Neuland betreten – Forschung an der Saar-Uni

Materialforscher entwickeln neuartige Oberflächen

Manche Werkstoffoberflächen müssen besonders glatt sein, etwa wenn ein Bauteil in einem Lager rotiert. Andere Werkstoffe wie zum Beispiel Elektrokontakte in einer vibrierenden Maschine sollen aneinanderhaften. Die dafür von Forschern der Saar-Uni entwicklete Oberflächenbehandlung stößt bei komplex geformten 3D-Objekten aber noch an Grenzen. Dies soll ein Forschungsprojekt ändern, das durch das europäische Interreg-Programm mit 2,1 Millionen Euro gefördert wird. In diesem sollen neue Verfahren entwickelt und an Anwendungen industrieller Partner getestet werden. [mehr...]

Blutproben aus dem Zoo helfen bei Vorhersage von Krankheiten

Anstatt Gewebe und Datenmaterial von menschlichen Patienten zu untersuchen, analysiert Bioinformatik-Professor Andreas Keller gemeinsam mit dem Saarbrücker Humangenetiker Eckart Meese Blutproben von Tieren des Saarbrücker Zoos. Diese Blutproben werden nach sogenannten Biomarkern untersucht, mit denen man Krankheiten frühzeitig erkennen kann. Die Forscher wollen mit Hilfe von ähnlichen genetischen Mustern, die bei Mensch und Tier seit Jahrtausenden im Blut vorhanden sind, die computergestützte Krankheitsprognose verbessern. [mehr...]

Saar-Forscher kämpft gegen die Volkskrankheit Athrose

Seine Forschung wurde vielfach ausgezeichnet - darunter auch von der NASA: Professor Henning Madry, Direktor des Zentrums für Experimentelle Orthopädie der Universität des Saarlandes, ist einer der führenden Arthrose-Forscher. Er forscht unter anderem daran, die Therapie bei Patienten mit Beinfehlstellungen zu verbessern um fortschreitenden Schädigungen entgegenzusteuern. Die frühe Kniegelenks-Arthrose steht auch im Zentrum eines Forschernetzwerks, an dem Madry beteiligt ist. Der Verbund wird vom Bundesforschungsministerium mit mehr als einer halben Million Euro gefördert. [mehr...]

Knochen als Vorbild: Metallschaum hält Explosionen stand

Sie sind so stark, dass sie nicht nur als Aufprallschutz im Auto, sondern auch gegen Stoßwellen bei Sprengungen schützen: Die Materialforscher Stefan Diebels und Anne Jung können extrem belastbare und zugleich luftig leichte Metallschäume maßschneidern. Mit einem patentierten Beschichtungsverfahren schaffen sie poröse Werkstoffe etwa für den Leichtbau. So können viele Produkte nach dem Vorbild der Natur leichter und stabiler werden. Und auch die Einsatzmöglichkeiten der Schäume sind vielseitig: als Katalysator, da das Material durchströmt werden kann, als Schwingungsdämpfung oder als Hitzeschild. [mehr...]

Klimafreundlich Heizen und Kühlen mit künstlichen Muskeln aus Nickel-Titan

Der Prototyp, den das Forscherteam der Professoren Stefan Seelecke und Andreas Schütze von der Universität des Saarlandes entwickelt hat, kann Raumluft und Flüssiges dank "Muskeln" aus Nickel-Titan je nach Bedarf kühlen oder erwärmen. Diese Grundlagenforschung könnte für die Industrie interessant werden. Denn die neue Heiz- und Kühltechnik ist effizient. Je nach Legierung kann sie bis zu dreißigmal mehr Wärme- oder Kühlleistung abgeben als sie mechanische Leistung beim Ziehen und Loslassen benötigt. Damit ist das System bislang bereits zweimal besser als eine Wärmepumpe und dreimal besser als ein bislang üblicher Kühlschrank. [mehr...]

Humboldt-Preisträgerin aus Nigeria forscht an Arzneimittel gegen Magengeschwüre

Humboldt-Preisträgerin Dr. Petra Obioma Nnamani aus Nigeria forscht in Saarbrücken an Arzneimittel gegen Magengeschwüre

Aus der Rinde eines tropischen Baumes ein Medikament gegen Magengeschwüre zu entwickeln – daran forscht die nigerianische Pharmazeutin Dr. Petra Obioma Nnamani ein Jahr lang am Helmholtz-Institut für Pharmazeutische Forschung Saarland (HIPS). Für ihr Projekt ist sie mit dem Georg Forster-Forschungspreis der Alexander von Humboldt-Stiftung ausgezeichnet worden, der mit 60.000 Euro dotiert ist. Gemeinsam mit Fachkollegen der Abteilung "Wirkstofftransport" von Prof. Claus-Michael Lehr will sie herausfinden, welche Rinden-Inhaltsstoffe für die Wirkung verantwortlich sind und wie der Mechanismus dahinter aussieht. [mehr...]

Lebensmitteldaten werden dank neuer Datenbank zur Handelsware

Bei der Produktion von Lebensmitteln fallen Unmengen von Daten an, die bislang ungenutzt bleiben. Unter Leitung des Wirtschaftsinformatikers Professor Wolfgang Maaß arbeiten Forscher der Saar-Uni daher an einer neuen Daten-Plattform, die für Erzeuger und Hersteller Einnahmequellen schaffen, dem Finanz- oder Versicherungsmarkt zuverlässige Vorhersagen ermöglichen und der Industrie bessere Produktionswege aufzeigen soll. Mithilfe Künstlicher Intelligenz, Methoden maschinellen Lernens und Informations- und Kommunikations-Technologien werden die Daten so verarbeitet, dass sie als Datenprodukt verkauft werden können. [mehr...]

Softwaresysteme sollen zukünftig ihr Verhalten erklären

Softwaresysteme regeln immer stärker unseren Alltag, sei es als intelligente Haussteuerung oder in der industriellen Produktion. Um Fehlentscheidungen zu vermeiden, wollen Wissenschaftler der Saar-Uni, zweier Max-Planck-Institute und der Technischen Universität Dresden in einem neuen Sonderforschungsbereich Mechanismen entwickeln, die das Verhalten komplexer Softwaresysteme besser vermitteln. Forscher in 15 Teilprojekten verbinden dabei Verfahren aus der formalen Verifikation mit Methoden aus der Mensch-Maschine-Interaktion. So sollen Unfälle in Zukunft ausgeschlossen werden. [mehr...]

Saarbrücker Physiker koordiniert Bau eines europäischen Quantencomputers

Probleme, die einen herkömmlichen Supercomputer in die Knie zwingen, können mit einem Quantencomputer in einem Bruchteil der Zeit gelöst werden. Zehn Partner aus Wissenschaft und Industrie entwickeln daher in den kommenden drei Jahren einen europäischen Quantencomputer. Frank Wilhelm-Mauch, Professor für Quanten- und Festkörpertheorie an der Saar-Uni, koordiniert das Projekt. Der Computer, der vor allem die Simulation von Abläufen in Chemie und Materialwissenschaft sowie das maschinelle Lernen beschleunigen soll, wird europaweit der erste Quantencomputer auf diesem Level sein und unter vergleichbaren Systemen weltweit führend. [mehr...]

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Aktuelles aus der Forschung

 

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