Industriekultur – Kulturmanagement

Mit der Aufnahme von wichtigen Denkmälern der Industriekultur in die Liste des Weltkulturerbes ab Mitte der 1990er Jahren wurde - auch im Saarland - kulturpolitisches Neuland betreten. Inzwischen sind zahlreiche weitere Bauten der Industriekultur in den Rang von Denkmälern und Weltkulturerben erhoben worden. Da aktuell weitere Orte der Industriekultur erschlossen und ausgebaut werden, wird wohl auch in Zukunft ein Bedarf an Hochschulabsolvent*innen mit einer speziellen Qualifikation an der Schnittstelle von Industriekultur und Kulturmanagement erwartet.

Das interdisziplinäre Zertifikat „Industriekultur – Kulturmanagement“ der Philosophischen Fakultät der Universität des Saarlandes bietet die deutschlandweit einmalige Möglichkeit, studienbegleitende Kompetenzen im Bereich Industriekultur zu erwerben. Dabei lernen die Teilnehmer*innen, sich die Hinterlassenschaften der Industriegesellschaft zu erschließen und sie wissenschaftlich aufzuarbeiten. Durch die Vernetzung mit außeruniversitären Partnern und das integrierte Praktikum werden sowohl theoretische als auch praxisnahe Kenntnisse vermittelt sowie direkte Kontakte zu potentiellen Arbeitgeber*innen gefördert.

Der Erwerb dieser unbenoteten Zusatzqualifikation steht Studierenden aller Fächer offen. Studierenden der Geisteswissenschaften mit Verpflichtungen im Optionalbereich bietet das Zertifikat einen zusätzlichen Vorteil: Viele Veranstaltungen des Zertifikats sind auch im Optionalbereich anrechenbar.

Gliederung des Zertifikats

Um das Zertifikat zu erwerben, müssen 24 Credit Points (CP) nach dem European Credit Transfer System (ECTS) gesammelt werden. Das Zertifikat umfasst zwei Module, die unter anderem Lehrveranstaltungen zur Industriekultur in Geschichte, Kunst und Medien sowie zum Kulturmanagement beinhalten und ein Praktikum einschließen:

Kontakt

Dr. Stephanie Blum
Tel.: 0681 302-2203
stephanie.blum(at)uni-saarland.de

Sprechzeit nach Vereinbarung per E-Mail