06/09/2020

Virtueller Tag der offenen Tür der Universität des Saarlandes am 27. Juni

Theresa Kürth steht bei einer Führung über den Campus vor dem Campus Center und erklärt, welche Service-Einrichtungen Studierende hier finden.
© Thorsten MohrTheresa Kürth, die den virtuellen Tag der offenen Tür organisiert, führt bei einer Video-Tour über den Campus: Interessierte können so auch von zu Hause aus die Uni kennenlernen und einen Blick in Hörsäle und Bibliotheken werfen.

Beim virtuellen Tag der offenen Tür wird die Universität des Saarlandes ihr Studienangebot und einige Forschungsthemen präsentieren. Die Studiengänge werden statt im Hörsaal in Video-Vorträgen erläutert. Studieninteressierte können in Live-Chats den Professorinnen und Professoren Fragen stellen und sich detailliert über die Studienfächer informieren. Auch die Zentrale Studienberatung und viele Fachrichtungen werden in Video-Chats und am Telefon eine persönliche Beratung anbieten.

In Videos erfährt man mehr über Servicethemen rund ums Studium und wird auf virtuelle Weise über den Campus und durch Forschungslabore geführt. Die Live-Termine finden am 27. Juni zwischen 10 und 15 Uhr statt.

Was können wir aus Modellen zur Ausbreitung von COVID-19 lernen – und was nicht? Wie funktioniert der Arzneistoff-Transport über die Lunge? Wie rettet Herz-Thorax-Chirurgie Leben? Wie wird das Internet der Zukunft um das Achtfache schneller? Wer mehr über diese und andere spannende Themen erfahren möchte, einen Online Kurs zur Simulation von Pandemien besuchen will oder sich für ein bestimmtes Studienfach interessiert, sollte am Samstag, dem 27. Juni, auf www.uni-saarland.de/infotag klicken und beim virtuellen Tag der offenen Tür der Universität des Saarlandes vorbeischauen.

Da wegen der Corona-Pandemie Großveranstaltungen derzeit untersagt sind, hat die Uni ihren Tag der offenen Tür in die virtuelle Welt verlegt. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Studienberatung und den Serviceangeboten rund um die Studienwahl, es werden aber auch wissenschaftliche Fragestellungen beleuchtet. Um dabei Informationen aus erster Hand zu bieten und eine persönliche Beratung zu gewährleisten, werden vielfältige Formate genutzt, die den meisten durch die E-Learning-Angebote an Schulen vertraut sind.

In sogenannten Chatrooms können sich Studieninteressierte mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zusammenfinden und über Anforderungen und Inhalte der einzelnen Studiengänge sprechen. Wer eine individuelle Beratung wünscht, kann dafür Video-Formate, Chats oder ganz klassisch das Telefon nutzen. Eine Registrierung mit Kennwort ist dafür nicht erforderlich. Einige Angebote können aber nur in bestimmten Zeitfenstern genutzt werden oder benötigen eine Anmeldung per Mail für einen persönlichen Beratungstermin. Die Kontaktmöglichkeiten und Zeitfenster sind auf der Programm-Webseite bei den Fachbereichen und Servicestellen aufgeführt. Alle Online-Vorträge und Videos werden auch nach dem Tag der offenen Tür auf dem Youtube-Kanal der Universität weiterhin zur Verfügung stehen.

In mehreren Videos, die eigens für den Tag der offenen Tür erstellt wurden, kommen Studierende und Uni-Beschäftigte zu Wort. Sie informieren über die internationalen Studiengänge der Saar-Uni sowie die berufspraktischen Kurse in den Geisteswissenschaften, berichten von Auslandserfahrungen im Studium und erläutern, wie man im Saarland an eine Studentenbude kommt. Bei einer virtuellen Campusführung lernt man zudem alle großen Fachbereiche der Universität kennen und kann einen Blick in Hörsäle und Bibliotheken werfen.  

Per Video können Interessierte auch Forschungslabore an der Universität besuchen: In der Materialwissenschaft zeigen die Forscherinnen und Forscher die Atomsonden-Tomographie, mit der man in das Innere von Werkstoffen schauen kann. Bei der virtuellen Laborführung erläutern sie auch eine Lasertechnik, mit der Materialoberflächen erzeugt werden können, wie sie sonst nur in der Natur vorkommen. Im Biotechnologie-Labor geht es zudem um Forschungsprojekte, die dazu beitragen, dass natürliche Ressourcen geschont werden. Aus Holzabfällen entsteht dort Bio-Nylon, der zum Beispiel für Verbundwerkstoffe im Auto genutzt werden kann. Außerdem werden Omega-3-Fettsäuren mit Hilfe von Hefen im Bio-Reaktor hergestellt, um damit die Überfischung der Meere zu vermeiden.

Informationen und Programm: www.uni-saarland.de/infotag

Kontakt zum Organisationsteam:
Theresa Kürth
Veranstaltungsorganisation
Präsidialbüro | Marketing und Kommunikation
Tel: +49 681 302-3890
Mail: t.kuerth(at)univw.uni-saarland.de
Bürozeiten: Mo bis Fr. 8.00 -12.45 Uhr