Archiv News

13.09.: Akademische Feier zum 75. Geburtstag von Prof. Gerhard Sauder

 

 

Die Philosophische Fakultät II - Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften - und die Fachrichtung Germanistik der Universität des Saarlandes laden ein zu einer akademischen Feier anlässlich des 75. Geburtstages von Herrn Prof. Dr. Gerhard Sauder am Freitag, den 13. September, um 15 Uhr im Gebäude B 3 2 (Hörsaal 003) auf dem Saarbrücker Campus.

 

Nach den Grußworten des Universitätspräsidenten Prof. Dr. Volker Linneweber, des Dekans der Philosophischen Fakultät II Prof. Dr. Dr. h.c. Roland Marti und von Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Gonthier-Louis Fink präsentieren akademische Schüler des Jubilars eine facettenreiche Palette mit Gedichtinterpretationen aus der deutschen Literatur vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart.

 

Für weitere Details siehe: hier.

Schließung Institutsbibliothek Germanistik für Revision Mo. 26.08. - Sa. 31.08.

 

 

Die Bibliothek ist von Montag, 26. August bis Samstag, 31. August wegen Revision geschlossen.

Die Buchausleihe beginnt am Freitag, 23. August ab 13.00 Uhr und endet am Montag, 2. September, 11.00 Uhr.

Öffnungszeiten des Filmarchivs im August und September 2013

 

 

Bitte beachten Sie: im August und September 2013 ist das Filmarchiv nur zu folgenden Terminen geöffnet, jeweils von 9 - 12 Uhr und von 13 - 17 Uhr:

 

Di. 6.8. / Fr. 9.8. / Fr. 16.8. / Fr. 23.8. / Fr. 30.8. /


Fr. 6.9. / Do. 12.9. / Fr. 20.9. / Fr. 27.9.

Informationsveranstaltung zur mündlichen Prüfung in den Modulen B2-B4/Mediävistik

 

 

Auch in diesem Semester wird es wieder eine 'Informationsveranstaltung zur mündlichen Prüfung in den Modulen B2-B4/Mediävistik' geben. Die Termine sind am:

 

17.7. (Mi), 18-20 Uhr, Cordes/Schumann

 

30.7. (Di, Semesterferien), 10-12 Uhr (R. 324?) Jochum-Godglück/Rein

 

Die Veranstaltung informiert über die Prüfungsmodalitäten sowie die zur Auswahl stehende Prüfungslektüre. Weitere Details in HIS-LSF!

12.07.: Lesung - Katja Lange-Müller

 

 

Die Abteilung Neuere deutsche Literaturwissenschaft lädt gemeinsam mit der Literaturredaktion von SR2 KulturRadio und dem Institut Pierre Werner Luxembourg herzlich ein zu einer öffentlichen Lesung der vielfach ausgezeichneten Berliner Schriftstellerin:

 

Katja Lange-Müller

 

am Freitag den 12. Juli 2013, 16.00 Uhr c.t.

Gebäude B.3.2, H 0.03

 

Die Berlinerin Katja Lange-Müller zählt zu den sprachmächtigsten Autorinnen der Gegenwart. In der DDR als Tochter einer Politikerin und Funktionärin geboren, wurde sie mit 17 Jahren "wegen un­sozialistischen Verhaltens" vorzeitig aus der Schule entlassen und absolvierte eine Lehre als Schriftsetzerin. Am Literaturinstitut Johannes R. Becher in Leipzig durfte sie zwischen 1979 und 1982 studieren. Bis zu ihrer Ausreise nach Westberlin 1984 hatte sie unter anderem als Bildredakteurin und Lektorin, aber auch als Pflegerin in psychiatrischen Kliniken gearbeitet. Ihre erste Buchveröffentlichung, Wehleid - wie im Leben, erschien 1986 im Westen, es folgten weitere Erzählungsbände wie Kaspar Mauser. Die Feigheit vorm Freund (1988), Verfrühte Tierliebe (1995) oder Die Enten, die Frauen und die Wahrheit (2003). Für ihr Œuvre hat Katja-Lange-Müller zahlreiche Preise erhalten, darunter der Alfred-Döblin-Preis (1995) und der Wilhelm-Raabe-Literaturpreis (2008). Gerade wurde ihr der renommierte Kleist-Preis zugesprochen, den sie im November 2013 entgegennehmen wird.  

 

Auf faszinierende Weise verbindet Katja Lange-Müller in ihren Werken, was sich eben nur scheinbar ausschließt: Originelle Metaphorik und drastische Umgangssprache, komplexe Syntax und absolute Transparenz, feine Ironie und kalauernden Witz, lakonisches Understatement und soziale Empathie. Im Mittelpunkt ihrer Texte stehen meist schwierige, widerständige Charaktere, Randexistenzen und Outlaws, mal im Osten, mal im Westen Deutschlands. Das gilt auch für Katja Lange-Müllers bislang einzigen Roman Böse Schafe (2007), aus dem sie in Saarbrücken lesen wird: Die Gelegenheitsarbeiterin Soya, gerade aus Ost-Berlin übergesiedelt, verliebt sich Ende der 1980er Jahre in den drogenabhängigen, HIV-infizierten Ex-Sträfling Harry. Was Soya "wie ein elektrischer Schicksalsschlag" trifft, trifft auch den Leser dieser ebenso traurigen wie komischen, ebenso bitteren wie empfindsamen Liebesgeschichte, die zugleich auch ein Milieu-Bild des untergegangenen West-Berlins kurz vor der Wiedervereinigung zeichnet.

 

Der Eintritt zur Lesung ist frei. Zu der öffentlichen Veranstaltung sind alle Interessierten herzlich eingeladen! Im Anschluss an die Lesung bietet eine offene Diskussion die Gelegenheit, mit der Autorin ins Gespräch zu kommen.

 

Die Aufzeichnung der Lesung wird in der Reihe "Literatur im Gespräch" gesendet (24.09., SR 2 KulturRadio: Literatur im Gespräch, ab 20.04 Uhr).

Bereits am 11.07. liest Katja-Lange-Müller um 18:30 im Cité Auditorium (3, rue Genistre, L-1623 Luxembourg) in Luxemburg auf Einladung des Institut Pierre Werner in Zusammenarbeit mit der Germanistik der Universität des Saarlandes. Der Eintritt ist frei. Auf die Lesung folgt ein von Janina Strötgen moderiertes Gespräch mit der Autorin.

 

17.06./18.06.: Studientage Literatur und Theologie mit Martin Walser

 

 

Die Fachrichtung 4.1. Germanistik freut sich außerordentlich, auf die Studientage "Literatur und Theologie" zur Feier des 50jährigen Jubliäums der Fachrichtung Evangelische Theologie an der Universität des Saarlandes hinweisen zu können! Am 17. und 18. Juni (Mo und Di) besucht der Büchner-Preisträger Martin Walser, der die Literatur der Bundesrepublik Deutschland seit den 1950er Jahren bis heute nachhaltig geprägt hat, die Universität des Saarlandes für zwei Veranstaltungen:

 

"Gott fehlt mir"

 

Mo, 17.6., Gebäude C5.1 (Musiksaal), 14-17 Uhr: Lesung von Martin Walser mit anschließendem Podiumsgespräch (Prof. Bogner, Prof. Kraus, Prof. Solte-Gresser, Prof. Wessels).

Di., 18.6., Gebäude B3.1, Raum 0.11, 10-12 Uhr: Interdisziplinäres Seminar mit Martin Walser (begrenzte Teilnehmerzahl).

Details: Plakat.

 

Fachrichtung trauert um Prof. Sandig

 

 

Die Universität des Saarlandes, die Philosophische Fakultät II, Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften und die Fachrichtung Germanistik trauern um ihre langjährige Kollegin 

 

Frau Professor Dr. Barbara Sandig

29.4.1939 - 1.3.2013

 

Frau Prof. Sandig war von 1979 bis 2004 Professorin für Neuere deutsche Sprachwissenschaft an der Universität des Saarlandes. Sie hat in dieser Zeit nicht nur die Linguistik unserer Universität entscheidend geprägt, sondern sich einen internationalen Ruf als Expertin auf den Gebieten der Stilistik, der Textlinguistik, der Gesprächsanalyse und des wissenschaftlichen Schreibens erworben.

Nach einem Studium der Fächer Germanistik und Romanistik in Freiburg, Heidelberg und Dijon promovierte sie 1969 an der Universität Heidelberg und habilitierte sich dort 1976. Im Anschluss an eine Vertretungsprofessur in Frankfurt übernahm sie 1979 den Lehrstuhl für Neuere deutsche Sprachwissenschaft an der Universität des Saarlandes und blieb unserer Universität bis zu ihrem Eintritt in den Ruhestand treu. Sie nahm mehrere Gastprofessuren wahr, hatte viele Jahre lang die Leitung eines Teilprojekts am Sonderforschungsbereich Computerlinguistik inne, engagierte sich als Leiterin des damaligen Fachbereichs Sprach- und Literaturwissenschaften und als Prodekanin der Philosophischen Fakultät. Durch ihre zahlreichen interdisziplinären Kooperationen und das große Engagement in der Lehre hat sie die Saarbrücker Germanistik ganz wesentlich bereichert. Darüber hinaus war sie acht Jahre lang Mitglied im Kuratorium des Instituts für Deutsche Sprache und als Fachgutachterin der Deutschen Forschungsgemeinschaft tätig.

Ihr umfangreiches wissenschaftliches Werk zeugt von einer großen, international anerkannten Forscherpersönlichkeit, der wir ein ehrendes Andenken bewahren. Unser Mitgefühl gilt ihrer Familie.

 

Prof. Dr. Christiane Solte-Gresser

Geschäftsführerin der Fachrichtung Germanistik

 

Prof. Dr. Roland Marti

Dekan der Philosophischen Fakultät II, Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften

 

Prof. Dr. Volker Linneweber

Präsident der Universität des Saarlandes