Erfahrungsberichte: Studierende und Absolventen berichten

Michelle Schwarz: Mathematik und Physik auf Lehramt

"Es macht mir Spaß, mein Wissen weiterzugeben. In der Schule habe ich denen, die Mathe und Physik nicht so gut verstanden haben, gerne weitergeholfen. Dabei begeistert mich vor allem die Didaktik der Fächer, also wie ich mein Wissen an die Schüler vermitteln kann. Für mich ist es ja klar, warum der Apfel vom Baum herunterfällt und nicht nach oben. Die Schüler sollen vor allem selbst erleben, wie Mathematik und Physik funktionieren. Im Schulpraktikum konnten die Schüler beispielsweise mit einem Mikroskop experimentieren. Dann haben sie ganz konkret gelernt 'Aha, wenn ich die Linsen so gegeneinander verschiebe, wird das Objekt scharf'. Das reine Entdecken machen die also von ganz alleine. Wenn jemand Mathe oder Physik nicht so gut versteht, da kann ich viel bewirken. Vielleicht kann ich als junge Lehrerin auch eine Vorreiterin sein. In der Schule hatte ich selbst nur Physiklehrer, es gab keine Lehrerinnen. Ich denke, viele Mädchen gehen vielleicht davon aus, dass das nur Männersache ist. Womöglich kann ich die Schülerinnen später auch für Mathe und Physik begeistern, wenn ich als Lehrerin vor ihnen stehe."[mehr...]

Michelle Schwarz studiert Mathematik und Physik auf Lehramt. Neben ihren zahlreichen ehrenamtlichen Tätigkeiten vor allem im Sport meistert die ehemalige Leistungsschwimmerin auch ihr Studium mit Bravour. Wegen ihrer hervorragenden Studienleistungen ist sie Stipendiatin der Deutschen Telekom Stiftung, die mit dem FundaMINT-Programm speziell angehende Lehrerinnen und Lehrer des mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereichs unterstützt.

 

Kim Marie Weisgerber: Human- und Molekularbiologie

"Biologie hat mich bereits in der Schule begeistert, und besonders spannend fand ich schon immer die Funktionsweise des menschlichen Körpers. Im Studium stehen im ersten Semester alle Naturwissenschaften auf dem Lehrplan – also Physik, Chemie und Mathematik – dazu Zoologie, Zellbiologie und Genetik. Da wird man sehr schnell ins kalte Wasser geworfen. Wenn man das überstanden hat, kann einen so schnell nichts mehr schocken, und das zweite Semester ist dann schon deutlich einfacher. Da mein Freund damals im Ruhrgebiet lebte, wechselte ich nach dem ersten Studienjahr an die Ruhr-Universität Bochum und machte dort meinen Bachelorabschluss. Danach kamen wir beide ins Saarland zurück. Hier fühlte ich mich gleich wieder heimisch. Wir sind eine überschaubare Gruppe von Studenten; man findet schnell Anschluss, und die Leute sind aufgeschlossener! Im Masterprogramm habe im ersten Semester das Modul "Genetisch bedingte Erkrankungen und Epigenetik" belegt. Morgens hatten wir immer Vorlesung, nachmittags bis 17 Uhr Praktikum. Die Vorlesungen und Praktika in jedem Fach dauern jeweils zwei Wochen. Auf diese Weise bekommt man einen guten Einblick in die Forschungsthemen der verschiedenen Lehrstühle. In der Epigenetik arbeiten wir beispielsweise mit einer relativ neuen Methode – dem "CRISPR/Cas9"-Verfahren, auch als "Genschere" bekannt. In meiner Masterarbeit möchte ich später gerne untersuchen, welche Auswirkungen das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat auf den Energiestoffwechsel menschlicher Zellen hat." [mehr...]

Die 22-Jährige Kim Marie Weisgerber studiert an der Saar-Uni im zweiten Semester des Masterstudiengangs Human- und Molekularbiologie. Ihr Bachelorstudium hat sie in Saarbrücken begonnen. Da ihr Freund damals im Ruhrgebiet lebte, wechselte die Saarländerin nach dem ersten Studienjahr an die Ruhr-Universität Bochum und machte dort auch ihren Bachelorabschluss. Danach kehrten beide ins Saarland zurück. Kim Weisgerber hofft, dass sie im Studienverlauf eine Fachrichtung findet, die sie besonders begeistert.

 

Jutta Luksch: Materialwissenschaft und Werkstofftechnik

"Als studentische Mitarbeiterin an einem Lehrstuhl zu arbeiten, das ist hier an der Universität des Saarlandes üblich: Die Forscher sprechen einen früh an, ob man in Forschungsprojekten mitarbeiten möchte. Wer will, hat viele Möglichkeiten. Hier ist das Betreuungsverhältnis von Wissenschaftlern und Studierenden sehr gut. Und für Naturwissenschaften habe ich mich schon immer interessiert. Materialwissenschaft habe ich deshalb gewählt, weil hier alles in einem Fach vereint ist: Mathematik, Physik, Chemie, Ingenieurwissenschaften – gerade diese Kombination verschiedenster Fächer finde ich spannend. Dazu ist das Fach sehr anwendungsbezogen. Auch die experimentelle Arbeit ist sehr vielfältig. Hier kann ich etwas machen, was die Welt weiterbringt. In meiner Bachelor- und Masterarbeit habe ich mich mit den Bälkchen eines Metallschaums befasst und dafür eng mit meiner Betreuerin Anne Jung zusammengearbeitet. In vielen Experimenten, Simulationen, Zug- und Biegeversuchen habe ich die mechanischen Eigenschaften der Einzelbälkchen untersucht. Durch die Forschungsarbeit am Lehrstuhl bin ich herumgekommen: Mit Anne Jung war ich in Berlin, um am dortigen Helmholtz-Zentrum die Synchrotron-Strahlungsquelle BESSY II für meine Messungen zu nutzen. Und in Lyon habe ich an einem Röntgen-Computertomographen geforscht. Ich hatte eine wirklich gute Zeit während des ganzen Studiums." [mehr...]

Die 27-jährige Materialwissenschaftlerin Jutta Luksch kam fürs Studium aus Neuss ins Saarland. Seit dem zweiten Bachelor-Semester ist sie studentische Mitarbeiterin von Anne Jung am Lehrstuhl von Stefan Diebels. Sie befasste sich sowohl für ihre Bachelor- wie auch für ihre Masterarbeit mit den Bälkchen eines Metallschaums, der sogar Explosionen standhalten kann und hatte so schon im Studium Anteil an Forschung von Weltrang. Die Saarbrücker Materialwissenschaft und Werkstofftechnik hat Jutta Luksch dafür den Ulrich Gonser-Preis verliehen, der die Qualität des Masterabschlusses und besondere Leistungen im Studium würdigt. Die junge Forscherin promoviert jetzt am Lehrstuhl für Experimentelle Methodik der Werkstoffwissenschaften von Professor Christian Motz.

 

Tobias Betzholz: Chemie

"Von Anfang an hat mir das Chemie-Studium viel Spaß gemacht, insbesondere weil es gleichermaßen Theorie und Praxis umfasst. Es ist ein sehr klassisches Studium. In den ersten beiden Semestern stehen Physik und Mathematik auf dem Lehrplan sowie alle Grundlagen der Chemie: insbesondere Anorganische und Organische Chemie sowie Physikalische Chemie und Analytik. Alles baut aufeinander auf. Daneben belegt man Fächer wie Materialchemie, Biochemie oder Makromolekulare Chemie. Im Bachelorstudium stand nach nur sechs Wochen das erste Laborpraktikum an: Vormittags fanden Vorlesungen und Übungen statt, nachmittags ging es von 13 bis 18 Uhr ins Labor – ganze acht Wochen lang. In diesem Grundpraktikum in Anorganischer und Analytischer Chemie lernt man das Arbeiten im Labor. Danach kommt das Physik-Grundpraktikum, und so geht es weiter. Anfangs folgt man beim Experimentieren so genannten Kochvorschriften und arbeitet eine Arbeitsanleitung ab – später lernt man, mit einzelnen Versuchsparametern zu spielen und eigene Varianten auszuprobieren. Das Studium ist anspruchsvoll, man muss viel lernen, aber man wächst daran. Es gab keinen Moment, in dem es nicht auch ein bisschen Spaß gemacht hätte. Auch der Zusammenhalt unter den Studenten ist extrem gut. Man hilft sich gegenseitig, und es geht sehr familiär zu. Im Master spezialisieren sich die Studenten dann auf Teilgebiete der Chemie. Ich habe eher klassische Schwerpunktfächer gewählt, eins davon werde ich in meiner Masterarbeit vertiefen." [mehr...]

Der 24-jährige Saarländer Tobias Betzholz studiert derzeit im vierten Semester des Masterstudiengangs an der Saar-Uni, und auch das Bachelorstudium hat er hier absolviert. Danach möchte er mit der Promotion weitermachen. Die Themenauswahl für ihn und andere Nachwuchsforscher ist groß, denn Saarbrücker Chemiker arbeiten auch interdisziplinär, beispielsweise mit Biologen, Materialwissenschaftlern sowie im biomedizinischen Bereich. Seine berufliche Zukunft kann sich der Student sowohl in einer Forschungseinrichtung als auch in der Industrie vorstellen.

 

Nathalie Wagner: Deutsch-Französische Studien: Grenzüberschreitende Kommunikation und Kooperation

"Ich habe 2018 mein Studium in dem trinationalen Programm abgeschlossen. In meiner Masterarbeit habe ich Erzählungen aus der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur analysiert, in denen Konflikte zwischen Kulturen ausgetragen werden, aber auch große interkulturelle Freundschaften entstehen. Mit meiner Arbeit möchte ich zeigen, dass mehrkulturelle deutschsprachige Gegenwartsliteratur ein großes Potenzial besitzt, den interkulturellen Dialog anzuregen. Ich bin überzeugt, dass Literatur so die Akzeptanz zwischen verschiedenen Kulturen stärken kann. Das ist dringend notwendig, denn interkulturelle Konflikte sind relevanter denn je. Bisher untersucht man beim interkulturellen Training immer, was diese und jene Kultur macht, aber ich glaube, dass man durch Literatur eine sehr viel differenziertere Perspektive vermitteln könnte. Einen solchen vielschichtigeren Blick hat mir auch das Studium nahegebracht. Der Studiengang sensibilisiert für die Komplexität kultureller Identitäten und Prozesse. Man lernt, den eigenen Standpunkt zu relativieren, kommt weg von einer ethnozentrischen Weltsicht. Da die Studenten Lehrveranstaltungen in Deutschland, Frankreich und Luxemburg absolvieren, lernen wir unterschiedliche Lehrmethoden kennen und haben mit Kommilitonen aus verschiedenen Herkunftsländern zu tun. Auch inhaltlich hat mir das Masterprogramm zugesagt, weil es sowohl Kultur, als auch Wirtschaft und Politik integriert. Zu den behandelten Themen gehören unter anderem die deutsch-französischen Beziehungen, die europäische Integration oder interkulturelle Kommunikation und Kompetenz. Ich habe beispielsweise Lehrveranstaltungen über die Politik in Deutschland und Frankreich oder über die bilateralen Wirtschaftsbeziehungen belegt. Daneben habe ich Kurse absolviert über Kultur- und Medienanalyse, über Marketing oder über Kulturmanagement. Man lernt, über Sprachgrenzen hinweg zu kommunizieren und sich auf interkulturellem Terrain kompetent und sicher zu bewegen." [mehr...]

Nathalie Wagner aus Luxemburg hat den trinationalen Masterstudiengang "Deutsch-Französische Studien: Grenzüberschreitende Kommunikation und Kooperation" an der Saar- Uni absolviert. Für ihre Abschlussarbeit ist sie mit dem Exzellenzpreis der Deutsch-Französischen Hochschule ausgezeichnet worden. Sie hofft, mit den erlernten Kompetenzen gute Aussichten auf eine Stelle in einem internationalen Arbeitsumfeld zu haben. Zudem schließt sie nicht aus, das Thema ihrer Abschlussarbeit im Rahmen einer Dissertation zu vertiefen.

 

Björn Schümann: Droit français et allemand

"Parallel zum klassischen Jura-Studium habe ich Droit studiert, einen Studiengang, der fundierte Kenntnisse im französischen Recht vermittelt. Das bedeutet doppelt so viele Kurse und Prüfungen und ist sehr arbeitsintensiv. Dennoch hat sich der Stress voll gelohnt. Das Studium ermöglicht systematische Einblicke in ein neues Rechtssystem und öffnet mir den Weg zu einer internationalen Karriere. Das erste Semester war sprachbedingt schwierig, doch zum Glück habe ich nicht den Mut verloren. Im zweiten Studienjahr war das Studium in französischer Sprache dann schon deutlich einfacher. Denn von Anfang an studieren Deutsche und Franzosen in einer Gruppe. Man hilft sich gegenseitig. Im Jahrgang sind etwa 60 Studenten; da geht es sehr familiär zu, und es entwickeln sich tiefe Freundschaften. Ein weiterer Vorteil ist, dass man einen engen Kontakt zu den französischen Professoren hat. Lehrveranstaltungen und Prüfungen führen die französischen Hochschullehrer auf Französisch durch. Die drei mündlichen Prüfungen im französischen Recht waren stressig, aber rückblickend nur positiv, da man die Angst vor dem Sprechen verliert. Nach zwei Studienjahren in Saarbrücken verbringen die Studenten das dritte Jahr an einer der Partnerhochschulen in Frankreich. Ich bin an die Université de Strasbourg und habe einen Schwerpunkt im Völker- und Europarecht gewählt. In Straßburg habe ich außerdem einen Einblick in die französische Kultur bekommen. Im Anschluss habe ich mich bei einem Praktikum in der Rechtsabteilung der Deutschen Botschaft in Paris mit rechtsvergleichenden Fragen beschäftigt. Es ist ein großer Vorteil, wenn man das deutsche und französische Recht systematisch kennenlernt, denn durch die unmittelbare Rechtsvergleichung lernt man das jeweilige System besser zu verstehen. Und im Gegensatz zum deutschen Jura-Studium, in dem man konkrete Fälle löst, ist das französische Studium abstrakter. Da geht es nicht um Fälle, sondern in erster Linie um die Argumentationsweise. So lernt man, strukturiert zu denken, was auch fürs deutsche Recht hilfreich ist." [mehr...]

Björn Schümann ist aus Nordrhein-Westfalen zum Studium nach Saarbrücken gezogen. Nach zwei Studienjahren wechselte er an die Université de Strasbourg. Derzeit konzentriert er sich auf sein drittes Studienjahr im deutschen Recht. Sein Droit-Studium hat Björn Schümann im vergangenen Herbst mit Auszeichnung beendet: Für seine Abschlussarbeit hat er den Exzellenzpreis der Deutsch-Französischen Hochschule erhalten. Nebenbei arbeitet er als wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Europarecht und Völkerrecht von Professor Marc Bungenberg. Später möchte er in einem multikulturellen Tätigkeitsfeld arbeiten, etwa im Auswärtigen Amt oder bei den Europäischen Institutionen.

 

Leyla Gärtner: Französische Kulturwissenschaft und Interkulturelle Kommunikation

"Saarbrücken hat einen klaren Vorteil: Frankreich liegt direkt vor der Haustüre. Immerhin ist man von Saarbrücken innerhalb von zwei Stunden mit der Bahn mitten in Paris. Voraussetzung für ein erfolgreiches Studium ist aber neben guten Französisch-Kenntnissen auch die Motivation, für mindestens ein Semester in einem Französisch sprechenden Land zu leben – die Auswahl ist groß, reicht von Kanada bis Kongo. Ob als Student oder Praktikant bleibt einem selbst überlassen. Ich habe mich für letzteres entschieden und bin für sechs Monate nach Paris gezogen. Das Praktikum habe ich bei einem französischen Musikstreaming-Unternehmen in der Marketingabteilung absolviert. Besonders hat mir gefallen, dass ich dort sowohl meine Sprache verbessern konnte, als auch mein bisher erworbenes Wissen in die Praxis umsetzen durfte. Aber auch vom Studium selbst war ich von Beginn an positiv überrascht. Man hat bei den Themen der Vorlesungen und Seminare meist freie Auswahl. Das macht das Studieren vielfältig und man kann dadurch seine eigenen Interessen vertiefen. Ein Teil der Kurse wird auf Französisch unterrichtet. Ganz automatisch wird so die Sprache besser und man lernt auch gleich die französischen Fachbegriffe. Auch bei den Prüfungsleistungen wie Referaten oder Hausarbeiten haben wir freie Wahl, was die Themen angeht. Egal ob ich mich mehr für die Kulturwissenschaften oder den Bereich der Kommunikation interessiere, die Entfaltungsmöglichkeiten sind groß und individuell. Ebenso vielfältig sind auch die Zukunftsperspektiven. Mit einem Abschluss in Französischer Kulturwissenschaft und Interkultureller Kommunikation stehen einem die Türen weit offen. Mögliche Arbeitsfelder sind neben Stellen in Kulturbetrieben oder Verbänden auch das Personalwesen, Marketing und Vertrieb oder auch die Medien- und Öffentlichkeitsarbeit." [mehr...]

Leyla Gärtner studiert im sechsten Bachelorsemester "Französische Kulturwissenschaft und Interkulturelle Kommunikation" an der Saar-Uni. Die gebürtige Bremerin studiert seit 2015 im Saarland und hat diesen Schritt bis heute nicht bereut. Nach dem Bachelor will Leyla vielleicht sogar ihren Master in Frankreich machen. Später sieht sie sich in einem deutsch-französischen Unternehmen arbeiten.

 

Frederike Kunz: Wirtschaft und Recht

"Die Mischung aus zwei Fächern ist genau das richtige für meinen Traumjob. Und durch die Kombination schlägt man mit einem Abschluss quasi zwei Fliegen mit einer Klappe. Aber der Bachelorstudiengang Wirtschaft und Recht verbindet nicht nur zwei Fachrichtungen, er bringt vor allem Abwechslung in Theorie und Praxis. Ich besuche sowohl Vorlesungen und Seminare aus den Wirtschaftswissenschaften und der Wirtschaftsinformatik, als auch aus den Rechtswissenschaften. Genau diese Zusammensetzung aus Jura und BWL gestaltet den Studienalltag spannend. Man lernt dadurch besonders zu Beginn des Studiums viele verschiedene Leute kennen und findet schnell Anschluss - an der Uni und auch außerhalb. Nicht nur für das Private ergeben sich so klare Vorteile des Doppelstudiums. Durch das Hin- und Her-Switchen der verschiedenen Fächer betreibe ich automatisch Gehirnjogging. So kann ich mich besser und schneller in neue Sachverhalte und Aufgaben einarbeiten. Ein klarer Vorteil für das spätere Berufsleben. Zudem gibt es viele Wahlmöglichkeiten, die sich vor allem bei den BWL-Modulen zeigen. Neben Statistik und Geldpolitik kann ich auch neue Sprachen lernen oder bei einem Praktikum in einem Unternehmen meiner Wahl über den Tellerrand der Universität hinausschauen. Auch kann man sich, wenn man will, bereits im Bachelor einen eigenen Schwerpunkt zulegen. Was die Zukunftsperspektive betrifft, verspricht ein Abschluss in Wirtschaft und Recht ebenfalls ein spannendes und vielseitiges Berufsfeld: Vom Wirtschaftsprüfer bis zum Controller ist alles möglich." [mehr...]

Frederike Kunz studiert im sechsten Fachsemester an der Saar-Uni. Für die Universität des Saarlandes hat sich die gebürtige Saarländerin bewusst entschieden, denn Saarbrücken als Studienort stand weit oben auf ihrer Favoritenliste. Nicht nur der doppelte Studiengang hat sie überzeugt, sondern auch die Stadt selbst mit ihrem jugendlichen Charme. Sie selbst sieht sich später in einem großen Unternehmen in der Wirtschaftsabteilung oder in der Unternehmensberatung arbeiten, festlegen will sie sich aber noch nicht.

 

Mirco Pyrtek und Hannah Stein: Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftsinformatik

"Ich habe im Bachelorstudium als Hilfskraft angefangen. Nach einer Vorlesung über Webtechnologien fragte mich Professor Maaß, ob ich Lust habe, am Lehrstuhl zu arbeiten. Heute habe ich neben dem Studium eine halbe Stelle am DFKI", erzählt Mirco Pyrtek. Der Student forscht an neuen Webarchitekturen: "Es ist schon anspruchsvoll, aber es lohnt sich. Die Zeit ist gut investiert. Ich lerne viel dazu und kann das Gelernte direkt umsetzen. Auch die Messen sind eine Bereicherung. Man lernt viele Leute aus aller Welt kennen. Ich kann jedem empfehlen, früh als Hilfskraft oder Werksstudent einzusteigen. Viele haben sowieso einen Nebenjob neben dem Studium, da bietet es sich an, etwas zu machen, das zum Studium passt." Seine Forscherkollegin Hannah Stein ist über ein Praktikum bei Professor Maaß eingestiegen: "Ich habe mich über den Lehrstuhl informiert. Die Vielfalt der Projekte hat mir gefallen, da habe ich mich initiativ beworben. Danach wurde ich Hilfskraft und jetzt bin ich wissenschaftliche Mitarbeiterin. Der Aufwand lohnt sich. Ich kann mich selbst jetzt besser organisieren und auch besser einschätzen. Zudem habe ich gelernt, Kritik anzunehmen und aufzuarbeiten. Das wird mir für später viel bringen." Auf der letzten Cebit lernte Hannah Stein die Bundesforschungsministerin und den Telekom-Chef am Stand kennen: "Professor Maaß hat Ihnen unser Projekt vorgestellt. Dabei sein zu können, ist schon super. Mein Tipp lautet, sich initiativ auf ein Praktikum zu bewerben. Unser Lehrstuhl sowie die anderen in der Betriebswirtschaftslehre, Wirtschaftsinformatik und bestimmt auch sonst an der Uni sind da sehr offen." [mehr...]

Mirco Pyrtek hat bereits im Bachelorstudium als Hilfskraft gearbeitet. Heute absolviert er den Masterstudiengang "Wirtschaftsinformatik" und hat daneben eine halbe Stelle am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) inne. Die Masterstudentin Hannah Stein ist über ein Praktikum in die Forschung eingestiegen, danach wurde sie Hilfskraft. Mittlerweile studiert sie Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Informationsmanagement und ist gleichzeitig wissenschaftliche Mitarbeiterin am DFKI.

 

Wiebke Lehnert: Literatur-, Kultur- und Sprachgeschichte des deutschsprachigen Raums

Grenzüberschreitend Germanistik studieren und dabei interkulturelle Kompetenzen entwickeln – das ermöglicht der trinationale Masterstudiengang "Literatur-, Kultur- und Sprachgeschichte des deutschsprachigen Raums". Die Saarländerin Wiebke Lehnert hat das Studienangebot innerhalb des Verbunds Universität der Großregion genutzt: "Durch das Studium in drei Ländern beweist man, dass man sich in verschiedene Universitätssysteme einarbeiten kann – was sicherlich die Chancen auf dem Arbeitsmarkt erhöht. Als ich den trinationalen Masterstudiengang an der Saar-Uni entdeckte, faszinierte mich daher der Aspekt, dass man an drei Universitäten studieren kann. Mein erstes Semester verbrachte ich überwiegend in Saarbrücken und pendelte mit dem Auto oder dem Zug zu einzelnen Veranstaltungen und Blockkursen nach Metz. Die Uni liegt ganz in der Nähe des Zentrums, und Metz ist wirklich eine sehr schöne Stadt. Das Studium dort ist jedoch verschulter als in Deutschland. Offener ist dagegen der Unterricht an der Uni Luxemburg. Der Campus Belval ist ganz neu und technisch vom Feinsten, und die Lernatmosphäre war klasse. Alles in allem ist grenzüberschreitendes Studieren ideal, um neue Kontakte zu knüpfen, seine Sprachkenntnisse zu verbessern und interkulturelle Kompetenzen zu erweitern." [mehr...]

Nach ihrem Bachelorstudium absolvierte die Saarländerin Wiebke Lehnert ein Praktikum im Goethe-Zentrum in Bologna. So entstand der Wunsch, später einmal interkulturell in Richtung "Deutsch als Fremdsprache" zu arbeiten. Im Frühjahr 2018 hat sie ihre Masterarbeit über Tertiärspracherwerb abgegeben. Ihr Abschlusszeugnis wird sie von den Universitäten in Saarbrücken, Metz und Luxemburg erhalten.

 

Marc Schöneich, EEIGM: École Européenne d'Ingénieurs en Génie des Matériaux

"Ich komme ursprünglich aus Jena und habe mich ganz bewusst für die Saar-Uni entschieden. Ich wollte Werkstoffwissenschaft studieren und nach Frankreich. Nicht nur für ein Auslandssemester, sondern ein richtiges Doppelstudium mit allem Drum und Dran. Mein Französisch war damals gar nicht so gut. In der Schule hatte ich Leistungskurse in Mathe und Physik. Aber ich wollte die Sprache lernen, ich wollte Frankreich kennen lernen. Für mich war klar: Dann muss ich ins Land selbst gehen. Als ich in Nancy mit dem Studium anfing, hat mir ein älterer Student die Uni gezeigt. In einem der Gebäude gab es eine Studentenbar, von Studenten selbst betrieben. Dort nahm ich einen Job als Barmann an. Das war eine fantastische Zeit, ich habe viele Freunde gefunden, die ich heute noch habe – ein Glücksfall, wie das ganze Studium. Das Studium in Nancy ist sehr verschult, die Hochschule EEIGM vergleichsweise klein und familiär. Am Anfang fand ich es ganz schön anstrengend mit der Sprache im Alltag, aber es war ungemein spannend. In der Großregion habe ich mich gleich wohl gefühlt. Ich wusste: Hier bin ich richtig. Die Zeit in Nancy hat mir viel Spaß gemacht und mich sehr geprägt. Ich habe viel gelernt. EEIGM ist auf jeden Fall ein echter Geheimtipp." [mehr...]

Marc Schöneich hat in Nancy und Saarbrücken den deutsch-französischen Studiengang École Européenne d'Ingénieurs en Génie des Matériaux studiert. Für seine Diplomarbeit forschte er in einem deutsch-französischen Projekt, und auch die anschließende Doktorarbeit schrieb er im sog. Co-tutelle-Verfahren. Nach einem Forschungsaufenthalt in Dortmund arbeitet er heute am Leibniz-Institut für Neue Materialien auf dem Saarbrücker Campus.

 

Kerstin Lenhof, Bioinformatik

"Bioinformatik ist genau das, was ich mir als Berufswunsch vorgestellt habe: In den Lebenswissenschaften forschen – mithilfe mathematischer Modelle am Computer. Ich hatte mit Biologie angefangen, aber da hat mir was gefehlt. Also habe ich Informatik-Vorlesungen gehört. Ich wollte in den Biowissenschaften forschen, aber nicht im Labor. Und das ist es, was wir hier machen: Wir untersuchen komplexe biologische Datensätze mithilfe mathematischer Modelle am Computer. Im Bachelorstudiengang gehören in der Biologie vor allem die Molekularbiologie und die Genetik zu den Grundlagen. Wir beschäftigen uns aber auch mit Zellbiologie, Virologie, Biotechnologie und Pharmazie. Da geht es um die Frage, wie man Informatik und Biologie sinnvoll miteinander verbindet. Durch die Wahl der Vorlesungen kann man sich in unterschiedliche Bioinformatik-Richtungen orientieren. Auch ein Schwerpunkt in Richtung Informatik kann gesetzt werden. Im Biologie-Praktikum bekommt man einen Einblick, wie Biowissenschaftler im Labor arbeiten und Probleme lösen, ihre Herangehensweise unterscheidet sich von der Arbeitsweise in der Informatik. Im Masterstudiengang sind wir eine überschaubare Gruppe, da geht es recht familiär zu, und die Bioinformatik-Professoren kennen rasch alle Studenten. Mit etwas Glück kann man hier bereits früh eine Hiwi-Stelle annehmen." [mehr...]

Kerstin Lenhof hat an der Saar-Uni den Bachelorstudiengang Bioinformatik absolviert und direkt im Anschluss am Zentrum für Bioinformatik mit dem Masterstudium begonnen. Aufgrund ihrer exzellenten Noten wurde sie schon nach dem ersten Semester in ein spezielles Förderprogramm aufgenommen, bei dem sie von einem Professor gezielt unterstützt wird. Derzeit schreibt Kerstin Lenhof an ihrer Masterarbeit.

 

Stephan Bechtel, Materialwissenschaft und Maschinenbau (Atlantis)

"Der Atlantis-Studiengang ist eine große Chance für Studenten. Das Fach ist vielseitig, das Studium bringt Physik, Chemie, Mathe und Ingenieurwissenschaften zusammen – alles Themen die mich schon früh interessiert haben. Es eröffnet viele Möglichkeiten – Materialien mit verbesserten Eigenschaften und neue Werkstoffe werden überall gebraucht. Professor Possart [der Bechtels Masterarbeit betreute] ist ein weltweit anerkannter und ausgezeichneter Spezialist für Adhäsion und Klebstoffe. Für meine Masterarbeit habe ich die Eigenschaften von Grenzschichten zwischen Klebstoffen und Metallen untersucht. Dabei ging es unter anderem darum, für die industrielle Fertigung und Anwendung Schwachstellen im Verbund aufzuzeigen und die wissenschaftliche Basis für Verbesserungen zu liefern." [mehr...]

Stephan Bechtel absolvierte den internationalen Bachelorstudiengang "Materialwissenschaft und Maschinenbau (Atlantis)" und verbrachte einige Trimester an der Oregon State University in den USA. Den anschließenden Master "Materialwissenschaft und Werkstofftechnik" schloss er als bester Absolvent 2017 ab. Derzeit promoviert er am Lehrstuhl für Leichtbausysteme von Hans-Georg Herrmann.

 

Mike Nadig und Andrea Kick, Materialchemie

"Dieses Zwischending zwischen Ingenieurwissenschaft und chemischer Forschung ist genau das Richtige für uns. Die Kombination, chemische Grundlagen auf Materialien anzuwenden, ist ideal. Bei den Modulen hat man eine große Auswahl aus der Chemie und der Materialwissenschaft. Wir beschäftigen uns mit Keramik, Glas, Metalle – insbesondere Stahl –, außerdem polymere Werkstoffe. Wir hören darüber zunächst Bachelor-Vorlesungen, dann die Master-Vorlesungen, die darauf aufgebaut sind. Im Studienmodul 'Oberflächen und Grenzflächen' geht es beispielsweise um die Herstellung von Beschichtungen, das Bearbeiten von Oberflächen oder um Klebstoffe, also Adhäsion. Im Vertiefungspraktikum bearbeitet man dann bei einem Professor ein spezielles Forschungsthema. Mit der Betreuung sind wir beide sehr zufrieden. Im ganzen Studiengang sind wir nur etwa 15 Leute – die Professoren kennen uns alle, so dass man rasch und unkompliziert mit ihnen kommunizieren kann." [mehr...]

Der gebürtige Saarländer Mike Nadig hat an der Saar-Uni Chemie studiert. Er möchte später eher nicht in der chemischen Forschung arbeiten sondern erhofft sich nach dem Abschluss einen raschen Einstieg in die Industrie. Eigens für das Masterprogramm nach Saarbrücken gezogen ist seine Kommilitonin Andrea Kick. Sie kommt aus der Nähe von Stuttgart und hat ebenfalls Chemie studiert.

 

Kai Bleif, Translation Science and Technology

"Beim Übersetzen muss man lernen, zwischen den Zeilen zu lesen, denn was Sprache bedeutet, ist vom Kontext abhängig. Man ist eine andere Person – je nachdem, welche Sprache man benutzt. Ich habe mich für Translation Science and Technology entschieden, weil ich mich für Übersetzungswissenschaften interessiere, aber mehr lernen wollte als reines Handwerk. Unter anderem haben wir gelernt, eine Webseite zu programmieren oder Graphiken zu erstellen. Und wir haben viel Zeit bekommen, um mit diesen Dingen zu arbeiten. Es gibt keinen Sprachunterricht, also keine Grammatik oder Vokabeln, sondern es wird nur übersetzt. Das wird dann intensiv besprochen. So qualifiziert man sich nicht nur als Übersetzer, sondern auch als Projektmanager in Übersetzungs­projekten. Beispielsweise, wenn eine Firma ein neues Handbuch erstellt und in 30 weitere Sprachen übersetzen will. Ich bin von dem Studiengang überzeugt – zumal nur rund zehn Studenten in meinem Semester studieren. Die Betreuung ist wirklich super." [mehr...]

Kai Bleif hat an der Saar-Uni einen Bachelor in Philosophie mit Englisch im Nebenfach gemacht. Nach dem Studium zog er zum Spanischlernen nach Ecuador, wo er insgesamt vier Jahre verbrachte: Im ersten halben Jahr lernte er Spanisch, danach unterrichtete er Deutsch. Nun wohnt Kai Bleif wieder in Saarbrücken und studiert den Master "Translation Science and Technology".

 

Miriam Grether, Historisch orientierte Kulturwissenschaften

"Mein Studium der Historisch orientierten Kulturwissenschaften an der Saar-Uni war sehr vielfältig, man konnte ständig Neues ausprobieren und lernte auch praktische Dinge. Zum Beispiel, wie man eine Pressemitteilung schreibt und einen Hörfunkbeitrag erstellt. Ich war besonders an den Forschungen von Professor Wolfgang Behringer zur Hexenverfolgung in der Frühen Neuzeit interessiert. In meiner Diplomarbeit habe ich mich dann mit dem Kunstraub im Saarland während der Französischen Revolution beschäftigt. Ich fand es besonders spannend, meine historischen und kunsthistorischen Interessen verbinden zu können. Dabei musste ich alte Handschriften entziffern und tief in die Regionalgeschichte des Saarlandes eintauchen. Direkt nach dem Studium hatte ich mich bei der Zeit-Verlagsgruppe für ein sechsmonatiges Praktikum beworben und konnte anschließend ein PR-Volontariat absolvieren. Als Assistentin der Geschäftsführung habe ich viele Reden geschrieben, was mir anfangs durch den komplizierten wissenschaftlichen Jargon, den ich von der Uni gewohnt war, nicht leicht fiel." [mehr...]

Miriam Grether hat an der Saar-Uni Historisch orientierte Kulturwissenschaften studiert. Die 33-Jährige aus Offenburg arbeitet heute in der Unternehmenskommunikation der Verlagsgruppe "Die Zeit" in Hamburg und organisiert dort Veranstaltungen an Hochschulen. Über ein Praktikum und PR-Volontariat konnte sie direkt nach dem Studium bei ihrem Traumverlag einsteigen.

 

Christoph Kurz, Physik

"Bereits für mein Grundstudium hätte ich mir kaum eine bessere Universität als die Saar-Uni vorstellen können. Der Schwerpunkt in Quantenoptik trifft genau meinen Geschmack. Besonders an kleineren Unis wie im Saarland ist das zahlenmäßige Verhältnis der Professoren und Mitarbeitern zu Studenten ausgezeichnet. Abgesehen vom fachlichen Zusammenspiel habe ich die unkomplizierte Zusammenarbeit sowohl mit Wissenschaftlern als auch mit Mitarbeitern in der Verwaltung schätzen gelernt. Was mich an der Physik fasziniert, ist ihre Allgegenwart. Im täglichen Leben, unserer hochtechnisierten Gesellschaft, aber auch in der Natur erlaubt einem das Verständnis für Physik ein Verständnis für die Welt. Das heißt nicht, dass man in den letzten Jahren der Schule unbedingt der Star des Physikkurses gewesen sein oder Physik überhaupt belegt haben muss. Aber wichtig sind eine natürliche Neugierde auf die Zusammenhänge in Natur und Technik sowie die Fähigkeit zum abstrakten und logischen Denken. Jemand, der diese Voraussetzungen mitbringt, darf sich dann auf ein faszinierendes und erfüllendes Studium mit ausgezeichneten Chancen auf dem Arbeitsmarkt freuen. Eine Karriere als Wissenschaftler bietet dabei enormen Freiraum und Entfaltungsmöglichkeiten, die in der Industrie kaum zu finden sind. Aber auch viele etablierte Hightech-Unternehmen bieten Physikern sehr gute Arbeitsbedingungen." [mehr...]

Christoph Kurz studierte in Saarbrücken und München Physik und promovierte an der Saar-Uni. Anschließend entschied er sich, weiter in der Forschung tätig zu sein. Mit einem renommierten Feodor-Lynen-Stipendium der Alexander von Humboldt-Stiftung forscht er derzeit in den USA an der Seite des Physik-Nobelpreisträgers David Wineland an der Verbesserung der Untersuchung von Molekülen mittels Licht.

 

Maximilian Altmeyer, Medieninformatik

"Am Gymnasium konnte ich in der Mittelstufe Informatik als Hauptfach belegen. Dort habe ich plötzlich verstanden, wofür man komplizierte Rechenverfahren und logisches Denken braucht. Von da an hat mir auch die Mathematik viel Spaß gemacht, was jetzt im Studium von Vorteil ist. Nur Webseiten zu programmieren, reichte mir aber nicht aus. Der Studiengang Medieninformatik ist interdisziplinär ausgelegt. Man lernt nicht nur die Grundlagen der Informationstechnologie kennen, sondern beschäftigt sich auch mit Kommunikationsdesign und psychologischen Aspekten der digitalen Medien. Die Nähe zur kreativen Szene hat zum Ruf der Medieninformatik beigetragen, sie sei viel leichter als ein reines Informatikstudium. Das ist aber ein großer Irrtum. Viele denken beim Thema Medien nur an Journalismus und glauben, dass sie in der Medieninformatik ein bisschen Photoshop und Webdesign lernen. Damit unterschätzten sie die Herausforderungen dieses Uni-Studiums." [mehr...]

Maximilian Altmeyer hat sein Interesse für die Informatik während seiner Gymnasialzeit entdeckt. Noch während der Schulzeit gründete er eine Firma für Webdesign, mit der er sein Studium finanziert. Derzeit schreibt er an seiner Masterarbeit, in der es um eine Art digitales Haushaltsbuch geht. Anschließend wird er mit dem Masterstudium der Medieninformatik an der Saar-Uni beginnen.