Bände der Ringvorlesungen

Bände der Ringvorlesungen

Neun plus eins. Literarische Beziehungen zwischen Deutschland und seinen Nachbarn

Bogner Ralf; Leber Manfred

universaar - Universitätsverlag des Saarlandes, Softcover, 254 Seiten  - 13,50 € [978-3-86223-140-9]

 

Deutschland hat heute neun geographische Nachbarn. Und die Bundesrepublik hatte über Jahrzehnte hinweg auch noch einen weiteren, besonderen Nachbarn: die Deutsche Demokratische Republik. Also: neun plus eins. Zwischen den Deutschen und den Nachbarn gab und gibt es nicht nur vielfältige politische, wirtschaftliche und persönliche, sondern auch kulturelle und literarische Kontakte, die ihrerseits historisch gewachsen sind. Diese Wechselbeziehungen waren keineswegs immer konfliktfrei. Im Gegenteil, die Geschichte der nachbarlichen Beziehungen ist fast immer auch eine Geschichte von Spannungen oder gar Kriegen – und auch sie bilden einen wesentlichen Teil der kulturellen Verbindungen, etwa in Form von literarischer Stereotypenbildung.

Link zum Buch

 

Klassiker. Neu-Lektüren

Bogner Ralf; Leber Manfred

universaar - Universitätsverlag des Saarlandes, Softcover, 247 Seiten  - 13,50 € [978-3-86223-098-3]

 

Literarische Klassiker sind Werke, die sich über längere Zeit hinweg im kulturellen Gedächtnis halten können, dabei immer neu zur Auseinandersetzung herausfordern und stetig andere Deutungen in neuen geschichtlichen Situationen erfahren. Thema der Saarbrücker literaturwissenschaftlichen Ringvorlesung im Sommersemester 2012 waren solche Meilensteine der Weltliteratur und manche ganz neuen Bedeutungen, die sie für heutige Leserinnen und Leser bei einer aktuellen Lektüre entfalten können. Das Spektrum der behandelten Klassiker reichte dabei von der Ilias bis zur amerikanischen Postmoderne, von Mitteleuropa über Russland und die USA bis hin zur Karibik. Berücksichtigt wurden so wichtige Autoren der Weltliteratur wie Homer, Shakespeare, Cervantes, Puškin, Flaubert, Kafka oder Thomas Mann. Neu-Lektüren von Klassikern fordern freilich stets auch dazu heraus, den Kanon zu befragen, vergessene Klassiker wieder in Erinnerung zu rufen und subversiven Brechungen des europäischen Höhenkamms der Literatur nachzugehen. Der vorliegende Band dokumentiert die Vorträge der Ringvorlesung in einer für den Druck leicht überarbeiteten Form.

Link zum Buch

 

Die Literaturen der Großregion Saar-Lor-Lux-Elsass in Geschichte und Gegenwart

Bogner Ralf; Leber Manfred

universaar - Universitätsverlag des Saarlandes, Softcover, 243 Seiten – 13,50 € [978-3-86223-063-1]

 

Die Großregion Saar-Lor-Lux-Elsass ist eine Literaturlandschaft, aus der über die Jahrhunderte hinweg eine Fülle von herausragenden literarischen Leistungen hervorgegangen ist. Sie reichen vom ‚Liber Evangeliorum‘ des Otfrid von Weißenburg über Werke Johann Fischarts oder des lothringischen Autorenpaars Erckmann-Chatrian bis hin zu Ludwig Harigs autobiographischen Texten und zur neueren luxemburgischen Romandichtung. Alle diese Texte sind aus der Region hervorgegangen und dennoch von der denkbar größten Vielfalt gekennzeichnet. Die Literatur im Saar-Lor-Lux-Elsass-Raum ist nämlich die Literatur einer Region mit zahlreichen Grenzen – politischen, sprachlichen, kulturellen, ideologischen –, die sich zudem immer wieder stark verschoben haben. Demgemäß eröffnet sich hier ein außerordentlich spannungsreiches und inhomogenes Forschungsfeld für die Literaturwissenschaft, gerade indem sie ihren Blick auf eine spezifische Region fokussiert.

Link zum Buch

 

Tragödie. Die bleibende Herausforderung

Bogner Ralf; Leber Manfred

universaar - Universitätsverlag des Saarlandes, Softcover, 266 Seiten – 14,50 € [978-3-86223-026-6]

 

Vor über zweieinhalb tausend Jahren wurde im Rahmen der Dionysien, dem großen jährlichen Stadtfest der Polis Athens, damit begonnen, Schauspiele aufzuführen. Entsprechend ihrem Ursprung im Kult nannte man sie tragodía (Gesang der Böcke). Was damals als kultureller wie religiöser Höhepunkt rituell gefeiert wurde, war gleichzeitig die Geburtsstunde des Theaters, ja in gewissem Sinne sogar der abendländischen Kulturgeschichte. Tragödien zählen dabei zu den bedeutendsten Werken und öffentlichen Inszenierungen dieser Kulturgeschichte. Auch jenseits des Bereichs von Literatur und Theater wirkten sie etwa auf die bildende Kunst (Tragödienmotive als Sujet der Malerei), auf theoretische Auseinandersetzungen um den Sinn von Kunst (bis heute anhaltende Diskussion um das Konzept der Katharsis) oder auf die Philosophie (etwa das Tragische im Denken Schellings, Schopenhauers und Nietzsches). Eine bleibende Herausforderung bedeutet das Phänomen ‚Tragödie‘ jedoch auch für die literaturwissenschaftliche Forschung. Anhand exemplarischer Werke und im historischen Aufriss bietet dieses Buch sowohl eine Annäherung an diese Kunstform als auch überraschende Einblicke in motivische und mediale Verklammerungen (etwa von Schauspiel- und Opernfassung) einzelner Tragödien.

Link zum Buch