetresonanz-Tomografie (MRT) oder die Computertomografie (CT) sind in der Medizin und der Materialprüfung von großer Bedeutung. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler um Professor Thomas Schuster wollen nun mathematische Verfahren entwickeln, die die Leistungsfähigkeit der Geräte mithilfe intelligenter Algorithmen deutlich steigern soll. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Projekt mit rund 800.000 Euro. [mehr...]

 

03/12/2020

02/26/2020

02/25/2020

Ursache von Muskelschmerzen durch Cholesterinsenker aufgedeckt

Patienten, die Statine einnehmen, um ihren Cholesterinspiegel im Blut zu senken, klagen häufig über Muskelbeschwerden. Warum diese auftreten, ist bislang ungeklärt. In einer Studie haben die Pharmazeutinnen Alexandra K. Kiemer und Jessica Hoppstädter einen möglichen ursächlichen Zusammenhang gefunden: Statine führen demzufolge dazu, dass der Körper vermehrt ein Protein namens "Gilz" produziert, das die Muskelzellen beeinträchtigt.

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Ein neuartiges Sensorsystem sorgt für volle Kontrolle in Industrieöfen

Werden Lebensmittel in Backstraßen gebacken oder in Dampf gegart, ist es wichtig, die Feuchte sehr genau im Auge zu behalten. Verlieren Brote und Gebäck zu viel oder zu schnell an Feuchtigkeit, schmecken sie am Ende fad statt cross. Ein Sensorsystem, das Andreas Schütze, Tilman Sauerwald und ihr Team entwickelt haben, sorgt jetzt für volle Kontrolle in Industrieöfen. Es misst unbeirrt den Feuchtegehalt der Luft und behält Trocknungs-, Back- und Garprozesse im Blick – auch dann, wenn es richtig heiß wird.

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Mit Investitionen in Künstliche Intelligenz den Wert von Daten sichtbar machen

Der Mittelstand scheut heute noch Investitionen in Künstliche Intelligenz. Für die meisten Unternehmen sind Daten aus Produktion oder Instandhaltung totes Kapital. Dabei sehen Wissenschaft und Politik hier enormes Potenzial. Der Wirtschaftsinformatiker Wolfgang Maaß und sein Team wollen den Wert solcher Daten sichtbar und für Firmen durch intelligente Datenbilanzierung interessant machen. Das Vorhaben wird gefördert mit Mitteln aus dem Technologieprogramm "Smarte Datenwirtschaft" des Bundeswirtschaftsministerium.

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Smarte Implantate sollen Knochen besser heilen

Ein intelligentes Implantat soll bei Knochenbrüchen sofort ab der OP die Heilung überwachen und bei Fehlbelastung warnen. Und: Es soll selbst aktiv durch Bewegungen gegensteuern, wenn nicht zusammenwächst, was zusammengehört. Das ist das Ziel einer Forschergruppe unter Leitung des Unfallchirurgen Tim Pohlemann. Beteiligt sind Mediziner, Materialforscher, Ingenieure und Informatiker der Universität des Saarlandes, des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz und des Zentrums für Mechatronik und Automatisierungstechnik. Die Werner Siemens-Stiftung fördert diese Forschungen jetzt mit acht Millionen Euro.

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Neuartige Strahler-Kombination wirkt bei Prostatakrebs

Bei Männern ist mit 26 Prozent der Prostatakrebs die häufigste Krebserkrankung. Metastasiert er, ist es nicht unwahrscheinlich, dass die meist älteren Patienten daran sterben. Wissenschaftler und Ärzte der Universität und des Universitätsklinikums des Saarlandes haben nun in einer klinischen Studie die Wirksamkeit einer Therapiemethode nachgewiesen, die solche fortgeschrittenen Prostatatumore und ihre Metastasen sehr erfolgreich eindämmen kann, und zwar ohne gravierende Nebenwirkungen. So lässt sich das Leben der Patienten verlängern, und das ohne große Einbußen für die Lebensqualität.

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Saar-Forscher kämpft gegen die Volkskrankheit Athrose

Seine Forschung wurde vielfach ausgezeichnet - darunter auch von der NASA: Professor Henning Madry, Direktor des Zentrums für Experimentelle Orthopädie der Universität des Saarlandes, ist einer der führenden Arthrose-Forscher. Er forscht unter anderem daran, die Therapie bei Patienten mit Beinfehlstellungen zu verbessern um fortschreitenden Schädigungen entgegenzusteuern. Die frühe Kniegelenks-Arthrose steht auch im Zentrum eines Forschernetzwerks, an dem Madry beteiligt ist. Der Verbund wird vom Bundesforschungsministerium mit mehr als einer halben Million Euro gefördert.

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Knochen als Vorbild: Metallschaum hält Explosionen stand

Sie sind so stark, dass sie nicht nur als Aufprallschutz im Auto, sondern auch gegen Stoßwellen bei Sprengungen schützen: Die Materialforscher Stefan Diebels und Anne Jung können extrem belastbare und zugleich luftig leichte Metallschäume maßschneidern. Mit einem patentierten Beschichtungsverfahren schaffen sie poröse Werkstoffe etwa für den Leichtbau. So können viele Produkte nach dem Vorbild der Natur leichter und stabiler werden. Und auch die Einsatzmöglichkeiten der Schäume sind vielseitig: als Katalysator, da das Material durchströmt werden kann, als Schwingungsdämpfung oder als Hitzeschild.

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